Großputz im Blog - Warum mache ich das? - Bild von Pixaline auf Pixabay

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Großputz im Blog – Warum mache ich das?

Großputz im Blog: Na, jetzt dreht der Uhle aber mal so richtig durch. Nein, tut er nicht. Aber nach 12,5 Jahren muss man sich beim Bloggen irgendwas überlegen. Nein, ich stelle das jetzt nicht ein. Dafür gehe ich euch viel zu gern auf den Wecker. Und ich will auch gar nicht zum drölfzigsten Mal darauf eingehen, dass ich mal wieder meine Richtung im Blog ändere. Das kommt schon mal vor. Also warum dann dieser Artikel?

Als stiller Blogger bist du nicht mehr du

Alter Falter, ich komme derzeit überhaupt nicht richtig zum Bloggen. Ich kann mich sogar nicht mal so richtig um das Wohlbefinden hier im Blog kümmern. Also ob es WordPress betrifft oder euch als Leser und Kommentatoren. Wie oft habe ich es denn schon verschoben, Stammlesern auf ihre Kommentare zu antworten? Uhle, das ist echt schäbig! Aber was will ich machen? Es gab etliche Tage, manchmal auch mal eine Woche, in der ich mich nicht mal am Blog angemeldet habe.

Ich war also ziemlich still. Was will ich dann also noch mit einem Blog, wenn ich keine Zeit mehr zum Schreiben habe? Und es ist ja wirklich die Zeit. Denn Themen habe ich ja genug. So, wie es vielen so geht, die einen Blog betreiben. Und wenn ich da die ganzen Wichtigtuer sehe, die dann immer palavern, dass „Ich habe keine Zeit“ nur eine billige Ausrede sei, dann könnte ich regelmäßig ausrasten. Haben die irgendeine Arbeit, der sie neben dem Wichtigtun nachgehen?

Ich habe oft genug hier im Blog davon erzählt, dass ich mich mit ein paar Baustellen herumschlage. Und ich habe auch oft genug erzählt, dass ich die Ausrichtung meiner Arbeit neu gestalte. Ich habe also jede Menge zu tun. Es ist nun einmal so: Privat geht vor Katastrophe. Aber am Ende willst du auch einen erfüllten Job haben. Jaja, darunter hat das Bloggen gewaltig gelitten. Vor allem, wenn du auch im Blog gut dastehen willst.

Und mit einem Großputz im Blog wird’s besser, ja?

Das sind jetzt alles Gründe, die irgendwas aufzeigen: Der Tag ist halt nicht lang genug, will ich mich auch noch regelmäßig um den Blog kümmern. Aber vielleicht ist es auch ganz anders. Niemand sagt, dass ich jetzt alles besser mache oder so. Aber es muss doch einen Weg geben, dass ich mich neben all den wichtigen Dingen auch noch um den Blog kümmere. Und ich glaube, das Durchwischen, der Großputz benutze ich im übertragenen Sinn.

Was habe ich immer wieder auf irgendwelche Neunmalkluge gehört, die Bloggern erzählen wollen, wie am besten ein Blog zu funktionieren hat. Man muss den Leser auf einer „Customer Journey“ begleiten. Muss man das? Leute, ich bin nun mal ein elender Labersack. Ich tausche mich gern aus. Eine Weile lang habe ich mir eingeredet, ich müsse dabei Politik und Gesellschaft ausblenden. Ich darf mich nicht auf alles einlassen, nicht wahr?

Alles Quatsch. Ich mache hier Großputz und werde auf all dieses glatt geschliffene Gebrabbel verzichten. Es ist mir ja im Prinzip scheißegal, ob ich irgendwo anecke. Und die Leute oder Organisationen, die ich merkwürdig finde, dürfen auch gern mitbekommen, dass ich sie auslache. Nee, Freunde, ich bin nicht der liebe, nette Herr Uhle knapp unter 50, der es jedem Recht machen will. Das fällt aus. Und mal ne blöde Frage, Uhle: Wann hat das bei dir angefangen?

Dieses Hin-und-her!

Jaja, irgendwie hatten wir das immer schon mal hier im Blog. Na und? Das hier ist mein Laden. Ich bestimme, was ich euch verkaufe. Und wenn es Socken frisch von Käsefüßen sind. Ihr müsst es ja nicht kaufen. Ich meine, die Shopping Malls dieser Republik stellen auch immer wieder anderen Kram in die Schaufenster. Regt man sich darüber auf? Nein, denn es ist ja … (Hier bitte Marke eures Vertrauens einsetzen). Und so ist das ja auch bei meinem Blog.

