25 Jahre: „The Colour of my Dreams“ von BG, The Prince of Rap

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Sagt Ihnen G.B., The Prince of Rap etwas? Seine Nummer „The Colour of my Dreams“ wurde nun 25 Jahre alt. Sie haben noch nie von ihm gehört? Das wundert mich nicht, denn es gibt nicht mal aussagefähige Wikipedia-Artikel zu ihm. Er wurde eine große Nummer in der Frankfurter Eurodance-Szene. Ich schrieb mal etwas darüber. Und jetzt geht es um den zweitgrößten Hit von ihm.

The Colour of my Dreams tonight…

Wenn du tief und fest schläfst, lass mich derjenige sein, nach dem du suchst. Ich lasse dich angenehme Dinge träumen: Gedanken an die Liebe, während die Engel singen. Ich lasse dich einen klaren, blauen Tag sehen, beobachte die Sonne, wie sie unseren Weg erleuchtet. Während ich dich festhalte, lasse ich dich keine Zeichen der Angst fühlen.

Sondern ich lasse ich das Vergnügen schätzen, wenn wir zusammen sind. Jetzt werden wir nie wieder getrennt sein. Aber wir teilen ein Herz. Ich möchte deine Laterne sein, der sein, bei dem du fühlst, er ist der richtige. Wenn du dich ganz aufgibst, Mädchen, dann werde ich derjenige sein, nach dem du rufst.

Ich fliege dich zu einem Ort, den selten gesehen hast, atme den Geruch des Frühlings ein. Wenn du meine Hand nimmst, werden wir einen Spaziergang machen. Durch kilometerlangen weißen Sand. Wirf einen Blick raus auf das Meer. Genieße den Blick auf die Harmonie, rolle im hohen grünen Gras.

Und lass den Moment für immer und noch einen Tag andauern, während wir uns küssen und spielen. Wir zeigen die Farben der Liebe. Diese Art der Liebe, von der du träumst. Beobachte die Sonne, die so hell wie Blumen leuchtet. Die Blüten kommen aus dem Licht. Aber wenn es klar wird, hoffe ich, in der Nähe zu sein, mein Schatz.

„Und wenn ich träume, träume ich, du seist wie pink und grün und weiß, blau und grau und hell. Und wenn ich mir etwas wünschen würde, wünschte ich mir, du wärst genau hier an meiner Seite wie pink, grün und weiß. Die Farben meiner Träume heute Nacht.“

Jam & Spoon mischten heftig mit

Was für ein Quatsch an Text. Das war uns aber in den Neunzigern egal. Wir fühlten uns wohl mit dieser Art von Musik. Man kann das wahrscheinlich unter „Er war jung und brauchte das Geld“ abheften. „The Colour of my Dreams“ bringt jetzt keine Erleuchtung. Kritiker könnten gar sagen: Bei all dem psychodelischen Kram im Text müssen Drogen im Spiel gewesen sein.

Wer weiß, vielleicht war das ja der Fall. Aber ich habe dazu keine Informationen. Was ich weiß: Hinter B.G., The Prince of Rap, der bürgerlich Bernard Green heißt und ein ehemaliger G.I. in Deutschland war, standen Jam El Mar und Mark Spoon, besser bekannt als Jam & Spoon. Und irgendwie ist das schon so der Stil wie „Right in the Night“ oder „Find me…“.

Was ist aus B.G., The Prince of Rap geworden? Es gab drei Phasen seines Schaffens: 1991 „This Beat is hot“, 1994 „The Colour of my Dreams“ und 1996 „Stomp“. Aber was kam dann? Naja, 2017 zum Beispiel das Comeback „Never give up“ mit Timi Kullai, die irgendein „Music Idol“ gewonnen hatte. Man nennt diese Musikrichtung wohl „Tropical House“. Und ich las hier, dass er wohl wieder da ist.

Ob allerdings große Hits wie eben jenes „The Colour of my Dreams“ nochmal möglich sind, ist unklar. Ich glaube, damals sang eine Sängerin namens Paris Red. Der Inhalt ist doof, das ist klar. Das Lied an sich halte ich aber für eine ganz große Nummer der Neunziger.

Das Lied

„The Colour of my Dreams“ befand sich auf dem Album „The Time is now“. Es war so mäßig erfolgreich. Außer „The Colour of my Dreams“ ist mir auch nichts in Erinnerung geblieben. Und jetzt gibt es das Lied hier mal zu hören. Kennen Sie es?

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