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Netflix kommt in Deutschland ins Rollen

Fernsehen nach den eigenen Wünschen. Oder so. Netflix, der große Fernsehen-2.0-Erfolg aus den USA (ja, so etwas habe ich tatsächlich gehört) startet nun auch in Deutschland. Damit begibt man sich in direkte Konkurrenz zu Maxdome, Amazon Instant Video und Co. Ob es die Inhalte oder die Preise sind, die Unterschiede sind nicht allzu groß. Also wird man wohl auf exklusive Dinge setzen und damit über den Geschmack des Publikums den Markt erobern wollen.

Da man recht neu am Markt ist, will man die potentielle Kundschaft erstmal testen lassen. Das macht man wie Amazon mit einem Probezeitraum. Bei Amazon Instant Video sind es 30 Tage, bei Netflix 1 Monat. Netflix bietet zu einem monatlichen Festpreis von 7,99 € unbegrenzt Serien und Filme. Das Angebot wird allenthalben als gut angesehen, obwohl man nun auf dem heiß umkämpften Markt von Amazon, Watchever, Maxdome und Co. vorstößt. Die sind alle wie Netflix so genannte Video-on-Demand-Dienste. Und wie die Wettbewerber bietet auch der „Neuling“ auf dem deutschen Markt eigene Original-Serien an.

Wenn man jetzt Amazon mit Netflix vergleicht, was die kompatiblen Geräte betrifft, so ist das Spektrum ähnlich. Aber Netflix ist eben auch für Chromecast verfügbar, dem Streaming-Adapter von Google. Insofern sollte es, wie der Caschy richtig bemerkt, kein Problem zu sein, Netflix zum Laufen zu bekommen. Und das Angebot scheint ziemlich spannend zu sein. Ob sich Netflix durchsetzen oder zumindest einen Teil des Publikums für sich gewinnen kann, muss man einfach mal abwarten. Die Preise sind in jedem Fall fair.

Das größte Problem bei Netflix, Amazon Instant Video und Co. ist aber nicht, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt, denn der deutsche Konsument wird sicher gern für solche Dienste bezahlen. Das größte Problem ist die Verfügbarkeit von vertretbar schnellem Internet. Gerade im ländlichen Gebiet wird es wohl schwierig sein, solche Dienste nutzen zu können, so lang das Internet dort nicht entsprechend ausgebaut ist.

Da kann ein Dienst noch so einfach zu bedienen sein. Wenn die Netzanbindung nicht stimmt, guckt der Verbraucher dann trotzdem in die Röhre. Aber dafür haben wir ja zum Glück unseren Bundesdatenautobahnminister, der für ein entsprechendes Netz sorgen wird. Und wenn eine entsprechend schnelle Leistung zur Verfügung steht, würden Sie dann Netflix zumindest einmal testen?

Bildquelle: Netflix Logo von 2014 – By Netflix [Public domain], via Wikimedia Commons

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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