Es ist ja eigentlich auch vollkommen egal, wie aktuell und hip irgendein Thema ist: Es spielt nicht so die Rolle. Es gibt so Dauerbrenner hier im Blog, die quasi das gesamte Blog-Leben schon gut aufgerufen werden. Ich brauche gar keine aktuellen Themen. Und das hat mich gelehrt: Ich als Star der Show hier im Blog bestimme, welche Musik gespielt wird. Keine technologische Errungenschaft oder irgendein politischer Mummenschanz.

Nein, ich bleibe hauptsächlich mir treu. Und das bedeutet, dass ich darüber schreibe, was mich beschäftigt. Und wenn es keine Technologie ist, dann ist es auch egal. Ich meine, ich habe den ganzen Tag mit Servern, Cloud, Mails, was auch immer zu tun. Vielleicht habe ich unterbewusst auch nicht mehr so richtig Bock darauf, im Blog damit zu tun zu haben. Es kann sein, dass es da was ganz anderes sein muss. Aber da muss ich noch dahinter kommen.

Lass dich nicht diktieren!

Was habe ich nicht alles so in den sozialen Netzwerken versucht! Leute, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Bei Pinterest etliche Boards, weil man das so machen soll. Bei Facebook jetzt auch eine Gruppe, weil das gut sein soll. LinkedIn, früher auch mal XING, weil Fachkontakte pures Gold sein sollen. Bei Twitter unzählige Male immer wieder die Artikel geteilt, weil das gut sein soll. Alles Quatsch. 2% aller Zugriffe kommen über die Plattformen. In Worten: ZWEI PROZENT.

Es wurde ja förmlich diktiert, als Blogger in den sozialen Netzwerken unterwegs zu sein. So, wie es auch diktiert wurde, irgendein SEO-Plugin zu nutzen, das einem dann diktiert, was alles ein Artikel beinhalten muss. Hier wird erzählt, da wird erzählt, dort wird empfohlen. Was ihr wollt. Aber wisst ihr, was am geilsten ist bei all dieser Blödsinnigkeit? Es taugt alles nichts. Die ganzen Leute, die einem irgendwas als Allheilmittel verkaufen wollen, wissen entweder nichts oder wollen damit nur sich helfen.

Nee, lasst mal gut sein. Ich mache jetzt wieder mein eigenes Ding. Ich werde noch bis zum nächsten Bloggeburtstag, also der Tag, an dem sich die Veröffentlichung von diesem Artikel jährt, die Plattformen beobachten. Sollte sich kein signifikanter Anstieg der Aufrufe von dort abzeichnen, stelle ich gnadenlos das Teilen in die sozialen Netzwerke ein. Und ob ein Artikel nun unbedingt 600 Worte oder mehr haben muss, wage ich auch zu bezweifeln.

Nein, verarschen können sich andere. Vielleicht sollten wir die ganzen SEO-Heinis alle in einen Raum sperren. Dann können sie sich gegenseitig mit ihren Weisheiten überraschen. Ein Blog muss wieder Blog sein. Das darf kein lahm geschossenes SEO-Eichhörnchen sein. Macht mal den Scheiß ohne mich. Ich habe dazu keine Lust mehr. Ich meine, es wird doch eh kaum irgendwas über die sozialen Netzwerke gut. Dann können wir das Alles auch weglassen.

Vom Wohl und Weh eines überforderten Bloggers

Was hat der Uhle eigentlich damit gemeint? „Wohl und Weh“ und „überforderter Blogger“? Naja, es ist doch ganz einfach. Ich habe doch oben geschrieben, dass mir häufig einfach die Zeit fehlt. Und deshalb muss ich einfach mal jammern. Und darüber hinaus muss ich mir etwas überlegen. Und das habe ich mit vielen Worten jetzt hier hinein gekegelt. Anders geht es Bloggern, deren Blog einen anderen Fokus haben.

Der Thomas hat überlegt, was aus seinem Blog werden soll. Das ist dieser hier. Das war lange, lange Zeit ein Blog, der sich ums Reisen und die Fotografie gedreht hat. Tja, nun kamen aber durch Corona und all die Begleitumstände andere Themen hinzu, die mehr und mehr den Raum besetzten. Also hat der Thomas nach langer Überlegung das Ganze von „Reisen und Fotografie“ in „Jansens aus dem Pott“ umbenannt. Die Seite hat sich über die Zeit stark gewandelt und passt daher nicht mehr zum Namen.

