Kindheitsziele – Leipzig, Bangkok, Istanbul? – Oder was wollen Kinder?

In der DDR, in der ich aufgewachsen bin, hatten wir ja nichts. So wird es zumindest allenthalben suggeriert. Das mag sein, wenn man in Maßstäben denkt, wie weit einen das Flugzeug trägt. Was wir aber hatten, war meistens eine unbeschwerte Kindheit. Obwohl man dies heutzutage gern seinen Kindern vermitteln will, scheitert man an den eigenen vielleicht nie erfüllten Wünschen. Dabei ist es gar nicht so schwer.

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So ein süßes Kind! Kinderfotos im Internet

Guckt mal, Leute, meine Tochter hat heute das erste Mal auf dem Töpfchen gesessen.

Bei Facebook, Twitter, Google+, Instagram und weiß der Himmel, wo sonst noch, finden immer mal wieder regelrechte Orgien rund um das Verbreiten von Fotos der lieben Kleinen statt. Als ob man das als flüchtiger oder gar nur als virtueller Bekannter wissen will.

Aber die Sache ist ja noch viel vertrackter. Wollen denn die lieben Kleinen selbst, dass die flüchtigen und virtuellen Bekannten der Eltern den nackten Babypopo des Kindes auf dem Töpfchen sehen? Fragen wir uns das einfach mal.

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Angeguckt: „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“

Filmstreifen - Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Draußen Schmuddelwetter, da passt es, dass Walt Disney wie jedes Jahr mit einem Winterfilm daher kommt. „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ kommt aber ohne viel Tamtam und Werbung daher, was mir persönlich sehr gut gefällt.

In Familie hat man nun also bei dem eher bescheidenen Wetter zwischen Herbst und Winter einen gemütlichen Kino-Nachmittag eingelegt. Und ich kann schon einmal zusammenfassend sagen: Es hat sich gelohnt.

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Ich werde meinen Glühwein verschütten – Weihnachtsmarkt in Leipzig

Alljährlicher Trubel auf dem Weihnachtsmarkt Alt-Leipzig am Naschmarkt - mit freundlicher Genehmigung von Andreas Schmidt / Leipziger Touristik- und Marketing GmbH

Es ist doch jedes Jahr das Gleiche: Man hat keine große Lust darauf, sich an kilometerlange Schlangen am Roster- oder Zuckerwatte- oder Glühwein-Stand anzustellen, man möchte nicht im Kriechtempo durch die Innenstadt tölpeln, aber trotzdem sagt man sich: Einmal im Jahr muss man auf den Weihnachtsmarkt. Muss man? Irgendwie schon. Ab heute hat man wieder das verzweifelte Vergnügen dazu.

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Gesichtspalme #18 – Vom St.-Martins-Fest

Bis zum Sommer diesen Jahres war meine Tochter Kindergartenkind. Sie ging ganz gern in ihren Kindergarten, der nach dem christlichen Helden St. Martin benannt ist. Und besonders freute sie sich immer auf das im November anstehende St.-Martins-Fest. Wie würde sie wohl reagiert haben, wenn das wahr wäre, was man so lesen konnte?

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Supercalifragilisticexpialigetisch – 49 Jahre Mary Poppins

Filmstreifen - Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Waren Sie schon einmal in London im Kirschbaumweg Nummer 17? Im Original also in der „Cherry Tree Lane“? Dort spielt ein gehöriger Teil des Fantasy-Musicals „Mary Poppins“ von Walt Disney, das heute vor 49 Jahren in die Kinos kam. Eine unbeschreibliche Erfolgsgeschichte folgte dem Ganzen. Und das möchte ich mal eben aufschreiben.

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Unglaubliche Behauptung: „Rain man“ das Böse?

Nein, ich will mich nicht zu sehr aufregen. Und eigentlich kenne ich mich mit dem Thema auch nicht aus. Aber ich habe etwas gelesen und muss mich dazu äußern. „SPIEGEL ONLINE“ – ich verlinke bewusst nicht – ist der Meinung, das Massaker in Newtown in den USA an einer Schule, bei dem knapp 30 Menschen ums Leben kamen, wurde von einem Autisten verübt. Wie so manche andere Tat auch. Schnell sind Raster geknüpft. Und doch ist es falsch.

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