Neues aus dem Rette-sich-wer-kann-Land

Rette sich, wer kann! Wir werden alle sterben. Niemand ist mehr sicher. Und das Alles ist Teil eines großen Plans, den DIE DA aushecken. Ich glaube, man kann alles ein wenig übertreiben. Manches ist einfach nur noch dazu da, dass man aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskommt. Es geht um die Migration. Also nicht nur die Flüchtlinge, sondern alle, die von woanders nach Europa kommen. Die sollen Teil eines großen Plans sein.

Ja, ich weiß, ich habe auch schon gemutmaßt, dass es den beiden Großen – also den USA und Russland – ganz gelegen kommt, dass die halbe Welt nun seit einiger Zeit nach Europa – und vor allem nach Deutschland – pilgert. Wenn ich jetzt das Wort Migration mal hernehme, dann ist das erst einmal nicht gleich zu setzen mit asylsuchenden Flüchtlingen, die aus vielerlei Gründen hierher kommen. Sondern Migration beinhaltet ja auch Gastarbeiter und all die Experten, die weltweit eine neue Herausforderung suchen.

Aber man kann ja so schön die Flüchtlingskeule aus der Hosentasche ziehen und einen von Destabilisierung reden. Und nebenher schwafelt man dann auch noch einen lustig daher, dass man das ja vorhergesagt hat und jetzt der Ernstfall eintreten würde. Darum ist das, was mancher so vom Stapel lässt, nichts anderes als ein lautes „Rette sich, wer kann“.

Da wird vom Ausdünnen der Mittelschicht der syrischen Bevölkerung geredet. Und dass das Alles ja geplant sei. Soll ich Ihnen mal was dazu erzählen? Die Mittelschicht ist wohl die einzige Schicht, die sich so eine Flucht leisten könnte. Ich habe oftmals erzählt, dass es Syrien alles andere als schlecht ging. So konnte man sich in Syrien sein kleines Glück selbst erschaffen. Aber die Unterschicht eben nicht. Die kann sich auch keine Flucht leisten. Die Oberschicht hat es nicht nötig, weil die eh in Fincas, Villen und sonstwas im Ausland untergekommen ist. Also ist es nun einmal die Mittelschicht.

Und die sucht sich die robusteste Person der Familie aus. Das ist nun einmal der junge Mann, der in der Blüte seines Lebens steht. Und den schicken sie nach Europa. Denn der würde das vermutlich überstehen. Nicht das kleine Mädchen, nicht die Oma, nicht der herzkranke Vater. Und weil das Geld eben trotz des kleines Glücks nicht für alle reicht, wird eben nur der robuste junge Mann geschickt. Ende der Geschichte.

Was hat das jetzt mit irgendeinem geplanten Manöver irgendeiner dunklen Macht zu tun? Ich denke, dass es den USA und Russland gut in den Kram passt, wenn Europa mit den Flüchtlingen beschäftigt ist. Aber haben die das tatsächlich geplant? Ich habe da so meine Zweifel. Vor allem, wenn man etwas von der großen Bilderberg-Verschwörung daher redet und das Bargeld schon als abgeschafft ansieht. Ich sag es Ihnen: Wenn wir an so etwas glauben würden, müssten wir uns auf einen anderen Planeten retten. Ich würde den Mars vorschlagen. Na gut, Aldebaran, weil es da eh schon Zivilisation gibt.

Das könnte Sie auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

×SaveYourInternet

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

vielen Dank für Ihr Interesse. Leider steht unser Service heute nicht zur Verfügung. Wir protestieren gemeinsam mit der Autorenschaft der Wikipedia gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform, die im Parlament der Europäischen Union Ende März verabschiedet werden soll, und schalten unsere Seite für 24 Stunden ab.

Monatelang haben EU-Kommission, EU-Parlament und der EU-Rat im sogenannten Trilog hinter verschlossenen Türen an einem neuen EU-Urheberrecht gearbeitet. Im Kern geht es darum, die finanziellen Interessen der großen Medienkonzerne gegenüber Betreibern von Internetplattformen durchzusetzen.

Ausgetragen wird dieser Konflikt auf den Rücken der Internetnutzer und Kreativen. Diese müssen nach dem aktuellen Entwurf mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Das freie Internet, wie wir es kennen, könnte zu einem „Filternet“ verkommen, in dem Plattformbetreiber darüber entscheiden müssen, was wir schreiben, hochladen und sehen dürfen. Denn das geplante Gesetz schreibt Internetseiten und Apps vor, dass sie hochgeladene Inhalte präventiv auf Urheberrechtsverletzungen prüfen müssen. Selbst kleinere Unternehmen müssten demnach fehleranfällige, teure und technisch unausgereifte Uploadfilter einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht einzuhalten (Artikel 11).

Wenn Sie unsere Kritik an der geplanten Urheberrechtsreform teilen, werden Sie aktiv: