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Samsung Galaxy Gear - By Kārlis Dambrāns (Flickr: Samsung Galaxy Gear smartwatch) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons Samsung Galaxy Gear - By Kārlis Dambrāns (Flickr: Samsung Galaxy Gear smartwatch) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Datenschutz bei Wearables

Fitness-Armbänder, Smartwatches und was auch immer: Diese Dinger sind per se alle unsicher. Das ist nicht so wahnsinnig neu. Ich erzähle davon öfter. Und es ist so, dass niemand wirklich weiß, wie mit den Daten der Nutzer dieser Dinger umgegangen wird. Deshalb habe ich auch immernoch keine Lust darauf, mir solche Dinger an den Arm zu bammeln. Nun wurden unter der Federführung des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht Wearbles mit Gesundheitsfunktion untersucht. Und das Ergebnis ist erschütternd.

Die Datenschutzerklärungen der meisten Geräte aus diesem Bereich erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen in Deutschland. Es ist ja nicht nur so, dass Deutsch als Sprache fehlt. Es bleibt für den Benutzer auch völlig im Unklaren, wer alles konkret auf die Daten zugreifen kann. Ebenso unklar bleibt, über welchen Zeitraum diese Daten gespeichert werden. Vor allem die Weitergabe der Daten wird kritisch gesehen und stellt einen klaren Verstoß gegen das deutsche Datenschutzrecht dar.

Okay, nun wollen die involvierten Datenschutzbehörden an die Hersteller von sogenannten Wearables herantreten. Diese sollen schnellstmöglich die Mängel abstellen. Aber am Ende muss ich leider feststellen: Es ist schon gut und richtig so, dass ich solche Dinger nicht nutze. Ich habe keinerlei Verwendung für solche Sachen wie Fitness-Armbänder, Smartwatches und dergleichen. Einerseits trage ich nie eine Uhr, andererseits möchte ich auch nicht immer die Reitpeitsche am Handgelenk sehen. Und was mit den Daten passiert, will ich gar nicht so genau wissen, weshalb ich von einer Nutzung eher absehe.

Ich meine, es gab schon Fälle, in denen die Daten an irgendeine Krankenkasse weitergegeben wurden, die dann den Nutzer nicht mehr zu den bisherigen Konditionen versichern wollte. Oder so ungefähr. Das war ein ziemliches Chaos. Und da sage ich mir, dass ich auf solche Dinge gut und gern verzichten kann. Wer die Sachen nutzen will: Nur zu. Aber so lang dabei der Datenschutz nicht sichergestellt werden kann, sind sie halt mit Vorsicht zu genießen. Nicht mehr und nicht weniger gibt es dazu zu sagen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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