Könnte die iPhone5-Vorstellung kaputtgeklagt werden?

Das iPhone5 steht ja ante portas. Und wie ich vorhin bereits berichtete, sind viele Leute in froher Erwartung. Jeder möchte das neue Schmuckstück bestaunen. Aber ob das überhaupt so kommt? Man weiß es nicht. Aus zuverlässiger Quelle erfuhr ich erstaunliches.

Allseits bekannt ist ja, dass es einen riesigen Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung gibt. Die einen verklagen die anderen. Sei es, dass es um runde Ecken geht oder um die Anordnung der Menüpunkte. Oder weil die Südkoreaner bei Apple Patentverletzungen bei der Technologie LTE vermuten. Ein reines Wirrwarr der gegenseitigen Klagen. Daher gibt es auch diverse Gerüchte, die besagen, dass das aktuelle Parade-Stück von Samsung, das Samsung Galaxy S3 noch vom Markt genommen werden muss.

Und nun kommt nochmal neues Ungemach auf die Firma zu, die irgendwas mit angebissenen Äpfeln macht. Jetzt kommen nämlich auch noch die Taiwanesen um die Ecke. Der Anbieter HTC streitet sich nun auch noch mit Apple herum. Beide halten sich auch gegenseitig Patentverletzungen vors Gesicht. Und der aktuelle Rechtsstreit könnte tatsächlich zugunsten von HTC ausfallen.

Es geht um die Verletzung von 4G-Patenten von HTC. Apple soll diese Patente widerrechtlich genutzt haben. Und zwar bei exakt zwei Geräten: dem iPad 2 und beim iPhone5. Bekäme HTC hier Recht, wäre das eine überdimensionale Katastrophe für Apple.

So kann es also tatsächlich dazu kommen, dass das iPhone5 vor der Markteinführung vom Markt genommen werden müsste. Und das iPad gleich mit. Wie das der Konzern mit dem Obst als Logo wieder hinbiegen will, könnte dann erst einmal in den Sternen stehen.

Es berichten seit gestern über diesen Vorfall unter anderem Bloomberg, MACerKopf und der beliebte Blog von Caschy. Es lohnt sich, glaube ich, wenn man bei der Nachrichtenlage dran bleibt. Findet nun das Apple Event noch statt oder nicht?

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