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Ein Buch mit Lesezeichen - (C) Efraimstochter CC0 via Pixabay.de Ein Buch mit Lesezeichen - (C) Efraimstochter CC0 via Pixabay.de

Webmaster Friday – Wohin mit Web-Fundstücken?

This entry is part 4 of 80 in the series Webmaster Friday

Wer im Internet surft, findet sicherlich immer wieder Dinge, die man aufheben will. Und wie macht man das? Mit Bookmarking-Diensten oder so? Aber sind die nicht viel zu sehr 2008? In der heutigen Zeit speichert sich doch niemand mehr irgendwas bei Del.Icio.Us oder wie sie alle heißen, um es für später aufzuheben. Das ist zumindest mein Eindruck. Also wie macht man das mit den Lesezeichen, fragt der Webmaster Friday.

Webmaster Friday

Wenn ich irgendwas im Internet finde, worüber man ggf. irgendwann mal schreiben könnte, habe ich mir eine ganze Ewigkeit lang die Links in meinen Emails hinterlegt. Sie können sich vorstellen, dass das schnell unübersichtlich wird und der größte Teil davon irgendwann abhanden kommt. Klar, jetzt könnte man hergehen und die Links als Lesezeichen im Browser speichern. Aber ich habe eben auch mitbekommen, dass dadurch dann auch der Browser etwas langsamer werden könnte, wenn die Lesezeichen-Liste sehr groß geworden ist. Außerdem muss man das ja organisiert bekommen, oder?

Also musste etwas anderes her. Nein, zu den Bookmarking-Diensten wollte ich nicht wieder zurück. Die haben sich ja teilweise sogar neu erfunden und sind nun teilweise echte Werbelink-Schleudern. Dann kann ich die doch sicherlich vergessen. Also was macht man, um Wissenswertes, Lesenswertes oder Fundstücke praktischerweise einsammeln zu können? Vor allem, wenn man sie überall parat haben will? Ich mache es mir da ziemlich einfach, ich nutze einfach eine App. Ich habe mich derart gut an Evernote gewöhnt, dass ich das für alles mögliche hernehme.

Ob es Rezeptideen sind, die ich meiner Freundin gern zeigen will, oder Artikel-Ideen für den Blog oder gar irgendwelche witzigen Dinge – ich speichere mir die Links in Evernote-Notizbüchern. Durch die Synchronisation habe ich diese Links dann überall und immer verfügbar. Ich brauche keine Bookmarking-Dienste dazu. Die sind eh immer wieder in Verruf geraten. Ich nutze schon lange Zeit keinen dieser Dienste mehr. Und ich sehe auch keinen Grund, daran irgendwann mal etwas zu ändern. Aber wie machen das andere? Das ist ja immer so die Frage, die einen so beschäftigt.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

4 Gedanken zu „Webmaster Friday – Wohin mit Web-Fundstücken?

  1. Pingback: [Webmaster Friday] Eigene Bibliothek, lose Blattsammlung oder Evernote? | Blogmemo
  2. Puh, da bin ich wohl extrem Oldschool. Ich nutze die Lesezeichen im Browser, mit einer halbegs sortierten Ordnerstruktur. Die sind dann auch über alle Geräte synchronisiert.

    Links, die als Inspiration für eigene Blogbeiträge dienen kommen in meine ToDo-Liste in Excel. Mit diesen ganzen ToDo-Tools und Linkdiensten konnte ich mich noch nicht anfreunden.

    LG Thomas

  3. Hallo Henning,
    mir geht es wie dem Thomas und alles wird per Lesezeichen in Firefox untergebracht. So finde ich meine entdeckten Webseiten, Blogs und Foren oder Support-Möglichkeiten wieder und mache da in dem Sinne nichts anderes mehr. ToDo-Listen habe ich keinerlei, denn ich will mich nicht unter Druck setzen, etwas abarbeiten zu müssen und gehe immer spontan an eine Sache heran. Daher mit den Lesezeichen im Browser meiner Wahl bin ich mehr als zufrieden und auf einem anderen Eltern-Computer habe ich diese Lesezeichen auch schon ;)

    So habe ich alles, was ich so brauche und nutze keinerlei anderer Dienste oder Tools.

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