Künstliche Intelligenz: Sind wir alle verloren?

Wenn man sich so umschaut, dann gibt es etwas, das als Heilsbringer und blanke Teufelei gleichermaßen hergenommen wird: Künstliche Intelligenz. Aber warum? Können wir uns vielleicht für eine Sache entscheiden? Es muss doch möglich sein, diese Technologie besser einzuordnen, vor allem bei der Tatsache, dass künstliche Intelligenz längst in unserem Alltag angekommen ist.

Künstliche Intelligenz im Alltag?

Wir reden einfach mal nicht von Science Fiction. Wir schauen uns einfach mal um, wo wir überall künstliche Intelligenz vorliegen haben. Denn ich muss ja erklären, wieso sie im Alltag Einzug gehalten hat. Da haben wir die maschinellen Übersetzer im Internet wie DeepL, Linguee, Bing Translator, Google Translator etc. Oder wir haben die Suchmaschinen.

Aber eben nicht nur das. Alltagsunterstützer wie Amazon Alexa, Bixby, Siri, Google Assistant oder Cortana gehören ebenso dazu wie die Handschrift-Erkennung oder die Gesichter-Erkennung. Die Anwendungsbeispiele sind enorm. Es gibt kaum mehr einen Bereich im Alltag, in dem wir nicht mit dem Thema „künstliche Intelligenz“ konfrontiert werden. Ist das schockierend? Ich hoffe nicht. Ich schrieb ja schon mal davon.

Ist das der Tod der Gesellschaft?

Es wird viel erzählt, wenn der Tag lang ist. Oft genug hört man davon, wie sehr künstliche Intelligenz ein wahres Schreckgespenst ist. Maschinen übernehmen die Kontrolle! Ist das so? Ich bin mir nicht sicher. Aber ich denke, dass das nicht passieren wird. Eher noch wird uns künstliche Intelligenz dabei helfen, unser Leben besser zu gestalten. Und das kann ja dann nicht so ganz falsch sein.

Sicher ist nicht alles rosarot. Nach meinem Dafürhalten ist noch viel Luft nach oben bei dem Thema. Aber wenn diese Technologie mittlerweile auch in der Medizin angekommen ist und dabei hilft, schnellere und genauere Diagnosen zu stellen, dann haben wir doch alle etwas davon. Die KI kann zum Beispiel mit 90% Genauigkeit Herzerkrankungen vorhersagen, mehr als jeder Mediziner imstande wäre.

Oder was ist mit Sprachmustern? Ich schrieb oben etwas von Siri und Co. Darauf beruhend kann künstliche Intelligenz im Notruf erkennen, wie schnell ein Eingreifen notwendig ist. Die eigentliche Diagnose stellt natürlich ein Arzt, aber die Technologie unterstützt dabei. So, wie Ultraschallbilder besser ausgewertet werden können. Aber eben alles im Zusammenspiel mit entsprechenden Experten. Ist das dann der Tod der Gesellschaft? Ich bin skeptisch.

Wie geht es denn weiter?

Wie ich bereits schrieb: In vielen Teilen der Gesellschaft und des Alltags hat künstliche Intelligenz Einzug gehalten. Auch auf unseren Smartphones, auf denen die Kamera damit optimiert wird und „bessere Fotos“ macht. Gleichwohl gilt: Eine solche Kamera kann niemals einen echten Fotografen ersetzen, weil der einfach sein Handwerk versteht. Fotografie ist Kunst, die kann niemals komplett künstlich erzeugt werden.

Im Verkehr geht es auch weiter mit dem Thema. Autos werden immer intelligenter, und irgendwann werden autonome Fahrzeuge im Alltag angekommen sein. Dennoch sollte man sich nie zu 100% darauf verlassen, sondern immer die letzte Hoheit haben. Das ist die Aufgabe der Entwickler. Klar, für den Film kann man sich ohne Ende auslassen. In der Realität sieht das Ganze schon anders aus.

Im Einklang mit der Gesellschaft wird die künstliche Intelligenz uns weiter Aufgaben abnehmen. Ja, ich höre es schon, dass dadurch Unmassen von Arbeitsplätzen wegfallen werden. Aber die entstehen an anderer Stelle neu. Will man sich weiterentwickeln, kommt man hier gar nicht umhin. Dennoch wird die Gesellschaft hierdurch nicht absterben. Und „die Roboter“ werden ganz sicher nicht die Herrschaft übernehmen. Und wenn, haben die Entwickler Mist gebaut. Oder?

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