Das Recht auf Wasser

Wasser ist ein öffentliches Gut. Aber es ist eben auch eine Handesware. Das soll sich ändern. Jeder Mensch dieser Erde soll Zugriff auf sauberes Trinkwasser erhalten. Das besagt eine Initiative namens „Right2Water“.

By Roger McLassus (Picture taken and uploaded by Roger McLassus.) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons
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Es gibt eine Resolution der Vereinten Nationen, dass ein Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung existiert. Die funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle Menschen soll gefördert werden. Mit solchen Regelungen sollen europäische Regierungen dazu verpflichtet werden, eben die genannten Wasser-Versorgungs-Aspekte umzusetzen. Die Initiative fordert explizit zu folgendem auf:

  1. Die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Bürger und Bürgerinnen das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung haben.

  2. Die Versorgung mit Trinkwasser und die Bewirtschaftung der Wasserressourcen darf nicht den Binnenmarktregeln unterworfen werden. Die Wasserwirtschaft ist von der Liberalisierungsagenda auszuschließen.

  3. Die EU verstärkt ihre Initiativen, einen universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung zu erreichen.

Das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser wurde am 28. Juli 2010 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt. Es handelt sich um die UNO-Resolution 64/292. Sie bildet die Grundlage für weitere Resolutionen, u.a. das Menschenrecht auf angemessene Ernährung, das Menschenrecht auf medizinische Versorgung und das Menschenrecht auf Leben.

Von den 192 Staaten der UNO stimmten 122 für die Resolution, 29 waren nicht anwesend und 41 enthielten sich. Darunter sollen auch Kanada und die USA gewesen sein, und zwar mit der Begründung, dass die Formulierung nicht eindeutig gewesen sei und es kein internationales Recht auf Wasser gäbe. Deutschland hingegen war dafür.

Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass an einem öffentlichen Wasserhahn ein Wärter mit einer Kasse steht. Wasser muss frei verfügbar sein. Dass sich die großen Versorgungskonzerne dieser Welt eine riesige Stange Geld mit der Bereitstellung von Wasser verdienen, ist nicht richtig.

Aus diesem Grund gibt es die Initiative „Right2Water“. Die sammelt derzeit Unterschriften, um dem Menschenrecht Nachdruck zu verleihen. Ich finde es richtig, diese Initiative zu unterstützen. Das können Sie hier tun. Weitere Informationen zum Recht auf Zugang zu sauberem Wasser finden Sie auch in der Wikipedia.

HINWEIS

Erwin Pelzig hat bei „Neues aus der Anstalt“ über da Thema“ philosophiert. Schauen Sie sich einfach mal das Video an.

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