Webmaster Friday – Die liebe Zeiteinteilung

This entry is part 13 of 74 in the series Webmaster Friday

Webmaster Friday„Wo nimmst du nur die ganze Zeit fürs Bloggen her?“ – Das ist so eine der Fragen, die man sicher als Blogger schon mindestens einmal gestellt bekommen hat. So richtig beantworten kann man die aber nicht. Es ergibt sich halt. Und irgendwann ist es so, dass man ein Gefühl hat, wann man am besten schreiben kann.

Wie lässt sich aber die Schreiberei mit Beruf und Familie vereinbaren? So richtig schlau wird man da nicht. Aber versuchen wir mal, auf die Gedankengänge einzugehen, die in dieser Woche beim Webmaster Friday Thema sind.

Anfangs hatte ich wenig Verständnis erfahren, wenn es darum ging, dass ich schon wieder irgendwelchen Kram geschrieben habe. Das hat sich erst im Laufe der Zeit geändert. Ich meine, unterm Strich ist ja dann doch das Privatleben wichtiger als jede noch so am Herzen liegende Webseite. Und so muss ich sagen, dass Absprachen hier das A und O sind.

Beruf ist Beruf. Privatleben ist Privatleben. Und der Blog taucht dazwischen auf. Ich komme wunderbar damit zurecht. Ich werde ganz sicher nicht meine ganze Zeit, die mir in irgendeiner Form zur Verfügung steht, mit wilder Schreiberei verbringen. Hier hat sich ein Prozess des Umdenkens ergeben.

Meine Zeit ist mir wichtig, sie gibt mir niemand wieder. Und Zeit, die ich z.B. mit meiner Tochter verbringen kann, sowieso nicht. Aber es findet sich dann immernoch ein Zeitfenster zum Schreiben. Klar, sonst würden hier keine Artikel mehr erscheinen.

Ich habe mir immer die Frage gestellt, ob ich meine Leser vernachlässigen würde, wenn ich mal nichts schreibe. Aber dem ist ganz sicher nicht so. Meine Leser wissen im Normalfall, dass dies ein privater Blog ist. Und deshalb können die meisten dann auch nachvollziehen, dass das Privatleben vor dem Blog kommt.

Also habe ich mich auch ein Stückchen zu sehr verrückt gemacht. Ich habe lange Zeit versucht, den Spagat zwischen Privatleben und Blog hinzubekommen. Aber wenn man ehrlich ist, man braucht da gar nicht nervös zu sein. Man muss als privater Schreiberling, der mit seinem Geschreibsel ganz sicher nicht reich werden will, ganz bestimmt keine Klimmzüge machen, um jeden zufrieden zu stellen. Das klappt also auch ganz entspannt.

Und also sieht meine Zeiteinteilung so aus, dass das Bloggen dann stattfindet, wenn ich Zeit dafür habe. Das finde ich gut und richtig. Und meine Leser finden das größtenteils sicher genauso gut wie mein privates Umfeld.

Heiner Lilje schreibt auf „My World“ zum Beispiel auch, dass Bloggen, Familie und Privatleben sich auch wunderbar ergänzen können. Das, finde ich, ist die richtige Einstellung. Malte Koj schreibt auf Klick-It, dass es der Webseite völlig egal ist, wann sie bearbeitet wird. Genauso ist es, finde ich. Es ist wirklich egal, wann man etwas mit seiner Seite macht. Es findet sich allemal Zeit, und so lassen sich Blog, Beruf und Privatleben bestens unter einen Hut bekommen.

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Über Henning Uhle
Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

1 Kommentar

  1. […] Thema kam hier schon öfter mal vor. Ich hatte auch vor Weihnachten 2012 darüber geschrieben, und zwar im Rahmen eines Webmaster Fridays. Und was dort in dem Artikel steht, gilt nach wie vor. […]

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