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Spekulation über neues Spitzenmodell von Huawei

Der chinesische Elektronikkonzern Huawei ist ja bekannt dafür, einer der größten Mobilfunkausrüster der Welt zu sein. Parallel dazu bauen sie auch die passenden Endgeräte. Bislang war das mehr oder weniger nur etwas für den Nischenmarkt, aber nun will Huawei heftig angreifen.

Aus feinstem Aluminium soll es sein, das Gehäuse des Huawei EDGE. Einen schlanken Körper mit einer Stärke von nur 6,3 mm soll es haben. Eine 13 Megapixel-Kamera mit vermutlich LED-Blitzlicht, einen 2600 mAh großen Akku, den QuadCore-Prozessor HiSilicon K3V3 basierend auf dem Cortex-A15, 2 GB Arbeitsspeicher sowie ein interner Speicher mit 16 bzw. 32 GB. Das alles soll enthalten sein. Und als Hingucker haben wir ein 1920 x 1080 Pixel großes FullHD Display.

Das Ganze soll in einem Unibody-Gehäuse aus Aluminium verbaut sein. Wenn man den Fotos glauben kann, handelt es sich um blank geputztes Aluminium. Und wenn man den Informationen glauben darf, dann kann es das EDGE locker mit dem Samsung-Spitzenmodell Galaxy S4 aufnehmen.

Kommen soll das Gerät in der zweiten Jahreshälfte, und es hat Android 4.2.2 an Bord. Und da bin ich bei meiner Mutmaßung. Irgendwann ab der zweiten Jahreshälfte soll es Tizen-Smartphones geben. Und Huawei ist mit im Konsortium. Es geht ja die handfeste Mutmaßung, dass die Handy-Hersteller zuerst mit Spitzen-Modellen kommen, um Tizen zu vermarkten. Und das EDGE wäre – wenn die Daten oben alle stimmen – ein solches. Ich kann mir also gut vorstellen, dass das Gerät sogar mit Tizen statt Android kommt. Und das wäre eine starke Leistung.

Womit ich bei dem Gerät nicht zufrieden wäre, sind das blanke Aluminium und das Unibody-Gehäuse. Bei meinem Samsung Wave 3 habe ich gebürstetes Aluminium, was sich richtig wertig in der Hand anfühlt. Bei glattem Aluminium hat man immer das Problem, dass es sich wie ein Kuchenblech anfühlt. Tja, und Unibody heißt, dass das Gehäuse “aus einem Block gefeilt” ist. Man kommt nicht an den Akku, falls der kaputt ist. Man kommt nicht an die Innereien. Das mag Gewöhnungssache sein. Ich finde aber Geräte, bei denen man den Akku selbst wechseln kann, besser.

Fotos und weitere Spekulationen (denn um mehr handelt es sich derzeit nicht) finden Sie bei Interesse auch in einem aktuellen Artikel bei Tabtech. Ein Premium-Gerät der Chinesen ist ja schon länger im Gespräch.

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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