Sicherheitsbedenken in Deutschland

Heute rennen mir hier im Blog die Leser die Bude ein. Einerseits freut mich das, andererseits macht mir das auch ein ganzes Stück Sorge. Wie kommt es, dass so viele Leute Panik haben, dass sie sich so schnell infizieren? Klar, Sicherheitsbedenken sind in den Zeiten von NSA, BND oder GCHQ nicht ungewöhnlich. Aber manches ist eben auch eine uralte Masche.

Wie oft berichtet eigentlich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) eigentlich darüber, dass Kontodaten zu Email-Postfächern entwendet wurden? Alle paar Wochen werden da wild die Säue durch die Dörfer getrieben. Und es wird Panik gemacht.

Email-Postfächer sollten immer wieder vom Nutzer selbst einer eingehenden Prüfung unterzogen werden. Alle paar Wochen – so heißt es – sollte man das Zugangspasswort ändern. Derlei Sicherheitshinweise gibt es immer wieder. Mindestens genauso oft wird darüber philosophiert, Anhänge von unbekannten Absendern nicht so ohne weiteres zu öffnen. Und irgendwie ist mir auch so, als ob immer wieder Hinweise gegeben werden, wie man Spam erkennt und dann damit umgeht. Wie also kommt eine solche Zugriffsstatistik am heutigen Tag zustande?

3 dieser 4 Artikel sind Artikel über Spam. Und schauen Sie mal, was da mit dem Wagner los ist. Das sprengt heute jegliche Vorstellungen. OK, es ist schön, dass man sich informiert. Ich freue mich auch sehr darüber, dass man sich in diesen Massen bei mir informiert. Aber eine Email von irgendwem unbekannten mit einer EXE-Datei im Anhang? Das ist ja nun wirklich nicht neu.

Wie kommt es, dass die Email-Anbieter in Deutschland solche Dinge nicht gleich von vornherein verbannen? Liegt es vielleicht daran, dass 10% aller Server, die Malware – also Viren, Trojaner und so etwas – verteilen, ausgerechnet in Deutschland stehen? Das zumindest berichtet der Blog Mobilenote heute.

Man kann da jetzt viel drauflos schimpfen. Fakt ist, dass man ein paar sichere Anzeichen für eine infizierte Email hat. Ein unbekannter Absender gehört ebenso dazu wie eine ausführbare Datei (eine EXE) im Anhang. Meistens wird in der Email eine unpersönliche Drohkulisse aufgebaut und der Download des Anhangs angeregt. Behandelt man solche Post von vornherein mit kühlem Kopf, erspart man sich viele unruhige Nerven.

Also: Nicht falsch verstehen, ich freue mich über jeden Leser. Aber mit etwas gesundem Menschenverstand kommt der eine oder andere selbst dahinter, was da im Posteingang herumliegt. Aber sonst können Sie gern hier wieder nachschauen, was ich dazu so meine.

Bild: Zugriffsstatistik aus dem lokalen Piwik – die meist aufgerufenen Artikel am 22.04.2014 um 19.45 Uhr – Henning Uhle

Ein Kommentar

  1. ein Anzeichen für Spam können russische Buchstaben sein.

    Aber mal denunzierend betrachtet, Henning du glaubst nicht wieviel (ich will jetzt nicht dumme Menschen sagen) Menschen da draußen sind die da nix blicken.
    Es ist manchmal erscheckend.

    Soviele die immer alles haben wollen, alles machen können wollen, aber nix können.
    Gefährliche Kombination. Am Bsp. CosmIQ sieht man regelmäßig wie viele es sind.

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