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WhatsApp - (C) MIH83 CC0 via Pixabay.de WhatsApp - (C) MIH83 CC0 via Pixabay.de

Ihr WhatsApp Messenger-Konto ist abgelaufen

Kann ein Konto von einem Messenger ablaufen? Scheinbar ist das so. Zumindest denkt man sich das. Und diverse Meldungen, die man so im Laufe der Zeit erhält, suggerieren auch, dass das bei WhatsApp durchaus möglich ist. Wir erinnern uns, dass WhatsApp mal eine Jahresgebühr kostete. Und die soll nun wieder fällig werden. Jetzt müssen wir eigentlich nur noch prüfen, was da eigentlich passiert ist. Kann das stimmen, was da derzeit die Runde macht?

Ein abgelaufenes WhatsApp-Konto

Aufmerksamkeit! Ihr WhatsApp Messenger-Konto ist abgelaufen:

Wenn du dich nicht neu registrierst, läuft dein Konto innerhalb von 48 Stunden ab. . . ..
Bitte melden Sie sich so schnell wie möglich an, um den Verlust aller Dateien zu vermeiden

(Bilder, Videos und Geschichte …)

Du kannst deine Account-Mitgliedschaft nur noch 0,99 $ aktualisieren, indem du auf den untenstehenden link klickst:

Zahlen

Wenn Sie nicht über unser WhatsApp Web informiert haben .. hier ist ein link:

https://web.whatsapp.com

Mit freundlichen Grüßen

Ja, ist klar. Haben Sie schon mal eine Email von WhatsApp erhalten? Und selbst wenn, war die in derart schlechtem Deutsch verfasst? Die Mail strotzt ja vor lauter Schreibfehlern. In der Mail wird wild behauptet, dass das Konto bei WhatsApp ablaufen würde. Ist das so? In den häufig gestellten Fragen des Messengers jedenfalls steht nichts davon. Und zu den Kosten ist da auch nicht wirklich viel zu sehen. Ist diese Mail nun echt oder nicht?

Die Polizei warnt

Tun Sie sich einen Gefallen und gehen Sie nicht auf die Mail ein. Die oben abgebildete Mail ist nur eine Version. Es gibt da noch andere Beispiele. In jeder Email werden Sie auf eine falsche WhatsApp-Seite geleitet, die auf den ersten Blick echt aussieht. Sie können dort eine vermeintliche Verlängerung Ihres Kontos bezahlen. Die dort aufgerufenen Preise wirken tatsächlich so, als seinen sie echt. Sie sind es aber nicht. Sogar die Polizei warnt mittlerweile vor der Phishing-Attacke.

Leisten Sie keine Zahlung. Sind Sie den Betrügern allerdings schon auf den Leim gegangen, unterrichten Sie sofort Ihr Kreditkarteninstitut und lassen die Karte sperren! Sie können nicht wissen, was die Urheber noch mit den Daten anfangen. Wenigstens ist es eher unwahrscheinlich, dass tatsächlich ein Schaden bezüglich des Kontos bei WhatsApp entsteht. Aber eventueller finanzieller Schaden ist nicht auszuschließen.

Nicht immer nur WhatsApp…

Ich weiß, WhatsApp ist mit Abstand der Messenger mit der höchsten Verbreitung. Es gibt natürlich noch Alternativen. Die nutzt aber nur ein wesentlich geringerer Anteil. Und es kommen immer wieder Leute daher und empfehlen, eine Alternative zu verwenden. Die Rede ist dann immer von Threema oder Signal oder wenigstens Telegram. Das ist gut gemeint. Und vielleicht sind andere Messenger auch besser, was den Datenschutz betrifft. Bei Threema und Signal können wir auch das „Vielleicht“ noch weglassen. Es löst aber nicht das Problem.

Denn diese Attacken gibt es ja dennoch. Ich habe schon von solchen Attacken gehört, die Nutzer erhalten haben, obwohl sie eben nicht mehr WhatsApp nutzen. Aber die Daten wurden eben vor längerer Zeit geklaut. Kommt dann so eine fingierte Mail beim ehemaligen Nutzer an, denkt man natürlich, dass da irgendwas mit WhatsApp gemacht werden muss. Aber da muss nichts unternommen werden. Und damit ist die Geschichte auch zu Ende.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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