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Ein Stapel Zeitungen der L.A. Times - By Daniel R. Blume from Orange County, California, USA (A stack of newspapers) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons Ein Stapel Zeitungen der L.A. Times - By Daniel R. Blume from Orange County, California, USA (A stack of newspapers) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Wie ist das jetzt mit der kritischen Berichterstattung?

Ich habe den Eindruck, dass man immer mal wieder Dinger wieder aufnehmen sollte. Wie die kritische Berichterstattung. Was wurde denn damit? Man wirft ja immer mal wieder den Medien vor, irgendwas zusammen zu schmieren. Der Vorwurf der „Lügenpresse“ liegt immer wieder über der gesamten Branche. Viele sagen sich, dass das Alles mit Recht geschieht. Aber ist das denn wirklich der Fall? Wurde die kritische Berichterstattung geopfert? Oder täuscht der Eindruck? Was meinen Sie? Schauen wir einfach mal nach einem Thema hier im Blog von vor zwei Jahren.

Es gibt immer wieder Gegebenheiten, in denen Schreiberlinge behindert werden. Im verlinkten Artikel ging es damals um einen Blogger, der sich etwas lauthals über einen Klinikbetreiber aufgeregt hatte. So, wie es damals aussah, war es sehr knapp davor, dass der Blog platt gemacht werden sollte. Wenn ich mich aber nun auf der Seite umsehe, dann scheint der Blog nach wie vor zu funktionieren. Also ist alles erstmal soweit alles gut gegangen. Denke ich.

Wie auch immer. Es ist nun einmal so, dass sich viele Schreiberlinge davor in Acht nehmen müssen, was sie schreiben, wo sie es schreiben, wie sie es schreiben, worüber sie etwas schreiben. Es geht ja nicht nur darum, dass eventuell rechtliche Konsequenzen aus den Reihen der Advokaten drohen. Auch mancher aus der Leserschaft der Schreiberlinge kommt dann vielleicht auf die Idee, mit Drohungen, Nachstellungen und schlimmerem aufzukreuzen.

Ich denke, deshalb nehmen sich allerhand Leute davor in Acht, nicht all das aufzuschreiben, was sie so bewegt. Ich denke, auch viele Journalisten beschäftigen solche Dinge. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Anfeindungen den Medien, Verlagen und Blogs gegenüber. Auch mir wurde immer mal wieder dummes Zeug unter die Nase gerieben. Auch wüste Beschimpfungen und dergleichen habe ich schon per Email erhalten. Anderen wurde aufgelauert und so.

Deshalb überlegt sich wahrscheinlich der eine oder andere Schreiberling ein paar Takte genauer, was er da schreibt. Das hat nichts mit gleichgeschalteten Medien und so zu tun, was da immer wieder behauptet wird. Nicht, weil so viel gelogen werden muss oder der Politik „der Speichel geleckt“ werden muss. Sondern weil viel zu viele Stolperfallen von überall her drohen können. Und damit meine ich die Schwierigkeiten, die sowohl Journalisten als auch Blogger betreffen. Von rechtlicher oder gesellschaftlicher Seite her.

Kritische Berichterstattung gibt es deshalb trotzdem. Klar, manche Sachen gehen nicht weit genug. Aber manches würde dann ins Land der Spekulationen führen. Aber bevor man mit Begriffen wie „Lügenpresse“ oder „linksgrün versiffter Blogger“ oder so etwas um sich wirft, sollte man überlegen, welche Probleme teilweise drohen können. Können wir uns also darauf einigen, dass wir uns da vielleicht in dieser Hinsicht etwas herunterfahren?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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