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Hammer - (C) JanDix CC0 via Pixabay.de Hammer - (C) JanDix CC0 via Pixabay.de

Info an meinen Blog: Benutze einen Hammer!

Mensch, Alter! Was schreibst du in letzter Zeit für einen Mist? Das geht doch nicht so weiter, wenn du dich nicht lächerlich machen willst. Aber genau das passiert dir wahrscheinlich, wenn du nicht langsam mal auf die Bremse trittst und dir genauer ansiehst, worüber du eigentlich da palaverst. Du denkst, dass die Welt nur auf deine Artikel gewartet hat. Überraschung: Hat sie nicht. Du hast da in den letzten Monaten einen gewaltigen Denkfehler, den du unbedingt ausmerzen musst. Ehrlich, das ist jetzt wirklich ernst gemeint.

Ersaufen in der Belanglosigkeit

Nein, das klingt jetzt irgendwie sehr niederschmetternd. Aber ich glaube, ich habe wieder einen alten Fehler gemacht. Ich habe mich in Belanglosigkeiten verloren und nicht sauber genug bei einigen Sachen hinter die Kulissen geschaut. Aber bevor ich da völlig untergehe und in der Belanglosigkeit ersaufe, muss ich mir dringend was einfallen lassen. Wie ich darauf gekommen bin? Das kann ich Ihnen sagen:

Ich habe den einen oder anderen Artikel – es können auch ein paar mehr sein – fabriziert, die einfach mal nur schnell zusammen geklöppelt wurden. Ich wollte nie wieder irgendwelche Schnellschüsse machen, aber genau das ist mir passiert. Mea culpa! Daher ist es auch so gekommen, dass ich hier und da korrigieren musste. Aber mir ist auch so ein richtiger Schnitzer mal passiert, und das kann ich mir nicht durchgehen lassen.

Denn eigentlich sind die ganzen Artikel auch Trägermedium. Sie sind mein Werkzeug, um meine Meinung zu transportieren, um mich auszutauschen und all das. Meine Artikel sollten nie Mittel zum Zweck werden, dass durch irgendwelche Klickzahlen Werbeeinnahmen generiert werden. Und obwohl ich selbst fest davon überzeugt bin, dass das nicht stimmt, könnte man denken, dass genau dieser Zweck erreicht werden sollte.

Deshalb werde ich einen Teufel tun und künftig Artikel zusammen klöppeln, denen man den Entwurfsstatus ansehen könnte. Ich will mich einfach nicht dem Eindruck ergeben, dass mein Kram belanglos ist. Und gerade wenn der eine oder andere Fehler in einem Artikel enthalten ist, könnte man schnell mal denken, dass mein ganzer Blog belanglos ist. Und das möchte ich doch bitteschön vermeiden.

Und ich möchte es auch tunlichst vermeiden, dass irgendwer denken könnte, dass ich Artikel zur Erhöhung der Klickzahlen zusammen zaubere. Denn was Werbeeinnahmen anhand von Klickzahlen betrifft, so kann ich Ihnen sagen, dass sich das eh nicht lohnt. Und deshalb benutze ich in Zukunft einen Hammer.

Ein Hammer statt des Blogs? Spinnt der Uhle jetzt völlig?

Ich hab immer mal wieder hier im Blog über solche Dinge geschrieben, dass niemand denken muss, mit einem Blog automatisch reich werden zu können. Und dann fabriziere ich Lückenfüller, die das Zeug dazu haben, nur wegen der Klickzahlen überhaupt geschrieben worden zu sein. Also zumindest kommt mir das bei dem einen oder anderen Artikel so vor. Und so könnte man jetzt tatsächlich denken, dass ich auf diese Klickzahlen mehr Wert als nötig lege und demnach auch immer wieder auf mögliche Werbeeinnahme schiele.

Aber dann wäre es doch so, dass mein Blog ein Geschäftsmodell wäre. Nun ja, alter Uhle, das ist er nie gewesen, also mach was! Ich habe meinen Blog nicht als Geschäft angesehen. Denn dann würden ja auch andere ihr Hobby als Geschäft ansehen. Wenn ich ein Geschäft machen wollte, dann wäre es nicht der Blog, der wäre halt – wie ein Hammer – das Werkzeug.

Von August an bis heute habe ich mit diesem Blog um die 50 € Werbeeinnahmen generiert. Das kann man nicht wirklich als Geschäftsmodell ansehen. Oder liege ich da falsch? Ich meine, ich bin damit zufrieden, keine Frage. Aber vielleicht sollte ich wirklich lieber darüber nachdenken, wieder mehr Blick für das Wesentliche zu haben, als dass ich mehr Artikel zusammen fummle, als mir gut tut.

Die Recherche als technische Zeichnung

Ich habe einmal so eindringlich darüber geschrieben, dass es ohne Recherche nicht geht, weil man sich sonst nur unnütz in die Nesseln setzen könnte. Das ist wie mit dem Hammer. Ich kann auch nicht irgendwo in die Wand einen Nagel reinklopfen. Ich muss schon wissen, wo dann das Bild hängen soll. Ich könnte mich über ein paar Aussetzer von mir hier im Blog richtig ärgern. Und deshalb habe ich beschlossen, wieder mehr Recherche-Arbeit zu machen.

Klar, Meinung ist wunderbar. Also: Muss es ein Nagel sein, oder ist auch ein Haken ganz gut? Aber trotzdem muss ich vorher wissen, ob der Haken auch verwendbar ist. Also muss es immer Recherche sein. Die technische Zeichnung – oder wenigstens eine Skizze – muss man sich ja auch vorher mal angeschaut haben, oder?

Fazit

Mein Blog ist voller Meinung. Das wird auch so bleiben. Warum soll ich da großartig was dran ändern? Aber wenn ich schon etwas schreibe, dann darf es ruhig mehr das gute, alte Handwerk sein. Weniger das Geschäftsmodell. Wobei: Das habe ich eh nicht so im Blick. Aber wer glaubt einem so etwas, wenn es hier und da mal einen halbgaren Artikel gibt?

Darum mache ich Schluss damit. Und ich benutze einen Hammer. Es hat doch immer gut funktioniert. Also kann ich das auch wieder machen, oder? Und am Ende fühle ich mich wohler damit, wenn ein Artikel eine runde Sache ist.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Info an meinen Blog: Benutze einen Hammer!

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