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Ehemaliger Bahnhof Zwenkau der Bahnlinie Gaschwitz-Meuselwitz - By Jwaller (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Ehemaliger Bahnhof Zwenkau der Bahnlinie Gaschwitz-Meuselwitz - By Jwaller (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

S-Bahn Mitteldeutschland: Erschließung des Leipziger Südraums möglich?

Ich will gar keine Fakten liefern, wie der Ausbau der S-Bahn Mitteldeutschland weitergeht, falls denn einer käme. Aber was wäre, wenn der wirklich passieren würde? Man könnte kolossal viel damit anfangen. Die Kleinstädte und Gemeinden rund um die Seen südlich von Leipzig und Städte wie Altenburg oder Zeitz könnten mit integriert werden. Also spinnen wir uns mal etwas zusammen. Passen Sie mal auf. Denn es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass in dem Bereich irgendwas passieren wird.

Mal abgesehen von der Tatsache, dass man aus der „Waldbahn“ wesentlich mehr machen kann, als sie für Umleitungen vorrätig zu haben, so gibt es doch gedankliche Ansätze, was man denn noch alles aus teils ehemaligen und nicht mehr vorhandenen Strecken machen kann. Irgendwo habe ich auch das merkwürdige Gerücht mal gelesen, dass man die so genannte Rippachtal-Bahn wieder auferstehen lassen würde. Bei letzterer sind nicht mal mehr Gleise vorhanden. Dennoch keimt dazu immer wieder etwas auf.

Es gab ja auch in der Vergangenheit – also vor der Braunkohle – Bahnstrecken, die nun mittlerweile nicht mehr existieren. Sie stellen sich heute noch mit verlassenen oder umgebauten Bahnhofsgebäuden dar. Wie die Strecke Gaschwitz – Meuselwitz. Oder wie die Strecke Neukieritzsch – Pegau. Beide sind schon lange abgebrochen. Aber ich habe irgendwann mal mitbekommen, dass es wohl Gedanken gibt, die S-Bahn nach Zwenkau zu führen. Was spräche denn dagegen, sie dann gleich weiter nach Groitzsch, Lucka, Meuselwitz oder dann nach Altenburg zu führen?

Man könnte, wenn man denn will, folgenden Streckenverlauf machen und damit quasi einen ganzen Haufen Seen des Leipziger Südraums im „Neuseenland“ bedienen:

  • Leipzig-Hauptbahnhof – Leipzig-Plagwitz
  • Leipzig-Plagwitz – Markkleeberg – Markkleeberg-Gaschwitz (Waldbahn)
  • Markkleeberg-Gaschwitz – Zwenkau – Groitzsch
  • Groitzsch – Großstolpen – Neukieritzsch
  • Neukieritzsch – Deutzen – Regis-Breitingen – Treben-Lehma – Altenburg

Den ersten Abschnitt könnte man auch anders machen und die Rippachtalbahn mit einbeziehen. Das wäre dann zum Beispiel:

  • Zeitz – Theißen – Luckenau – Deuben – Oberwerschen – Hohenmölsen – Pörsten – Röcken – Lützen – Meuchen – Schkölen-Räpitz -Kulkwitz – Göhrenz-Albersdorf – Lausen – Leipzig-Plagwitz

Ich meine, wenn man schon darüber philosophiert, solche Strecken wieder auferstehen zu lassen, dann soll man es doch gleich mal richtig machen. Und selbst wenn man das Alles „nur“ nutzt, um den Tourismus aufs Land zu bringen, wäre die Sinnhaftigkeit dafür gegeben, denke ich. Ich meine, folgendes hält sich hartnäckig:

Und man liest auch immer wieder wilde Gedankenspiele in entsprechenden Foren. Man kann natürlich nun wild drauflos spekulieren, was davon realistisch ist. Man hätte sich auf jeden Fall einiges an Umweltbelastungen erspart, wenn man die Bahnstrecken nicht totgelegt, sondern modernisiert hätte und dafür auf Diesel-betriebene Busse verzichtet hätte. Nun grübelt man, wie das wieder rückgängig gemacht werden kann. Man erkennt den Fehler und will ihn offenbar korrigieren.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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