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ausgepacktes iPhone 6 über O2 UK - By Romazur (Own work) [CC-BY-SA-4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons ausgepacktes iPhone 6 über O2 UK - By Romazur (Own work) [CC-BY-SA-4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Das iPhone 6 und die Erfindungen

In den letzten Tagen wurde so einiges über das iPhone 6 erzählt. Nun ist etwas Zeit vergangen, und nun gibt es so die eine oder andere Aufklärung. Da von verschiedensten Quellen Informationen verbreitet wurden, kann man in Sachen verbogener iPhones von einem regelrechten Mediendesaster reden. Und das muss man einfach aufklären.

Unmassen von Leuten hatten förmlich Panik, dass die ihr iPhone, was ja in der maximal ausgestatteten Plus-Variante rund 1000 € kosten soll, nicht wie gewohnt transportieren können. Jeder hat sicherlich von dem so genannten #BendGate gehört. Telefone sollen sich in der Hosentasche verbogen haben. So etwas ist man vom Konzern mit dem angebissenen Apfel ja so gar nicht gewohnt.

Medien, Blogs, soziale Netzwerke – alle haben volle Kanne auf Apple eingedroschen. Klar, bei dem Preis erwartet man kein minderwertiges Material, das sich leicht verformt. Aber soll ich Ihnen was verraten? Das soll alles erfunden gewesen sein. Auch ich habe mich davon leiten lassen. Jedenfalls soll die ganze Panikmache maßlos übertrieben gewesen sein.

Die „Apfelpage“ hatte die ganze Zeit die Meinung vertreten, dass sich so ein Telefon nicht einfach so verbiegen kann. Lediglich 9 betroffene Telefone soll es gegeben haben, schreibt Philipp Tusch dort im Artikel. Also sieht man an diesem Beispiel die ganzen haltlosen Berichte in Medien, die einfach nur als Klicksäue angesehen werden können.

Carsten Drees klärt auch bei „Mobilegeeks“ darüber auf. So sollen 30000 Geräte auf Stabilität und Langlebigkeit getestet worden sein. Der Senior Vice President der Hardware-Entwicklung von Apple hatte wohl kund getan, dass man bei diesen Belastungstests unter anderem herausfinden muss, wie man die Geräte zerstören kann, bevor es die Kunden tun. Und so wurden Tests durchgeführt, die den tatsächlichen Umgang mit den Telefonen simulieren sollen.

Wie auch immer – jedenfalls wurde ein Hype fabriziert, der seines Gleichen sucht. Unabhängig davon, dass wohl bei jedem Produkt mal eins durch die Endkontrolle rutscht und in minderwertiger Qualität in den Laden kommt und wegen daraus resultierender Schäden ausgetauscht werden muss.

Aber dieses „Gate“, was da zusammen fabriziert wurde, mutete ja so an, als ob sich jedes Gerät einfach so verformt. Und das ist schlicht nicht wahr. Und Apple-Freunde können beruhigt sein. Wenn dann noch die Fehler im Betriebssystem ausgeräumt sind, sind dann wohl auch die Medien und Blogs wieder ruhig. Oder was meinen Sie?

Bildquelle: ausgepacktes iPhone 6 über O2 UK – By Romazur (Own work) [CC-BY-SA-4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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