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In eigener Sache – Meine Kommentar-Strategie

Ich bekomme gern Kommentare. Wirklich. Man will ja schließlich mit seinen Lesern irgendwie interagieren. Denn man muss sich schon von dem Gedanken lösen, dass ein Blogger ein abgeschottet lebender Fachidiot ist, der von seiner Umwelt nichts mitbekommt. Ein Blogger möchte schon mit seinen Lesern etwas zu tun haben.

Und da gehören Kommentare nun einmal dazu. Und da wäre es doch wünschenswert, wenn eine klare Strategie zu Kommentaren zu sehen ist. Und im Folgenden schreibe ich mal meine auf.

Vertrauen ist alles. Wenn Sie bei mir einen Artikel kommentieren, freue ich mich erst einmal drüber. Aber wenn Sie jemand sind, der noch nie hier kommentiert hat, dann möchte ich erst einmal lesen, was Sie so schreiben. Nein, ich mache keine Zensur. Aber wenn nur Spam-Links als Kommentar hinterlassen werden würden, würde ich das nicht gut finden.

Hat es einmal Klick gemacht, dass Sie nicht kommentieren, um auf irgendeine dubiose Seite zu verlinken, wird der Kommentar freigeschaltet. Und ab dem Zeitpunkt muss der nächste Kommentar nicht mehr gesondert freigeschaltet werden. Aber ich behalte trotzdem die Kommentare im Auge. Sollten plötzlich dubiose Links auftauchen, wird der Kommentar gesperrt.

Zum allergrößten Teil hilft mir hier das Plugin Antispam Bee von Sergej Müller. Ich habe das Plugin schon einige Male hier erklärt, das werde ich also unterlassen. Aber eins ist noch zu bemerken: Nicht jeder Spam-Kommentar kann erkannt werden, deshalb schaue ich auch so nach den Kommentaren meiner Leser.

Jetzt stellen Sie sich aber einmal vor, jemand kommentiert bei mir mit einem kurzen Satz, der nicht mal wirklich zum Thema passt. Was mache ich denn da? Die angegebene Webseite sieht nicht nach dubiosem Zeug aus. Was machen Sie bei so etwas? Freischalten oder nicht?

In irgendeinem Blog habe ich neulich eine fantastische Idee gelesen. Ich weiß nur nicht mehr, wo das war. Jedenfalls habe ich den Kommentator angeschrieben, was die Intention war. Leider kam bisher keine Antwort. Sollte das so bleiben, drängt mich das dazu, den Kommentar als Spam zu deklarieren.

Würden Sie genauso mit Kommentaren umgehen, wenn Sie so einen Blog betreiben würden? Ich meine, ich möchte bei einem Artikel keine zig Kommentare lesen, die auf Spielcasinos oder Porno-Versand verweisen. Und ich denke, Sie als meine Leser möchten das hier auch nicht. Darum möchte ich hier schon nachschauen.

Aber es gibt noch eine andere Art von Kommentaren – außer Spam. Stellen Sie sich einmal vor, ich schreibe über Person Lieschen Müller. Und Kommentator Hans Meier passt die Nase von Lieschen Müller nicht und lässt sich in unterirdischer Art und Weise über sie aus. Schalte ich den Kommentar von Hans Meier frei, kann ich dafür belangt werden. Und das werde ich nicht mit mir machen lassen.

Also werde ich auch weiter versuchen, für hohe Kommentar-Kultur zu sorgen. Ich hoffe, das ist auch in Ihrem Interesse.

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 thoughts to “In eigener Sache – Meine Kommentar-Strategie”

  1. Hi Henning,
    du betreibst schon eine richtige Kommentar-Strategie und ich gehe ähnlich vor, wenn ich SEO-Spam habe. Aber manchmal gibt jemand einen sinnvollen mehrzeiligen Kommentar ab und hinterlässt dabei ein Keyword im Kommentarlink. Dabei schreibe stattdessen anonym und dieser eine Kommentar hat so oder so einen noFollow-Attribut. Daher ist es für mich kein Problem. Ich kann nämlich von dem Plugin SmU Manual doFollow mehrseitig profitieren und bin gegen Spam nun gut gerüstet. Es ist nun mal so, dass auf den Blogs sehr gerne gespammt oder Kommentar-SEO betrieben wird. Daher sollen wir uns schützen und dagegen vorgehen. Wünsche dir rege Kommentare und eine Diskussion bei deinen Artikel.
    P.S. hättest du nicht Lust und Zeit, meinen 1000-Kommentare-Artikel zu kommentieren. Es werden noch fleissige Kommentierer gesucht und da ich dich mittlerweile etwas kenne, frage ich nach. Danke!

  2. Ich für meinen Teil nutze auch das Plugin Antispam Bee. Vorher hatte ich Akismet, dass soll aber aus Datenschutzgründen nicht zu gut sein. Prinzipiell schalte ich auch jeden Kommentar frei. Bis jetzt ist noch kein Kommentar durch das Plugin gerutscht, welchen ich löschen musste. Allerdings schaue ich mir jeden Kommentar an. Auch, wenn schon jemand bei mir kommentiert hat will ich den manuell freischalten. Zudem habe ich bei mir ein Plugin installiert, welches die Kommentare ab dem vierten Kommentar dofollow mitgibt.

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