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No more WordPress?

Ist WordPress noch zeitgemäß? Oder sollten wir uns auf etwas anderes konzentrieren, um weiter bloggen zu können? Gibt es denn überhaupt Alternativen? Wenn ich so manchen lese, der WordPress nutzt, lese ich immer wieder heraus: WordPress ist eigentlich für jeden Webserver-Administrator ein Graus. Jeder, der ein wenig mit Administration herum macht, würde sagen, dass man doch nicht ganz richtig im Kopf sein kann, wenn man denn weiter WordPress nutzt. Bleibt die Frage nach möglichen Alternativen.

Ich kann ja die Bedenken der Kritiker verstehen. WordPress ist eigentlich ein Schweizer Käse. Diese Monstrosität von Blog-System – oder eben auch Content Management System – bereitet vielen immer wieder Kopfzerbrechen. Für verschiedene Grundfunktionen von WordPress muss man manchmal Sicherheitsvorkehrungen abschaffen. Und viele Funktionen sind oftmals nicht möglich oder nicht komfortabel möglich, wenn man WordPress nicht durch Plugins, die auch immer Sicherheitslöcher reißen können, erweitert. Deshalb muss der Blick über den Tellerrand erlaubt sein.

Ich habe mir mal Medium angeschaut. Schön einfach ist es, dort irgendwas zu bloggen. Und ja, man kann dort seinen Blog führen. Allerdings ist es so, dass man dort eben nicht Herr im eigenen Haus ist. Man hat ein Zimmer in einem riesigen Hotel angemietet. Und das weiß ich nicht, ob mir das so gut gefällt. Das ist ja auch der Grund, warum ich meinen eigenen Blog habe und nicht irgendwas bei wordpress.com oder so. Ich bin gern beim Bloggen der Chef. Und das kann ich da nicht sein.

Wer wirklich schlank unterwegs sein will und einfach „nur so“ bloggen will, dem reichen solche Dinge wie HTMLy oder so vielleicht aus. Man darf sich aber auch vor Augen führen, dass nicht jede Alternative überall läuft. So ist es eben so, dass Systeme wie die Alternative namens Ghost einen eigenen Server erfordern. Und es gehört auch so zum guten Ton, dass sich Interessierte darüber im Klaren sein müssen, dass nicht jede Alternative kostenlos zu haben ist. Wer zum Beispiel auf Basis einzelner Dateien bloggen will, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Alternative Kirby 79 Euro plus Mwst. pro Webseite kostet.

Was ich damit sagen will: Ja, WordPress hat seine Fehler, seine Löcher, seine Fragwürdigkeiten. Und eigentlich muss man sich schnellstmöglich verabschieden, wenn man die Sicherheit der eigenen Webseite im Sinn hat. Es ist aber meiner Meinung nach wesentlich komfortabler, als viele denken. Und es ist sauber verwaltbar. Wer nicht alles manipuliert, weil das eben möglich ist, wird auch eine halbwegs sichere Webseite haben. Und am Ende sagen wir uns: Es gibt keine absolute Sicherheit.

WordPress hat sich aufgebläht und gehört eigentlich ausgemistet. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich denn für meinen einfachen Blog eine Alternative einsetzen würde. Dafür mache ich zu lange schon mit WordPress herum. Das System kann abgesichert werden und hat dann genau so viele oder wenige Sicherheitslöcher wie andere Systeme. Und deshalb glaube ich nicht, dass mir die Alternativen zusagen würden. Es ist aber dennoch sinnvoll, sich mal umzuschauen. Warum denn auch nicht?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

5 Gedanken zu „No more WordPress?

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