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Facebook-Logo mit Maus - (C) Simon CC0 via Pixabay.de Facebook-Logo mit Maus - (C) Simon CC0 via Pixabay.de

Facebook ist out bei den Kids

Facebook, the place to be. Das erzählen uns die Erwachsenen. Facebook ist aber out, erzählen uns dann aber die Jugendlichen. Es ist ein Trauerspiel. Kein Wunder, dass sich die Jugendlichen unverstanden fühlen, wenn Experten nicht müde werden, der Welt zu erklären, was hip ist. Facebook ist es jedenfalls nicht. Also nicht mehr. Wenn ich mir das so ansehe, dann sehe ich Facebook nicht mehr als DAS soziale Netzwerk schlechthin an. Aber was weiß ich denn schon?

Immer wieder, quasi jedes Jahr gibt es irgendwelche Experten, die einem erzählen wollen, dass man unbedingt auf Facebook vertreten sein muss, weil da die Hütte brennt oder so. Vielleicht auch, weil es dort Kekse gibt. Genau weiß man es nicht. Und so ziemlich jedes Jahr – vielleicht sogar häufiger – gibt es irgendeine Studie, die dem Interessierten erzählt, dass Facebook gar nicht mehr in ist. Bei den Jugendlichen, die nun mal für die Werbeindustrie die hauptsächliche Zielgruppe sind, ist Facebook jedenfalls out.

Da kommen schon mal Beiträge daher, dass Facebook sterben gehen soll. Als Grund zählt dann gern mal das Cybermobbing. Aber eben in den letzten Monaten auch gern mal die Hasspostings und die Hetze. Je nachdem, wen man fragt, bekommt man gern mal als Antwort, dass Facebook eigentlich nur noch nervt. Man schiebt dann gern mal Instagram vors Loch, das entsteht, wenn man nicht mehr Facebook nutzt. Die Halbwüchsigen nutzen wohl auch WhatsApp lieber als Facebook. Nebenher vielleicht noch Snapchat, aber das war es dann auch.

Nun ja, was soll ich sagen: Sie kriegen euch alle. Sowohl Instagram, als auch WhatsApp gehören zu Facebook. Dem Zuckerberg ist dann also herzlich egal, was die Welt von Facebook hält, wenn sie sich dann doch wieder bei ihm herumtreibt. Aber es ist schon so, dass Facebook seine Nutzer enttäuscht hat und vergrault. Haben sie erst einen auf „lieb Kind“ gemacht, so macht der Gigant immer wieder von sich Reden, weil Daten verschachert werden, der Datenschutz nicht eingehalten wird, eine Netiquette den Konzern einen feuchten Kehricht interessiert.

Im Prinzip ist es egal, was man da nutzt, es bleibt im Konzern. Man kann sich gut und gern anderweitig im Internet aufhalten, man braucht kein Facebook. Am Ende ist das für viele „das Internet“, was Facebook bietet. Aber dieses Internet ist nur geborgt. Und Facebook ist ehrlicherweise auch aus einem anderen Grund bei den Kids out: Waren Sie als Teenager erfreut darüber, dass sich Ihre Eltern da aufhielten, wo Sie sich herumtrieben? Sie haben dann doch auch die Location gewechselt. Und weil Facebook bei den Muttis und Vatis beliebt ist, ist es bei den Teenies eben out.

Ja, es gibt altersabhängige Unterschiede. Irgendwie finden die Kids Facebook bis zu einem gewissen Alter cool, aber dann ist es uncool. So ist das nun mal. Ich würde da kein großes Aufsehen darum machen. Wir waren doch nicht anders. Wir trafen uns zum heimlichen Rauchen auch an coolen Plätzen. Waren die uncool, weil Papa mit dem Hund vorbeikommen könnte, hat man sich etwas neues, viel cooleres gesucht. Also was soll das Theater?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Ein Gedanke zu „Facebook ist out bei den Kids

  1. Hi Henning,
    so extrem aktiv bin ich in SocialMedia zur Zeit nicht und es bringt nur minimal Traffic auf meine Projekte, weil aus Google sie alle zu meinem Portfolio kommen. Daher denke ich mir mal, dass ich da nicht mehr als heute machen werde. Ich tausche mich schon noch etwas mit dir über Twitter, mit ein paar anderen über G+ aus. Aber mein Blogging hängt nicht von SocialMedia ab, denn das Kommentieren auf anderen Blogs ist mir etwas mehr Wert. Es ist nun einmal so bei mir und hat sich auch nach den Blogger-Jahren bewährt.

    Ich werde die bekannten SocialNetworks dennoch nicht verlassen. Etwas Nutzen entsteht schon noch, aber nicht so, dass es nur darum geht.

    An jeglicher Hetze und dem Mobbing habe ich mich nie beteiligt und habe es auch nicht nötig, da etwas zu machen. Sehr schade, wenn Social Networks dafür genutzt werden. Anfangs war ich sehr begeistert von den Social Networks und knackte immer wieder die Nüsschen auf Facebook. Das ist aber verflogen, weil auch eigene Interessen sich verschoben haben und ich mehr bloggen will als in den Chats herumzuhängen :-)

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