Da habe ich es einfacher. Ich turne einfach von Thema zu Thema. Und mein größter Schmerz war, dass ich mich zu vielen Themen, die mir wichtig waren, einfach nicht mehr geäußert hatte. Und das hört jetzt auf. Wie gesagt: Nehmt es mir nicht übel, wenn ich jeden mal auslache. Das gehört dann einfach mal dazu. Bleibt also einfach dran. Vielleicht verschrecke ich Leute, vielleicht auch nicht. Wer weiß? Aber ich will keinen glatt gebügelten Blog mehr haben.

Großputz im Blog - Warum mache ich das? - Bild von Pixaline auf Pixabay
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8 Kommentare zu „Großputz im Blog – Warum mache ich das?“

  1. Hallo Henning, von Thema zu Thema turnen ist auch meine Bloggerstrategie. Und ich fühle mich gut damit. Jeder, wie er es mag, da hast Du völlig recht. Also weiter so.

  2. Moin Henning,

    wenn ich nicht schon einen neuen Namen für meinen Blog hätte, würde ich ihn nun Themen-Turner nennen.

    Ja, diese SEOs. EInige wenige klammere ich mal aus. Die haben a) wirklich Ahnung, b) erzählen keine Märchen. Diese sind sicherlich für Business-Seiten, die auf ein Thema oder Produkt optimiert werden müssen, sehr wichtig und können den Seiten auch einen ordentlichen Push gegen. Keine Frage.

    Die große Masse der Gesellen, die so durch das Netz geistern, die Coaches, Trainer und Gurus mit ihren „Ihr Müsst Eine Nische Bedienen“ und den dazugehörigen ultimativen Tipps, gehören für mich mittlerweile zum Übel der Bloggerszene. Gerade der Schrei nach der Nische, die hat in meinen Augen die bunte Bloggerwelt kaputt gemacht. Ok, teilweise waren viele Blogger es aber auch selber schuld. Angestachelt von wenigen wirklich erfolgreichen Blogs, hatten die offensichtlich die Dollarzeichen in den Augen und sind auf die Schiene der Gurus abgedriftet. Ich kenne so viele Blogs, die ich früher gerne gelesen habe, wo heute die üblichen drölfzehn Tipp zu Thema XY auftauchen, irgendwo zwischen 10 Beiträgen, die mit einem Werbehinweis beginnen.

    Es ist ja nicht so, dass ich das mit den „x Gründen“ oder den „Top-Liste für“ nicht auch mal nutzen würde. Da, wo es Sinn macht. Top-Spiele eines Jahres oder Gründe, warum Brettspiele ein tolles Hobby ist. Aber doch nicht in jedem Beitrag. Nicht alles was ich schreiben will, sind ultimative (!) Tipps fürs Leben. Dann müsste ich mir ja einen langen Bart wachsen lassen und Guru werden.

    So, und nun freue ich mich auf viele schöne Beiträge hier bei Dir. Da fällt dann bestimmt auch mal der ein oder andere Link rüber, wenn es passt.

    LG Thomas

  3. Mein letzter Großputz am Blog endete dann damit, dass ich einfach einen neuen Blog gegründet habe.
    Artikel, die ich 2009 geschrieben habe, waren einfach nicht mehr tragbar.
    Ich habe diesen Schritt nie bereut.

    LG
    Sabiene

  4. Lieber Henning,

    Dein Blog, Deine Regeln! Und da es sich bei diesem Blog ja auch noch um Dein Hobby handelt und nicht Deinen Job, mit dem Du Deine Brötchen und die Miete bezahlen musst, brauchst Du auch auf nichts und niemanden Rücksicht nehmen. Kannst also die Themen, das Design und den Namen ändern, wann immer Du willst.

    Mir bist Du um so symphatischer, je mehr Du „frei Schnauze“ schreibst. Und ich bin sicher, damit bin ich nicht allein.

