75 Jahre Novemberpogrome

Es ist eines der düstersten Kapitel der deutschen Geschichte. Man kann das Thema auch nicht tiefgründig genug bearbeiten. Es geht um die Novemberpogrome zu den Zeiten der Nationalsozialisten. Glorifiziert wurde die Nacht als “Reichskristallnacht”.

In der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 spielte sich ein dunkles Spiel ab, auf das mal wieder hingewiesen werden muss.

Das nationalsozialistische Regime hat sich ja zum Ziel gesetzt, die jüdische Kultur zu zerstören. Diese organisierten und vom Regime gelenkten Gewalttaten beinhalteten auch Grabschändungen und Diebstahl, sie beinhalteten Gewalt gegen Körper, Seele und Geist. Dass so etwas von Deutschland ausgegangen war, mag man sich immernoch nicht vorstellen.

Ich wollte eigentlich diese Thematik – also das Kapitel des Nationalsozialismus – anderen überlassen. Das werde ich auch. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass die Wikipedia hierzu sehr ausführlich berichtet. Es gehört zur deutschen Vergangenheit dazu. Aber man muss auf jeden Fall dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert. Auch muss man immer dafür Sorge tragen, dass so etwas nie wieder glorifiziert wird.

Professor Dr. Hajo Funke weist auf eine Reportage im ZDF hin, die die Novemberpogrome zum Thema hat. Diese darf man sich durchaus anschauen, auch wenn das Thema schwierig ist. Die Bilderrampe weist darauf hin, dass der heutige Tag sowieso ein Schicksalstag für Deutschland ist. Welche Ereignisse auch am 09. November stattfanden, ist hier ganz gut erörtert.

Aber zweifelsohne ist der 09. November 1938 der düsterste Moment, da mit der Reichskristallnacht der Holocaust gegen das jüdische Volk und alle jüdisch gläubigen Mitbürger begann. Man kann nicht oft genug an dieses Ereignis erinnern, auch wenn z.B. ich zu jung bin, um damit irgendetwas zu tun haben. Und man kann nicht oft genug sagen, dass so etwas nie wieder passieren darf. “Nie wieder auf deutschem Boden” ist hierbei zu klein gedacht, auch in anderen Regionen dieses Planeten darf so etwas nie wieder passieren.

Bildquelle: Das Holocaustdenkmal – Carlosh  / pixelio.de

Ein Kommentar

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