Nokia 3310 – In aller Munde und trotzdem noch ein Knochen

Ich habe vor Jahren ein Nokia 3310 gehabt. Ich fand davor das Nokia 5130 wesentlich besser. Aber es geht um das angeblich beliebteste Handy der Welt. Das ist mal wieder in aller Munde. Alle Welt bezeichnet das Handy nun als „Knochen“. Und es gibt Jubelschreie, dass es wieder zurück ist. Also es soll zurück kommen. Wie kommt man darauf, dass das so eine tolle Geschichte ist? Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

Nokia 3310 - By User:Rtz (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons
Nokia 3310 – By User:Rtz (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons
Wer jetzt denkt, dass das Nokia 3310 vom finnischen Konzern kommt, sieht sich wohl schnell getäuscht. Denn das Handy soll über die Firma HMD vermarktet werden. Damit kommt das Nokia 3310 also wieder. Also das Handy, das  gern mal eine Woche lang gehalten hat, ohne dass der Akku aufgeladen werden musste. Nur gibt es da einen Haken bei all den Nachrichten, die da um das Nokia 3310 kursieren.

Das Alles ist ein Gerücht. Und die Firma HMD Global kommt mit einem Feature Phone um die Ecke, das als Hommage an das Nokia 3310 gelten soll. HMD ist Lizenznehmer der Marke Nokia und baut Handys im Namen von Nokia. Egal, was also drüber steht, drin ist nichts, was von den Finnen kommt. Was genau dahinter steckt, ist nicht ganz klar. Hier muss man sich einfach mal noch ein wenig überraschen lassen.

Angeblich soll die Neuauflage um die 60 Euro kosten, wenn es denn mal fertig ist und auf den Markt gebracht wurde. Aber ob das Alles eine Verbeugung vor dem Entwicklungsgeist von Nokia ist oder was auch immer, muss man erst einmal abwarten. HMD will noch mehr Geräte bauen. Unter anderem sollen auch günstige Android-Smartphones dabei sein. Aber ich muss hier auch noch warnen: Es ist nur ein Gerücht, nicht mehr.

Es ist zu wenig bekannt, was die Neuauflage betrifft. Licht ins Dunkel soll der 26. Februar bringen. Technisch darf man natürlich nicht viel von dem Gerät erwarten. Aber rein aus nostalgischen Gründen kann es schon sein, dass sich Käufer für das Gerät finden.

Das könnte Sie auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

×SaveYourInternet

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

vielen Dank für Ihr Interesse. Leider steht unser Service heute nicht zur Verfügung. Wir protestieren gemeinsam mit der Autorenschaft der Wikipedia gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform, die im Parlament der Europäischen Union Ende März verabschiedet werden soll, und schalten unsere Seite für 24 Stunden ab.

Monatelang haben EU-Kommission, EU-Parlament und der EU-Rat im sogenannten Trilog hinter verschlossenen Türen an einem neuen EU-Urheberrecht gearbeitet. Im Kern geht es darum, die finanziellen Interessen der großen Medienkonzerne gegenüber Betreibern von Internetplattformen durchzusetzen.

Ausgetragen wird dieser Konflikt auf den Rücken der Internetnutzer und Kreativen. Diese müssen nach dem aktuellen Entwurf mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Das freie Internet, wie wir es kennen, könnte zu einem „Filternet“ verkommen, in dem Plattformbetreiber darüber entscheiden müssen, was wir schreiben, hochladen und sehen dürfen. Denn das geplante Gesetz schreibt Internetseiten und Apps vor, dass sie hochgeladene Inhalte präventiv auf Urheberrechtsverletzungen prüfen müssen. Selbst kleinere Unternehmen müssten demnach fehleranfällige, teure und technisch unausgereifte Uploadfilter einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht einzuhalten (Artikel 11).

Wenn Sie unsere Kritik an der geplanten Urheberrechtsreform teilen, werden Sie aktiv: