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Culture Beat - Inside Out Culture Beat - Inside Out

Längst vergessen: „Inside Out“ von Culture Beat

Eurodance hatte in den Neunzigern immer das Problem, dass die Lieder schnell vergessen wurden. Aber bei „Inside Out“ war das zumindest bei mit anders. Die ganzen Nummern, die man dem Eurodance zugeordnet hatte, hinterließen oftmals das Gefühl, dass sie irgendwie leer waren. Immer das Gleiche, immer Love, Dancing, Feeling-Good. Aber bei „Inside Out“ wurde einem richtiggehend warm ums Herz. Das lag aber auch an Tania Evans gefühlvollem Gesang und an Jay Supreme, der mal nicht mit einem Eurodance-typischen Rap einen auf dicke Hose machte. 21 Jahre ist das nun auch schon wieder her.

Ohne Zweifel bin ich jetzt offen und total verwirrt. Es ist unheimlich, dass ich gefunden habe, was ich erhofft habe. Aber noch entscheide ich mich für’s Spielen. Der Sog der Fantasie des Glücks zieht mich ganz nah zu dir. Es ist verrückt, vor dem Angst zu haben, was ich vermisste. Gedanken in mein Wesen, ich bin total umgekrempelt. Die Liebe soll mir nicht entgehen, verfolgen werde ich sie. Vereinte Herzen habe ich gesucht und das Glockenläuten. Einsam war ich, als du mich fandest. Traurig bin ich nun nicht mehr. Die Spiele der Damen haben aufgehört. Ich liebe dich bis ins Innerste. Ich bin total umgekrempelt. Du krempelst mich total um, drehst das Innerste nach außen. Und du erklärst mir, was das Alles bedeutet, die Tränen zu trocknen. Du drehst das Innerste nach außen. Und ich habe nicht den leisesten Zweifel. Weil ich sehen kann, dass du sehen kannst, wie es tief in mir aussieht.

Oha, geht das Ganze nicht eine Nummer kleiner? Das ist ja eine richtige Liebesandacht, so eine echte Offenbarung. Geschrieben wurde diese Hymne aller Verliebten von Rapper Jay Supreme, Eurodance-Gott Nosie Katzmann und dem Elektronik-Produzenten Doug Laurent. Culture Beat mussten sich vorher leider neu erfinden, weil Kopf und Superhirn der Band Torsten Fenslau 1993 nach dem massiven Erfolg von „Serenity“ mit „Mr. Vain“ tödlich verunglückte. Culture Beat wurde dann von seinem Bruder Frank Fenslau ab 1994 weitergeführt und mit dem Album „Inside Out“ wieder in die Charts gebracht.

Von eben jenem „Inside Out“ gibt es kolossal viele Remix-Versionen, eine schlechter als die nächste. Ich halte die Album-Version am Ende als die, die am besten gelungen ist. Das Lied hat irgendwie eine besondere Qualität und sticht durch die entspannte Atmosphäre aus dem ganzen Eurodance-Einerlei heraus. Ja, auch unter den meisten Culture Beat Nummern sticht es positiv heraus. Aber das ist nur meine Meinung. Ich wollte nur mal an das Lied erinnern, weil es irgendwie in Vergessenheit geriet.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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