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Samsung Ace 3 – Die kleine Alternative

Samsung versucht ja bekanntermaßen, den Markt zu flashen, indem sie solche Geräte wie das Galaxy S4 oder Galaxy Note 3 auf den Markt bringen. Inzwischen ist im Markt die Rede vom Galaxy S5 und von einem ominösen Tizen-Smartphone mit irgendwelchen Wow-Effekten.

Es war aber irgendwie so, dass man auch preiswertere Modelle im Markt los wurde. Es müssen nicht immer die Boliden sein. Deshalb gibt es ja auch solche Erfolgsgeräte wie das Motorola Moto G. Und so hat eben Samsung auch ein neues Ace. Eigentlich hat man ja gedacht, das Ace sei durch das Galaxy Mini (beide in egal welcher Version) ersetzt worden. Aber so ganz ist das nicht richtig.

Das Samsung Ace 3 ist in meinen Augen die Billigversion des Samsung Galaxy S4 Mini. Funktionell gebaut für – nun ja – den preisbewussten Nutzer. Plastik, wohin man schaut. 5 Megapixel-Kamera als Hauptkamera, 0,3 als Frontkamera – Das ist in der heutigen Zeit deutlich zu wenig. Aber es gibt ja auch Handynutzer, die nicht sonderlich gern fotografieren.

Ansonsten ist das Teil recht sauber gebaut, man ritzt sich nirgendwo ins Fleisch. Aufgrund des kleinen Displays von 800 x 480 Pixel (4 Zoll) liegt das Teil Meinungen zufolge recht gut in der Hand. Das große Manko bleibt aber die überaus schlechte Kamera, die zu keiner Zeit halbwegs brauchbare Fotos produziert.

Als Software bringt das Gerät Android 4.2.2 mit. Es ist fraglich, ob es jemals ein Update auf – sagen wir mal – Android 4.4 KitKat erhalten wird. Zudem hat es die bei allen Samsung-Geräten bekannte TouchWiz-Oberfläche dabei. Und es bringt eine Reihe vorinstallierter Apps mit. Der unterdurchschnittliche Prozessor (2 x 1,2 GHz) reicht für alltägliche Dinge aus. Aber Hochleistungsspiele oder Video-Streams sollte man nicht erwarten können.

Das größte Highlight bei diesem Gerät ist, dass es von Haus aus LTE mitbringt. Das bei einem Gerät für rund 200 € finde ich sehr sportlich. Ich glaube zwar nicht, dass man tatsächlich alle Vorteile von LTE nutzen kann oder möchte, weil dafür halt die Leistung des Gerätes einfach zu gering ist. Aber Samsung beweist hier durchaus Mut.

Ich denke, wer keine 700, 800 € für einen Boliden ausgeben möchte und wer keinen Highend-Multimedia-Budenzauber in der Hosentasche haben will, der ist mit diesem Gerät recht gut bedient. Der größte Schwachpunkt ist die Kamera, das Highlight das LTE-Modul. Marc-Georg Pater hat beim Hardwareluxx einen dreiseitigen Testbericht mit vielen Bildern hinterlegt, den man sich durchaus durchlesen sollte, wenn man ein solches Gerät ins Auge fasst.

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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