Return of the Newsletter: Zurück in das Postfach

Sie werden mich vermutlich für verrückt erklären, aber es gibt einen echten Return of the Newsletter. Ich mache wieder mit Emails rum. Zurück in das Postfach ist die Devise. Und ich hoffe, dass das Alles so richtig ist. Ich werde auch mal erklären, warum ich das mache. Es gibt nämlich gute Gründe für diese Rolle rückwärts. Passen Sie mal auf.

Es waren einmal die sozialen Netzwerke

Was hat man nicht alles erzählt! Newsletter sind sowas von letzte Saison! Mach doch nicht mit so altem Zeug rum! Das ist alles Kindergarten! Mir wurde weisgemacht, ich solle auf die sozialen Netzwerke setzen. Aber das ist so ein Publikum, auf das man als kleiner Blogger nicht aufbauen kann. Und ich habe ja noch ein weiteres Problem mit diesen Plattformen.

Facebook hat gezeigt, dass sie eine Datenkrake sind. Nichts haben sie gelernt. Und Twitter ist unterm Strich nicht besser. Pinterest ist im deutschsprachigen Raum nicht so sehr verbreitet, als dass es Auswirkungen hat. Und die Business-Netzwerke sind anders gedacht, als dass man darüber eine riesige „Fan-Schar“ erreichen könnte.

Es ist im Vergleich zu allen anderen Aufrufen vergleichsweise wenig: Besucher kommen kaum über soziale Netzwerke. Und wenn, sind sie auch schnell wieder weg. Reaktionen? Keine. Treue Leser hat man eigentlich nur über den direkten Kontakt. Und da kommt der Return of the Newsletter ins Spiel.

The Return of the Newsletter: Das Imperium kommt zurück

Ich bin seit vielen Jahren bei MailChimp registriert. Ich habe mit denen sogar einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung gemäß Datenschutz-Grundverordnung geschlossen. Doch irgendwie hatte ich dem Braten dann doch nicht so richtig getraut und habe alles eingerissen und kaputt gemacht. Ich wollte kein Risiko eingehen.

Allerdings war das Unsinn, wie ich lernen musste. Ich habe mich viel belesen. Unter anderem habe ich diesen Artikel förmlich aufgefressen. Und so habe ich entschieden, wieder einen Newsletter einzurichten. Wenn Sie wollen, können Sie sich dafür registrieren. Entweder in der Seitenleiste oder oben im gelben Kasten.

Sie erhalten dann eine Email, die ich noch besser ausbauen würde. Die landet bei dem einen oder anderen vielleicht auch mal im Spam. Im Moment sieht die auch noch nicht so ganz toll aus. Aber das sollte zu machen sein. Und dann sind Sie dabei bei der Show und erhalten Email-Benachrichtigungen, wann immer Artikel erschienen sind.

Das geschieht jeden Donnerstag am frühen Abend. Ich werde sehen, ob das so optimal ist. Auch werde ich sehen, ob ich diesmal mehr Reaktionen auf meinen Newsletter erhalte. Es ist ein Experiment. Ich hoffe aber, es ist erfolgreich. Nicht umsonst gibt es den Return of the Newsletter. Ich habe mir da schon etwas dabei gedacht.

2 Kommentare

  1. Ich hatte den Newsletter selbst nie aufgegeben, war lange Zeit auch mit MailChimp unterwegs. Im November vergangenen Jahres habe ich mich allerdings von dem Dienst getrennt und mir phpList aufgesetzt. Bislang vermisse ich MailChimp echt nicht… der Vorteil… die Daten meiner Leser bleiben bei MIR und wandern nicht über den Teich. ;-)
    Ist echt einen Blick wert.

    1. Hallo,

      das mag ja sein. Aber ich habe nicht ganz so tolle Erfahrungen mit selbstgehosteten Lösungen gehabt. Zum Teil gingen die Mails nicht raus, zum Teil kamen sie nicht an. Es war alles irgendwie unzuverlässig. MailChimp hat mich eigentlich nie im Stich gelassen.

      Nachdem sich aber dieser Anbieter auch an die DSGVO halten muss, nachdem die einen ADV mit mir geschlossen haben, denke ich auch, dass der Datenschutz gewahrt wird. Und du weißt ja als Stammleser (bist du ja), dass mir der Datenschutz sehr wichtig ist.

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