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Hybridbusse in Leipzig gestoppt

Sie sind eine richtige Innovation in Leipzig. Seit einiger Zeit fahren bunte Busse quer durch Leipzig, die Hybridbusse. Sie wurden Ende Mai an die Stadt Leipzig und die Stadt Dresden übergeben. Nun sollen sie in Leipzig in den Depots der Leipziger Verkehrsbetriebe bleiben.

Warum kam es jetzt zu dieser Entwicklung? Sind die Busse etwa von schlechter Qualität? Nein, die Erklärung ist recht einfach:

Die Busse könnten beschädigt werden. Die letzten Winter waren recht stramm, der Bau des hoch gelobten und von den Leipzigern nicht gewollten Tunnels für die S-Bahn war sehr teuer, da blieb halt die Sanierung von Straßen auf der Strecke. Die Busse fahren u.a. durch den Leipziger Stadtteil Engelsdorf und werden dort durch die Schlaglöcher regelrecht durchgeschüttelt.

Um größeren Defekten vorzubeugen, bleiben die Busse nun erst einmal in den Busdepots. Also haben die Leipziger Verkehrsbetriebe die Notbremse gezogen. Die Stadt wurde informiert.

Nun werden hier und da Straßen repariert, die von diesen Bussen befahren werden. Dazu muss die Stadt aufs Tempo drücken. Schließlich handelt es sich bei dem Einsatz der Hybridbusse um ein von Bund und Land finanziertes Modellprojekt, bei dem bis November Ergebnisse erwartet werden.

Die ganze Aktion hat für mich den Anschein, als würden nun Straßen für den Busverkehr saniert. Wäre es nicht zu der Alarmierung durch die Verkehrsbetriebe gekommen, wären die betroffenen Straßen noch nicht repariert werden. Aber: Die Reparatur betrifft lediglich die Straßen, auf denen die Hybridbusse fahren werden, und es handelt sich nur um eine Flickschusterei. Also wieder nichts vernünftiges.

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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