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Einfach mal schreiben - free picture by cohdra via morguefile.com Einfach mal schreiben - free picture by cohdra via morguefile.com

Den Weihnachtsmann gibt es nicht oder: Was man hinterfragt

Da hat jetzt jemand gefragt, wer alles ein Infokrieger ist. Erst konnte ich damit nichts anfangen. Aber das ist jemand, der hinterfragt. Wenn jeder erzählt, der Weihnachtsmann lebt, und Coca-Cola pausenlos Werbung macht und überall rund um Weihnachten Weihnachtsmänner umherschleichen, dann ist es nicht einfach, standhaft zu bleiben. Aber so ist das eben auch bei allem anderen. Und wenn man das hinterfragt, soll man ein Infokrieger sein. Na gut, dann schaue ich mal bei mir.

Ich denke, ich bilde mir recht klar eine Meinung. Die steht auch relativ schnell fest. Aber sie ist nicht in Stein gemeißelt. Wenn neue Informationen eine neue Bewertung einer Situation erfordern, dann mache ich das auch. Und so kommt es vor, dass zu ein und demselben Thema verschieden klingende Artikel hier vorkommen. Dann habe ich mich beim ersten Artikel mit Informationen beschäftigt, die dann später neue Nuancen erhielten und deshalb auch das Thema mit einem Folgeartikel neu beschrieben wird. Das gehört meiner Meinung nach dazu, wenn sich jemand mit einem Thema beschäftigt.

Ich hinterfrage ja auch mal ein Thema. Ich meine, klar: Einen Weihnachtsmann gibt es nicht. Aber wenn die Werbung dem Zuschauer etwas von dem Meister Rotmantel erzählt, glaubt vielleicht auch jemand an den Kerl. Dann kommt vielleicht der Eine oder andere auf die Idee und schaut sich mal um, wo denn das mit dem Weihnachtsmann herkommt. Sicher, den soll Coca-Cola erfunden haben. Aber ist das sicher? Oder will da jemand uns nur wieder was erzählen?

Was ich damit sagen will: Egal, wie es benannt wird, von mir aus auch Infokrieger – so lang jemand hinterfragt, ist das schon gar nicht so verkehrt. Und damit meine ich jetzt nicht, dass da irgendwer die Tagesschau als Mediendesaster bezeichnet. Oder von mir aus auch als Lügenpresse oder sowas. Aber tun wir uns bitteschön mal alle einen Gefallen und denken nicht an Aluhüte. Bewerten wir lieber umfassend die uns vorliegenden Informationen.

Was soll denn jemand mit irgendwelchen wilden Verschwörungstheorien oder „Die verschweigen uns doch alles“ anfangen? Klar, als Gegenprobe zu – sagen wir mal – RTL Aktuell oder Heute taugt das vielleicht etwas, aber vielleicht wird der Leser durch das Lesen von Blogs, die angeblich dem Journalismus auf die Finger klopfen, aber eigentlich Spinner-Blogs sind, auf völlig falsche Fährten geführt. Das gilt es alles zu bewerten. Und wenn dann irgendwer darüber im Internet schreibt, hat der- oder diejenige die verdammte Aufgabe zum Aufklären. Und das sollte dann das Ergebnis des Hinterfragens sein. Und nur das sollte ein so genannter Infokrieger sein, nach dem hier gefragt wird.

Bildquelle: Einfach mal schreiben – free picture by cohdra via morguefile.com

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Ein Gedanke zu „Den Weihnachtsmann gibt es nicht oder: Was man hinterfragt

  1. Der Begriff ist durch Alex Jones und den Rest der Extremaluhüte weit verbrannt, und deshalb würde ich den nicht mal mit der Kneiffzange anfassen.

    Tim Minchin hats am besten erfasse „If you open your mind too much, your brain may fell out.“

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