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RSS - (C) ClkerFreeVectorImages CC0 via Pixabay.de RSS - (C) ClkerFreeVectorImages CC0 via Pixabay.de

Ein Hoch auf den RSS-Feed

Ja, nun nicht gleich so überschwänglich. Immer wieder wurde auf den Dienst eingedroschen, weil der so altbacken ist. Aber das stimmt nicht. RSS ist nach wie vor ein nützliches Mittel, um Aktualisierungen von einer Webseite mitzubekommen. Er wurde sehr oft totgesagt, aber der Dienst erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit. Weil er etabliert ist, weil er einfach mal funktioniert.

Aktuell ist immernoch die Version RSS 2.0 aus dem Jahr 2002. Ja, eine halbe Ewigkeit für das Internet. RSS steht dabei für „Really Simple Syndication“. Es handelt sich dabei um eine Familie von XML-basierten Dateiformaten. Meine Webseite liefert auch einen RSS-Feed aus. Und somit kann WordPress mit XML umgehen. Ja, ich könnte auch Atom-Feeds anbieten. Das soll wohl auch sehr gut möglich sein. Aber RSS ist nun einmal weit verbreitet.

Mein Newsletter funktioniert auf Basis von RSS, und viele kleine Dinge werden über den Dienst angeboten. Ob man seinen Blog von Aggregatoren auflisten lässt oder sonstwas, irgendwie spielt immer dieser kleine Helfer eine Rolle. Irgendwie hat es Atom noch nicht so weit geschafft, wie mir scheint. Das kann aber durchaus auch nur eine subjektive Ansicht sein.

Es gab ja mal einen Google Reader. Da war wohl auch der RSS-Dienst Feedburner mit dabei. Und den Feed Reader hatte Google irgendwann mal eingestellt. Das Bedauern ging aber nicht lang, da andere Lösungen wie Feedly den Platz einnahmen. Und so weiß ich, dass mein Blog von sehr vielen RSS-Nutzern abonniert ist. Ob das nun Aggregatoren sind oder Leser, die den Blog einfach in einen Client wie Feedly oder Outlook oder Thunderbird eingepflanzt haben, ist egal. Jedenfalls hatte ich mal getestet, und mir wurden um die 800 Abonnenten angezeigt.

Ich meine, die sozialen Netzwerke sind gut und schön. Aber mancher hat nach wie vor großes Bedenken, was die Dienste betrifft. Da ist es für diese Leser immernoch besser, sich einen Email-Newsletter auf Basis von RSS zuschicken zu lassen oder meinen Feed zu abonnieren. Und ich glaube, das wird sich auch allzu schnell nicht ändern. Ich bin ehrlich, das finde ich auch ganz gut so.

Insofern kann man sehr wohl ein Hoch auf RSS aussprechen. RSS ist alles andere als tot, er erfreut sich allerbester Gesundheit. Und ich denke, dass viele Abonnements im Internet nicht mehr funktionieren würden, wenn es diesen Dienst nicht mehr gäbe.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Ein Hoch auf den RSS-Feed

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