Pinterest-Unsinn at its best - Bild von OpenClipart-Vectors - Pixabay-Lizenz

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Pinterest-Unsinn at its best

Also lange mache ich diesen Pinterest-Unsinn nicht mehr mit. Was soll ich denn mit der Plattform, wenn sie keine gleichbleibende Qualität zu liefern fähig ist? Es gibt mal Höhen. Und es gibt mal Tiefen. So richtig einig ist sich die Plattform scheinbar nicht, was das Verhalten beim Ausspielen von Pins betrifft. Woher kommt das denn eigentlich? Ich weiß, die vielen Menschen, die Pinterest bisher nicht nutzen, wissen gar nicht, wovon ich hier erzähle. Aber es gibt eben auch unheimlich viele andere Beispiele. Vielleicht geht es ja anderen genau so wie mir.

Was meine ich mit Pinterest-Unsinn?

Nein, mir geht es nicht darum, irgendwie drauflos zu schimpfen. Ich meine, so wie die Plattform angelegt ist, ist sie eigentlich eine ganz feine Sache. Wieso aber funktioniert sie dann so seltsam? Ich hatte mich schon mal zum Smart Feed ausgelassen, der von einer Künstlichen Intelligenz gefüttert wird. Aber es gibt noch ganz andere Beispiele. Es gibt zum Beispiel den Quatsch mit den “Weiteren Ideen”. Wer hat sich denn diesen obskuren Mechanismus dahinter ausgedacht? In meinem Fall funktioniert das eher nur so mittelgut.

Ich habe zum Beispiel eine Pinnwand namens “Digitalisierung, Big Data, Smart Cities”. Was werfe ich dort hinein? Genau, Pins zu den Themen, die dazu passen. Und jetzt schaue ich aktuell auf den Reiter “Weitere Ideen”. Dort macht sich der komplette Pinterest-Unsinn bemerkbar. Denn ich sehe Pins dazu, wie eine Website erstellt wird, wie man Pinterest benutzen soll, was Bananen ausmacht oder eine Reise durch einen Nationalpark.

Weißte, Pinterest, dann kann ich es auch lassen mit den Pinnwänden, wenn es eh egal ist, welche Themen ich in welcher Pinnwand angepinnt habe. So richtig intelligent wirkt das Alles nicht. Die “Weiteren Ideen” zur Pinnwand “Cloud Computing” zeigen mir zum Beispiel Pasta-Rezepte, Tipps zum Schaffen von Gemütlichkeit oder wie man Kartoffeln anpflanzt. Echt jetzt? Das hat irgendwas mit Cloud Computing zu tun? Lass dich mal nicht auslachen, Pinterest.

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Wenn ich mit dem ganzen Pinterest-Unsinn konfrontiert werde

Dabei kann man Pinterest sehr gut nutzen

Es ist ja nicht so, dass man die Plattform glatt vergessen kann. Ich habe dort bereits viele, viele gute Inhalte gefunden. Ja, ich schaue nach anderen Dingen als manch anderer. Für mich spielen Hightech-Inhalte eine herausragende Rolle. Das seht ihr ja auch hier im Blog. Das findet man alles auf Pinterest. Wie dieser Artikel zum Cloud Computing. Es geht also. Ich habe jede Menge Ratgeber gelesen, was die “richtige Nutzung” von Pinterest betrifft. Deshalb behaupte ich einfach mal, dass ich nicht viel falsch mache.

Aber immer wieder kommt mir so ein haarsträubender Pinterest-Unsinn unter. Damit vergrault mich die Plattform. Zumal ich in meinem Blog eh nicht die riesigen Besucherzahlen über die Plattform habe. Soll ich denn da Pinterest lieber bleiben lassen? Oder wie soll ich es verstehen, dass mir als weitere Idee für meine Pinnwand “Smart Cities” ein Artikel angezeigt wird, wie man “Pflanzenbutter” herstellt oder wie man mit Wodka putzt? Da passt vieles vorn und hinten nicht.

