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Wire - Pressebild - Grafik: (C) Wire Wire - Pressebild - Grafik: (C) Wire

Was wurde eigentlich aus Wire?

Vor einem Jahr habe ich mal über den Messenger Wire erzählt, der zur Konkurrenz für WhatsApp werden wollte. Was wurde denn letztlich daraus? Sehr viel hat man nicht davon gehört, oder? So wie eben auch von Chiffry, dem hach-so verschlüsselnden Messenger. Was wurde denn daraus? Aber hier geht es ja um Wire. Naja, mal schauen.

Fast hätte ich es geglaubt, was ich so vor kurzem irgendwo las. Da wurde schon mal Wire beerdigt. Aber irgendwie wurden da nervtötende Theorien entwickelt, von denen nicht eine wirklich gestimmt hat. Nein, ich glaube, Wire ist anders unterwegs als meinetwegen WhatsApp oder auch Telegram oder gar der Facebook Messenger. Wire hat irgendwie eine andere Aufgabe. Mir scheint, als ob Wire eher in Richtung Skype unterwegs ist.

Wie ich darauf komme? Ich bin ja nicht allwissend. Ich sortiere ja nur, was mir da so zugespielt wird. Und da habe ich irgendwo jetzt aufgeschnappt, dass die Schweizer Firma wohl weiter ausbauen will. Und dass sie in Richtung Skype unterwegs sind, zeigt sich ja nicht zuletzt daran, dass die Führungskräfte des Unternehmens irgendwie alle von Skype kommen. Die wissen also, wie man Internet Telefonie und Messenger und all das in eins packt.

Der Chef zum Beispiel, Jonathan Christensen, war dafür verantwortlich, Skype auf andere Plattformen zu bringen. Und warum sollte es nicht noch so kommen, dass sie die Lösung weiter ausbauen? Das Ganze ist ja schon für x Plattformen erhältlich und bietet einen Haufen Funktionen, wie HD Video, Telefonkonferenzen, Medienintegration und all das.

Nein, ich kriege doch für diesen Artikel kein Geld. Warum auch? Habe ich hier auf Wire verlinkt? Nein. Warum sollte ich das tun? Wer Wire testen möchte, der findet da entsprechende Apps in den Stores. Das muss ich also alles nicht verlinken. Und in den Stores sehen Sie auch Bewertungen der Apps. Die sehen alle nicht so dolle aus. Ist das Ganze dann vielleicht doch nur ein Rohrkrepierer?

Ich habe jetzt nicht gesehen, dass Wire großartige Verbreitung gefunden hat. Aber soweit ich mitbekommen habe, gibt es nicht allzu viel zu meckern. Woher dann die schlechten Bewertungen kommen, ist mir nicht klar. Haben Sie denn schon mal den Messenger getestet? Wire gibt es für Android und iOS, sowie so genannte Web Apps im Browser, und es setzt auf die so genannte „First Party“ Lösung bei Windows auf, also Skype zum Beispiel. Wer weiß, vielleicht findet ja auch hier die Erklärung ihren Platz, dass Wire nicht genutzt wird, weil man dort ja niemanden hat. Vielleicht ist ja auch alles anders.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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