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Die Server der Wikimedia Foundation - By Victorgrigas (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Die Server der Wikimedia Foundation - By Victorgrigas (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Hallo, Hyper-V

Was hat man nicht immer über die Virtualisierung von Microsoft gelacht. Bei Hyper-V in der Version 2012 R2 könnte sich das gewaltig ändern. Und wer weiß, wohin die Reise mit dem bevorstehenden, neuen Windows Server gehen wird. Hyper-V jedenfalls scheint sich immer mehr als professionelle Alternative zu VMWare ESX Server zu entpuppen. Viel mehr als jede Lösung des Konkurrenten Citrix. Und ich hole mir ein wenig Wissen darüber.

Hyper-V funktioniert. Spätestens seit Windows Server 2012 kann man nichts anderes darüber behaupten. Es funktioniert etwas anders als beim Primus ESX Server, aber es ist eben eine echte Virtualisierung. Wo frühere Hyper-V-Ausgaben eher eine Möchtegern-Virtualisierung boten, so ist das bei Hyper-V 2012 und 2012 R2 eine echte Virtualisierung. Und wenn ich schon die Virtualisierung mit Hyper-V mache, muss ich sie auch richtig machen. Mit einer zentralen Verwaltung, ähnlich dem VCenter von VMWare, und das heißt bei Microsoft eben System Center Virtual Machine Manager.

Ich treibe mich seit gestern in Hannover herum, um mich in Sachen Hyper-V weiterzubilden. Und obskurerweise funktioniert Hyper-V auch in einer Testumgebung, in der viel gebaut und gemacht wird. Wie man das eben so in Testumgebungen so macht. Aber Hyper-V steht, wo es steht. Ich glaube, das liegt daran, dass der so genannte Hypervisor nicht mehr auf dem Betriebssystem aufsitzt, sondern sich seit 2012 R2 zwischen Hardware und Betriebssystem liegt. So wie eben bei ESX Server.

Ja, man könnte jetzt hergehen und Microsoft vorwerfen, sie würden nur abkupfern. Aber das glaube ich nicht mal. Denn zeigen Sie mir mal den ESX Server, der sich mit dem auf sich selbst befindlichen Domain Controller verheiraten kann, sodass er auch noch funktioniert und die Anmeldung klappt. Mit anderen Worten: Microsoft Hyper-V überzeugt mich da schon. Zumal ich mit der Virtualisierung bereits täglich zu tun habe. Nun kommt es mir auf die Hintergrund-Informationen an, weshalb ich mich mal weiterbilde.

Ich kann aber jetzt schon sagen, dass Hyper-V nicht mehr belächelt werden muss. Microsoft hat hier ziemlich gute Arbeit geleistet. Wie gesagt: Es funktioniert anders als ESX Server. Aber es kommt ja auch nicht von VMWare, sondern von Microsoft. Die hat man immer ausgelacht, aber das ist inzwischen alles verstummt.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Hallo, Hyper-V

  1. Ich zeige dir sehr gern die LikeWise Komponente die bei ESX seit Version 4.1 (erschienen 2010-07-13) eingebaut ist und die einen Domainenbeitritt eines ESX Servers zulässt. Man hätte das auch schon vorher hinbekommen, aber nicht so easy „klick n bunti“.

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