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Android soll bald nicht mehr mobiler Klassenprimus sein?

Es ist ja nichts neues, dass Android wahnsinnig weit verbreitet ist. Aber andere kommen aus der Ecke hervor und wollen Google angreifen. Es ist auch nichts neues, dass es alternative mobile Systeme auf dem Markt gibt – also abseits von Android, iOS und Windows Phone. Und irgendwie hat wohl ein Anbieter großes vor und wird mutiger, was die Verbreitung betrifft. Die Rede ist von Ubuntu Touch.

Was würden Sie sagen, wenn man Ihnen sagen würde, dass Android nicht mehr auf dem Markt die erste Geige spielt? Was würden Sie sagen, wenn der Hersteller Canonical sich anschickt, den Markt der mobilen Betriebssysteme dominieren zu wollen? Ich bin unentschlossen. Ich meine, es weiß ja keiner, wie denn ein stärker aufgeteilter Markt bei mobilen Betriebssystemen aussehen könnte. Aber wenn gerade Ubuntu Touch die Nummer 1 sein will, dann muss es so attraktiv sein – und zwar für Smartphone Hersteller und Kunden.

Wenn ich jetzt die Hersteller hernehme, dann denke ich, dass es gerade an ihnen scheitern wird. Wenn ich den Tanz bei Samsung rund um Bada und jetzt Tizen sehe, dann sehe ich einfach nicht, dass der Android-Platzhirsch dazu in der Lage oder gar willens ist, irgendwas mit Ubuntu zu machen. Bei anderen Herstellern sehe ich auch nicht die Einführung von Ubuntu-Telefonen. Wie soll dann also die Übernahme der Weltherrschaft erfolgen?

Da kann Canonical noch so sehr auf den Markt drängen wollen. Wenn kein großer Hersteller mitmacht, sieht es für den Linux-Primus eher düster aus. Und Experten wissen am besten, dass es nicht immer so ohne weiteres möglich ist, ein alternatives System aufs Handy zu basteln. Also irgendwie scheint das schwierig zu werden. Keine Frage, Mittelklasse-Handys mit Ubuntu an Bord kosten in etwa das, was Unterklasse-Handys mit Android kosten. Weil eben Ubuntu sparsam ist und weniger Ressourcen braucht und deshalb spärlicher ausgestattet werden muss. Oder so.

Aber das muss doch auch für jeden attraktiv gemacht werden. Vermutlich halten die Smartphone-Hersteller nicht viel davon, Billigware mit einem alternativen System zu hauen. Und vermutlich wird ein Ubuntu-Handy nicht im großen Stil vom Markt angenommen, weil eben der Google Play Store fehlt. Ja, überspitzt ausgedrückt. Aber Sie wissen, was ich meine. Wie soll es also gehen, dass Ubuntu mal Android vom Markt verdrängen kann? Es ist irgendwie schwer vorstellbar. Aber vielleicht habe ich ja auch etwas übersehen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

4 thoughts to “Android soll bald nicht mehr mobiler Klassenprimus sein?”

  1. Telekom, Amazon und auch Microsoft haben eine Zusammenarbeit bereits zugesagt. Ich denke, dass dies zumindest ein guter Start für den „Konkurrenten“ ist. Einfach ist dieser Weg sicher nicht, das steht außer Frage. Als eine gute Alternative sehe ich es in jedem Fall.

    Danke für die Erwähnung!

    1. Hallo Thomas,

      ich finde eine größere Diversifizierung durchaus gut und richtig. Allein der Glaube an die wirkliche Umsetzbarkeit fehlt mir. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt.

      Ich erwähne gern Leute, mit denen ich mich sinnvoll auseinandersetzen kann. Danke für deinen Kommentar.

  2. Ich persönlich setze da eher auf Android! Hin und wieder kauft ein Nutzer mal eine APP und ich denke wer hin und wieder kauft will nicht in noch ein System mit APPs investieren. Aber das ist nur meine Meinung!

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