37 Jahre „Don’t stop believin'“ von Journey

Im Jahr 1981 kam ich in die zweite Klasse. Und Journey feierten mit ihrem größten Hit „Don’t stop believin'“ weltweite, riesige Erfolge. Was für eine Zeit! Die Band aus dem Großraum San Francisco eroberten die Welt mit ihrer einzigartigen Rockmusik, die mich bis heute in ihren Bann zieht. Und die Nummer begleitet mich seit der zweiten Klasse. Deshalb schreibe ich mal eben darüber.

Don’t stop believin‘, hold on to your Feelings

Sie war nur ein Mädchen aus dem kleinen Nest und lebte in ihrer einsamen Welt. Sie nahm den Zug um Mitternacht und fuhr irgendwo hin. Er ist nur ein Junge aus der Großstadt, geboren und aufgewachsen im Süden von Detroit. Er nahm den Zug um Mitternacht und fuhr irgendwo hin. Ein Sänger im Raucherzimmer, der Geruch von Wein und billigem Parfüm. Für ein Lächeln können sie die Nacht zusammen verbringen. Es geht immer weiter.

Ich arbeite hart, um satt zu werden. Jeder will den Nervenkitzel. Ich zahle alles, um nur noch einmal beim Würfeln mitzumachen. Manche werden gewinnen, manche verlieren. Manche sind dafür geboren, Trübsal zu blasen. Und nun hört der Film niemals auf. Er geht immer weiter.

Fremde warten den Boulevard hinauf und herunter. Ihre Schatten suchen sich in der Nacht. Straßenlaternen, Menschen, die dafür leben, einfach Gefühle zu finden. Sie verstecken sich irgendwo in der Nacht. Hör nicht auf, daran zu glauben. Halt an diesem Gefühl fest. Straßenlaternen, Menschen, hört nicht auf, daran zu glauben!

Die Geschichte einer Rockhymne

Du musst daran glauben, was du tust. Und du darfst nie aufhören, diesen Glauben zu leben. Das ist quasi die Quintessenz aus „Don’t stop believin'“. So etwas in der Art muss der Vater von Keyboarder Jonathan Cain gesagt haben, als dieser an seinen musikalischen Fähigkeiten zweifelte. Und so entwickelte sich über die Jahre seit der Bandgründung 1973 bis zum Mega-Album „Escape“ 1981 eine Idee, niemals klein bei zu geben.

Gemeinsam mit dem sensationellen Sänger Steve Perry und dem Gitarristen Neal Schon wurden in „Don’t stop believin'“ Episoden aufgesammelt, in denen Menschen kurz vor dem Verzweifeln sind: Bringt mich der Zug, mit dem ich um Mitternacht irgendwo hinfahre, wirklich zu meinem Ziel? Werde ich irgendwann beim Würfeln gewinnen und Millionär werden? Werde ich mein Glück finden?

Die Nummer wird gemeinhin als Sinnbild für einen perfekten Rocksong hergenommen. Und unzählige Bands haben versucht, „Don’t stop believin'“ zu imitieren. Es enthält das allgemein als „eins der besten Keyboard-Riffs der Musikgeschichte“ zu Beginn. Und es ist eher ungewöhnlich für eine Hitsingle gestrickt. Statt Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Instrumentalteil-Refrain, haben wir hier:

  • Strophe
  • Instrumental
  • Strophe
  • Prä-Chorus
  • Instrumental
  • Strophe
  • Prä-Chorus
  • Instrumental
  • Refrain

Der Mutmacher

Unfassbar viele Menschen sehen „Don’t stop believin'“ als Mutmacher an. Wenn es mal im Leben nicht so läuft, braucht man irgendwas, was einen aufbaut. Gerade, wenn Tiefschläge stattfanden, darf man sich nicht unterkriegen lassen. Und dabei ist es egal, dass es kein „South Detroit“ wie im Lied gibt, die Fans der Detroit Red Wings grölen die Stelle halt mit. Schließlich ist das der perfekte Wohlfühl-Song mit einer positiven Botschaft und einer legendären Melodie.

„Don’t stop believin'“ gehört seit 1981 zu meinem Soundtrack. Es ist ein Lied, das mich seit 37 Jahren begleitet. Und es ist eines der bekanntesten Lieder der Musikgeschichte. Und eins der am meisten gecoverten Lieder außerdem. Am bekanntesten ist die Version der Musical-Serie „Glee“. Aber mal ehrlich: Original bleibt Original. Und welches sensationelle Lied ich meine, hören wir weiter unten.

Das Lied

Das Lied vom Midnight Train, der irgendwo hin fährt, und man nicht aufhören soll, an das Gute am Ende zu glauben, muss ich Ihnen natürlich vorspielen. Ich habe kein offizielles Video. Aber das folgende habe ich mit erweitertem Datenschutzmodus eingebunden.

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