Wer fängt denn noch mit dem Bloggen an?

Leute, es gibt Facebook, Google+, Twitter und noch etliche weitere Möglichkeiten, sich im Internet zu publizieren. Wozu also einen Blog aufmachen und sich dem ganzen Stress aussetzen?

Das sind so Themen, die mir entgegenspringen. Meine Antwort darauf lautet: Ich bin in meinem Blog der Hausherr. Und so lang ich mich an gesetzliche Bestimmungen halte, kann ich hier tun und lassen, was ich will. Ich entscheide, was hier passiert, kein Konzern.

Aber wie ist das nun mit Blog-Anfängern? Ich habe schon des öfteren die Frage gehört: Wie fängt man denn da an? Ich habe doch nix zu erzählen. Aber das kommt alles von ganz allein.

Martin Grünstäudl stellt die Frage, was man denn Neubloggern auf den Weg geben würde. Ich muss da ganz klipp und klar sagen: Nicht viel, was das Bloggen an sich betrifft. Es ist schade, wenn man sich als Blogger irgendwie einschränken würde. Es ist auch schade um jede Geschichte, die nicht erzählt wird. Ich würde höchstens empfehlen, dass man authentisch ist. Ansonsten muss es nach besten Wissen und Gewissen recherchiert sein, was man da in seinen Blog reinschreibt.

Aber dieses ganze „Man sollte…“ ist Quatsch. Lieber „frei Schnauze“, lieber mit Fehlern, als dass irgendwie mit technischen Mitteln getunt wird. Das wirkt irgendwann gekünstelt und fällt auch irgendwann auf. Dann ist es vorbei. Also sollte man ehrlich und authentisch sein. Ansonsten ist alles im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen denkbar.

Egal, was man erzählt. Egal, wie man es erzählt. Egal, wo man es erzählt. Hauptsache ist doch, dass man es erzählt. Oder nicht?

Nebenbei: Mich haben der Tim und der Alex auf diese Blogparade aufmerksam gemacht. Ich mache da doch gern mit. Aber ausführlicher werde ich da in meinem E-Book, was ich immernoch schreibe. Ich hoffe, dass ich damit bald fertig werde. Drücken Sie mir einfach mal die Daumen.

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9 Kommentare

  1. Hi Henning,
    im Großen und Ganzen gebe ich dir Recht, auch wenn ich einer bin, der gerne „Man sollte…“ sagt/schreibt ;-)
    Ich finde es nur wichtig, dass man sich im Vorfeld über ein paar Dinge im klaren ist, um nicht nicht nach 3 Tage/Wochen wieder enttäuscht aufzugeben, dass noch keine 1000 Besucher da waren und/oder immer noch keine Million auf dem Konto ist.
    Das Gefühl für Text, Sprache und Stil entwickelt sich im Lauf der Zeit von ganz allein.
    Und auch Dinge wie SEO, Performance und Co. lernt man irgendwann kennen – das kann und muss man nicht vorher alles schon zur Perfektion beherrschen.
    Aus Fehlern lernen, Erfahrungen sammeln und einfach sein Ding machen – so habe auch ich angefangen.
    In diesem Sinne: schöner Beitrag zum Thema

    1. Ja, eben, Tim. Man muss erst Fehler begehen, um daraus zu lernen. Darum finde ich es eher hinderlich, zu viele Tipps zu geben. Zumindest, was das Schreiben an sich betrifft. Dann schon eher, was das Technische betrifft. Vielen Dank für das Feedback.

  2. Hi Henning,
    ja und das ist auch meine Devise, ehrlich und authentisch zu bleiben. So erbloggt man sich auch einen bestimmten Ruf, was nach einigen Jahren möglich sein wird.

    Ansonsten kann man dann schreiben, wenn man Lust und Laune hat und wenn einem etwas einfällt. Mehrmals die Woche wäre schon sehr ideal dabei. Einmal im Monat wäre es zu selten und so kann man keine Leser an das Blog binden.

  3. Besonders gut gefällt mir Deine Aussage, dass man sich thematisch nicht einengen soll. Klar, es gibt Fachblogs, da macht es Sinn bei einem Thema zu bleiben. Aber bei „Freizeitbloggern“, zu denen ich mich auch zähle, soll doch einfach eine Vielfalt an Themen zu lesen sein. Oft sind es ja die kleinen Geschichten, die einen dann fesseln.

  4. Hi Henning,
    ich wünsche viel Spaß und Erfolg beim Bloggen!
    Ich komme auch aus der IT und bin schon gespannt, worüber ich hier lesen darf. RSS ist abonniert ;)
    Grüße,
    Viktor

  5. Natürlich hast du Recht, jeder soll sein Blog führen, wie er will. Aber ich denke, wenn jemand sein Blog nicht nur als Hobby betreibt, sondern auch mal Geld verdienen will, dann sollte er nicht unbedingt gleich alle Fehler machen, die er machen kann. Ich finde man kann ruhig von anderen Bloggern lernen.

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