    BG, Eddy

  5. Hi Henning,
    heute muss ich mal zu diesem schon älteren Beitrag schreiben – aus Gründen, wie es ja so gern auf Twitter heißt.
    Mein digitales Detoxing funzt ganz gut – mir fehlen weder die Ratschläge der Coaches auf Twitter noch deren Hashtag überladenen Selbstvermarktungstweets.
    Tatsache ist, dass immer noch alte Blogbeiträge von mir auf google gefunden werden und auch aufgerufen werden. Ich schaue mir die dann an – ab und zu sind die so alt, dass das Styling noch old Fashioned ist (ich hatte damals mit Tabellen gearbeitet um ein mehrzeilige Layout, wie man es in Tageszeitungen kennt zu gestalten) – die lösche ich nicht, sondern passe die auf das aktuelle layout an.
    Natürlich ist das mit Arbeit verbunden – aber ich mache mir die gerne, weil ich möchte, dass meine Beiträge gut lesbar sind.
    Was das Großreinemachen angeht – da hatte damals eine Teilnehmerin bei Meike geschrieben, dass Sie alle älteren Blogbeiträge löscht, weil die nicht mehr relevant wären.
    So etwas empfinde ich als eine der größten Sünden, die man als Blogger machen kann. Du bloggst ja auch schon wie Du schreibst über 12 Jahre – ich sogar noch ein paar Jährchen länger. Natürlich waren die ersten Blogbeiträge Nonsens und noch auf der Live Space Plattform von microsoft.
    Aber es gab schon Kommentare dazu. Und selbst wenn man diese Menschen in den Jahren aus den Augen verloren hat, ist keiner dieser Beiträge oder auch nur einer der Kommentare etwas was ich missen möchte, denn es sind damit auch persönliche Erinnerungen damit verbunden.
    Auch normal ist, dass ein Blog sich in Jahren verändert – genau wie der Blogger, der dahinter steht. Diese Transformation kann sich in die eine oder andere Richtung entwickeln – und ja, es gibt auch Blogger, die den ganzen Kram hinschmeißen.
    Mein Blog war von Anfang an Multithemenlastig – das wird er auch bleiben.
    Nach meinem Rückzug von Instagram wird er sogar im Gegenteil noch das zusätzliche Thema „Kochen“, bzw. „Haushaltstipps“ bekommen.
    Dann ist mein Blog fast ganz nah dran an dem von mir angestrebtem Ideal: einem Blog, der sowohl, Technik, Unterhaltung, Essen und Trinken abbildet. Ein Magazin halt, wie es ja auch schon bei mir im Namen des Blogs heißt.
    Das Thema Reisen würde ich auch noch geren mit hinzunehmen. Das ist aber ein Thema, welches ich nur über Gastbeiträge, bzw. Gastschreiber abdecken kann.
    Meine Zugriffszahlen zeigen mir, dass ich den richtigen Weg gehe – ich sehe auch, dass immer mehr Besucher sich nicht stur an einem Thema festhalten, sondern auch mal in anderen Bereichen reinschnuppern.
    Dass ich mir den Luxus gönne mit BuddyPress auch eine Community zur Verfügung zu stellen ist sicher ein Novum – kaum ein anderer mir bekannter Blogger stellt so eine Plattform zur Verfügung.
    Schauen wir mal – ich habe ja schon immer alles anders gemacht, als die Coaches es empfohlen hatten. Aber ich blogge immer noch und nicht wenige der damaligen Coaches gibt es nicht mehr.
    Wer ist also der Sieger?.. :-)
    Bleib gesund – gibt ja schon wieder eine neue Mutation..
    CU
    P.

    1. So, und wieder komme ich viel zu spät zu einer Antwort an dich. Sorry, aber das geht momentan nicht schneller.

      Ach komm, dir müssen doch diese „Humble and honored“-Einträge auf Plattformen wie LinkedIn fehlen. Dafür lebt man doch, oder? ODER??? Nee, ich weiß schon, was du meinst. Das geht mir doch irgendwie genau so. Bei Social Media habe ich derzeit so das Gefühl, dass ich die jeweilige Plattform öffne und mich sofort ärgere, das getan zu haben.

      Bei mir werden auch wunderbar ältere Artikel gefunden. Ich hatte ja nie mit so Tabellen-Kram rumhantiert. Aber ich stelle mir das spannend vor. Klar müssen die Artikel gut lesbar sein. Aber löschen kommt gar nicht in Frage. Wozu auch? Es ist nun mal, wie du schreibst: Es ist irgendwie eine Erinnerung. Und mit den alten Sachen kann man eben auch zeigen, welche Entwicklung man genommen hat.

      BuddyPress: Da bin ich doch mal auf deine Erfahrung gespannt. Ich denke allerdings, dass ich derzeit gar nicht die Zeit dazu hätte, die User davor zu bewahren, sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen. Wobei: Vielleicht sind ja meine Besucher alle vernünftig?