Wer weiß, vielleicht haben sich die Macher auch gesagt, dass mit solchen Irrläufern erreicht werden soll, dass sich die Nutzer noch länger bei Pinterest herumtreiben. Schließlich ist Social Media ein gewaltiger Zeitfresser. Das mache ich also eh nicht mit. Deshalb wäre so meine Vorstellung, dass die von mir ausgewählten Themen herangezogen werden, um den Homefeed oder Smartfeed zusammenzustellen. Und ich habe die irre Vorstellung, dass die weiteren Ideen wirklich zu meinen Pinnwänden passen.

Und da will ich bei dem ganzen Pinterest-Unsinn noch nicht mal etwas zum chronologischen Anzeigen erzählen. Das ist alles sehr verheerend. Aber es wäre doch super, wenn ich bei der Suche oder beim Zusammenstellen des Homefeeds eine zeitliche Eingrenzung hätte. Bei all dem könnte dann herauskommen, dass Pinterest gut nutzbar ist. So aber sehe ich es schon kommen, dass der Pinterest-Unsinn nicht aufhört. Aber dann bin ich irgendwann von dort verschwunden.

Pinterest-Unsinn at its best - Bild von OpenClipart-Vectors - Pixabay-Lizenz
Pinterest-Unsinn at its best – Bild von OpenClipart-VectorsPixabay-Lizenz

4 Kommentare zu „Pinterest-Unsinn at its best“

  1. Ich kann dir nachfühlen. Über Wochen hinweg schon ist Pinterest der Meinung, ich könnte mich auch für unseriöse Abnehmtipps und Schminkideen interessieren. Irgendwie steckt da wohl auch so ein Algorithmus dahinter, der sich nach Themen richtet, die man ein oder zweimal angeklickt hat.
    Da Pinterest sich ja als mega-SEO-Waffe entwickelt hat, optimiert natürlich jeder Depp und jedes Sch***-Magazin seine Bilder Pinterest-freundlich und stellt sie dort ein.
    Das ist einmal echt ein Nachteil, wenn sich etwas Gutes zu heftig herumspricht!
    LG
    Sabiene

    1. Hallo Sabiene,

      damit hast du sowas von Recht. Da wird einem so langsam richtig die Lust auf die Plattform genommen. Aber was ich dabei so gar nicht verstehe, ist das Verhalten von Pinterest, dass bei Pinnwänden zum Thema “A”, bei denen man wirklich ausschließlich Thema “A” drin hat, ganz plötzlich als “weitere Ideen” Thema “X” vorkommt. So richtig intelligent ist deren Künstliche Intelligenz wohl nicht.

      Hör auf, ich kann diesen ganzen “Pinterest als Traffic-Booster”-Quatsch schon nicht mehr sehen. Es ist einfach nervtötend, wenn immer wieder von irgendwelchen Tricksereien mit kostenpflichtigen Tools die Rede ist, damit vielleicht drei Klicks mehr zustande kommen. Ist das denn noch der Sinn einer solchen Plattform?

  2. Pinterest, hab ich gelesen, soll für Traffic sorgen. Deshalb habe ich es eine Weile probiert. Weil ich “es” aber nie wirklich verstanden habe, hat es in meinem Fall gar nichts gebracht. Twitter, Facebook oder der andere Rotz. Ich glaube, ich bin trocken und nicht mehr rückfallgefährdet.

    1. Naja, das hab ich auch gelesen und mache deshalb damit rum. Aber ganz ehrlich, so richtig funktioniert das nicht. Und bezweifle, dass das irgendwas damit zu tun hat, dass ich nicht solche Tools zum Veralbern des Homefeeds nutze. Ich stelle auch immer mehr fest, wie überflüssig für mich die sozialen Netzwerke sind. Vielleicht lege ich mich auch demnächst trocken. Ersatzdroge wäre dann der Feed Reader.

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