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Absprung - (C) PublicDomainPictures CC0 via Pixabay.de Absprung - (C) PublicDomainPictures CC0 via Pixabay.de

Wie hat sich meine Absprungrate entwickelt?

Ich habe ja immer über meine Absprungrate gejammert, weil die mir zu hoch vorkam. Nun ist einige Zeit vergangen, und jetzt schaue ich mal. Denn ich hatte ja eine wichtige Veränderung vorgenommen, die sich gewaltig auf meine Absprungrate ausgewirkt hatte. Wie ist meine Seite seitdem unterwegs? Muss ich hier tätig werden? Oder soll ich alles so lassen?

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Ja, da tanzt die Kurve ziemlich auf und ab. Aber haben Sie mal nach links in die Werte geschaut? Maximal 10% der Besucher springen gleich wieder nach dem ersten Besuch ab. Die meisten bleiben also erstmal da. Sieht doch super aus, oder? Das war eine Anpassung, die ich im oben verlinkten Artikel angesprochen und eingeführt hatte. So kann es weitergehen, oder?

Gründe für eine hohe Absprungrate gibt es viele. Ob es die Inhalte sind, ungünstiges Design, ungenügende Rechtschreibung, zu viel der nervtötenden Werbung oder, oder, oder – man kann hier ewig viele aufzählen. Und ehrlich, man muss nicht überall herum schrauben. Man kann aber zum Beispiel sagen, dass irgendwelche aufpoppenden Overlay-Fenster viele Nutzer zum Abhauen animieren werden. Das aber nur als Beispiel.

Man erzählt viel herum, dass Content King ist. Aber das beeinflusst eben die Absprungrate nur zum Teil. Und manchmal ist eine hohe Absprungrate auch etwas gutes. Denn was will ich noch auf einer Webseite, wenn die mir genau das geliefert hat, was ich gesucht habe? Aber wenn dem nicht so ist, sollte ich mich schon damit beschäftigen, was zu hohen Werten führt. Manchmal gibt es eben Optimierungsbedarf.

Aber eins ist mal sicher: Übertreiben muss das niemand. Wer einen Ratgeber betreibt, hat von Hause aus eine höhere Absprungrate als ein Blog, der sich immer mal wieder auf ältere Begebenheiten bezieht. Deshalb ist wohl das Wichtigste bei allen Überlegungen rund um diesen Wert, dass man mit Augenmaß beobachtet, was mit der Absprungrate passiert. Möglicherweise macht man sich ja unnütz verrückt. Es gibt viel, was man darüber lesen kann, aber manches ist einfach nur übertrieben. Oder etwa nicht?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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