      Bleib auch gesund! Ich bin von so vielen Menschen persönlich menschlich enttäuscht, dass die den ganzen Kram nach wie vor auf die leichte Schulter nehmen. Ich weiß daher nicht, was Social Media und die Pandemie am Ende mit der Gesellschaft angestellt haben werden.

      1. Hi Henning,
        „Humble and Honored“.. sehr schöner Begriff – typischer Anglizismus. Der liebe Buddy Müller würde den sicher zynisch in seinem Blogbeitrag Nr. 18 „Contentpedia“ erklären.
        Aber tatsächlich war ich nie auf LinkedIn.
        Xing und LinkedIn sind für mich ja noch größere Schaumschlägerkanonen als Twitter. Da ist ja JEEEEEDER (aber so ein langes Jeder!) Megawichtig. Bei Xing war ich gefühlt 20 Jahre. Die einzigen Anfragen waren die von Xing: wann ich endlich vom kostenlosen Basis-Tarif auf das so viel erfolgreichere Pro-Modell updaten will. Geht mir alle weg damit. Xing und diese ganzen Karriere-Netzwerke sind so überflüssig wie ein Pimmel am Papst – oder interessiert mich, wenn eine Kontakt, mit dem ich vor 10 Jahren mal kurz zusammen gearbeitet hat, einen neuen Arbeitgeber hat? Ehrlich? Die meisten Kontakte in den SoMos sind Karteileichen. Zu denen hat man Null Kontakt mehr – und auch wenn es sich hart anhört: Sie interessieren einen auch nicht mehr. Wäre es anders, dann hätte man auch privaten Kontakt. Doch kommen wir zu was anderem:
        Ja, das Styling mittels HTML. Wer hat nicht das Standardwerk „Self HTML“ von Stefan Münz gelesen. Als ich beim Fraunhofer ISST war, kam grade CSS raus. Vorher musste jede Seite einzeln angepasst werden. Jetzt reichte eine Änderung in der CSS und das Design ändert sich für die ganze Seite. Das war soooo (ein ganz langes so) schön einfach!
        Ja früher, da war man auch noch HTML-Fuchs. Hat mit Sprung-Ankern gearbeitet, die DropCaps händisch „programmiert“ und die in einer Text-Datei abgespeichert, um Sie dann per Paste und Copy in den Beitrag zu ballern.
        Wie das aussah? Hier: https://wp.me/p31PTR-uE – Habe den extra für dich wieder auf „alt“ getrimmt..
        Musste erst mal suchen, wo ich die Dropcap Definition abgespeichert hatte.
        Na und das mit BuddyPress – das biete ich an, ist aber so begehrt wie Knoblauchbrot auf einem Vampir-Kongress. Ist halt nicht Facebook, wo „ALLE ANDEREN“ sind. Ja, und das ist auch ganz gut so..
        Aber ich halt dich auf dem laufenden..
        Bleib gesund!
        In meinem Freundeskreis ist jetzt die Tochter unter Quarantäne.
        P.S. ich habe grade einen Fernsehbeitrag gesehen, wo ein TV-Team die Leute in Sachsen interviewen wollte, warum da die Impfquote so niedrig ist obwohl die die höchsten Inzidenzen sind. Ich musste echt wegzappen – so viel Verbortheit und dummes Zeug was da aus den Mündern kam, war echt nicht zu ertragen. Ich hoffe ja immer noch, das war ein Fake und die Darsteller Laien-Schauspieler..
        Sonst steh uns Gott bei…

        1. Uiuiuiuiui, das ist ja ein Layout. Grins… Ich kenne aber auch noch solche Zeiten mit so einem Aussehen. Ich wollte halt auch mal eine professionelle Zeitung sein. Letzten Endes hatte ich dann mit einem gigantischen Tabellen-Gerüst um mich geworfen. Ich bin froh, dass sich das weiterentwickelt hat.

          Du hast vollkommen Recht, was die Kontakte in den SoMes betrifft. Die Frage ist halt tatsächlich, ob man die braucht. Und wenn ja, wieso nimmt man keine anderen Kanäle. Ich bin ja mal gespannt, wie viele Leute auf die Idee kommen, mich per Mail zu fragen, wie sie mit mir in Kontakt bleiben können.

          Nein, in Sachen dummes Zeug zur Pandemie ist es tatsächlich so, dass das echte Menschen und keine Schauspieler sind. Da fällt mir wirklich nichts dazu ein. Das wird noch ganz böse enden. Ich hab dazu meine eigenen Ansichten. Aber du weißt ja, dass diese Seite über ein Impressum verfügt.

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