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Bin ich Xing nun los?

Ich hatte angekündigt, mich von Xing zu verabschieden. Das lag daran, weil ich keine Verwendung mehr dafür hatte. Ich habe den Account also gelöscht. Aber ich habe in der Vergangenheit immer wieder lesen müssen, dass ehemalige Xing-Mitglieder das Netzwerk doch nicht so ganz losgeworden sind, denn es kamen dann trotz gelöschtem Account immer wieder irgendwelche Newsletter und Einladungen und all das. Ich hoffe, dass mir so etwas nicht passiert.

Irgendwann war es mal hip und derartiges, wenn man bei Xing einen Account hatte. Aber in den letzten Jahren habe ich Xing nicht mehr genutzt. Ich hatte einfach keine Verwendung mehr dafür. Und in dem oben verlinkten Artikel hatte ich erklärt, dass ich meinen Account zum 31.01.2017 löschen würde. Ich hatte es dann doch vergessen und habe das halt erst jetzt gemacht. Das war gar nicht so einfach zu finden. Letztlich war da irgendwo in den Einstellungen ein Link zum Löschen. Allerdings stand da, dass ich eine Mail schicken soll. Das habe ich getan. Und ich erhielt Antwort:

Möglichkeit 1:
– Gehen Sie auf www.xing.com und loggen Sie sich letztmalig in Ihr zu löschendes Nutzerkonto ein
– Kopieren Sie einfach den nachfolgenden Link und fügen Sie ihn in die Browserzeile ein. https://www.xing.com/app/help?op=helpcenter&faq_url=/de/node/687
– Beachten Sie die Hinweise unter „Sind Sie Basis-Mitglied?“
– Folgen Sie den Anweisungen

Möglichkeit 2:
– Loggen Sie sich letztmalig in Ihr zu löschendes Nutzerkonto ein
– Klicken oben rechts auf die Funktion „Hilfe“
– Geben Sie in das Suchfeld „Profil löschen“ ein und wählen Sie „Wie kann ich mein Profil löschen?“
– Beachten Sie die Hinweise unter „Sind Sie Basis-Mitglied?“
– Folgen Sie den Anweisungen

Nun gut, „Möglichkeit 1“ hat mir weitergeholfen. Aber dennoch bleibt das mulmige Gefühl, dass ich das Netzwerk nicht los bin. Ich mache mich darauf gefasst, dass ich bald wieder eine Email vom „Xing Stellenmarkt“ im Posteingang habe, die da betitelt ist mit:

105 neue Stellenangebote für „Leipzig, Sachsen, Deutschland“

Erschrocken habe ich mich, als ich in einem ein paar Jahre alten Artikel las, dass nicht alles verschwindet. Aber klar: Was man in irgendwelchen Gruppen geschrieben hat, bleibt bestehen. Ich hoffe nur, dass das ohne Nutzerkennung erfolgt. Will man, dass auch die Einträge gelöscht werden, muss man sich mühsam mit den Gruppen-Moderatoren auseinander setzen. Und ehrlich: Das ist es mir nicht wert.

Denn so richtig ist mir nie klar geworden, wieso das Netzwerk so hoch gejazzt wurde. Da bin ich aber nicht allein. Und als kürzlich bekannt wurde, dass der populistische Publizist Roland Tichy die News herausgab, setzte eh eine Kündigungswelle ein. Das war für mich dann auch der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Egal, ob dann Tichy zurückgetreten ist oder nicht.

Nun habe ich also meinen Xing-Account gelöscht. Ich war eh nur Basis-Mitglied. So großartig vermissen wird mit das Netzwerk nicht. Aber ich habe Sorge vor dem Blick in meinen Posteingang, dass mir wieder neue Stellenangebote für „Leipzig, Sachsen, Deutschland“ verheißungsvoll angeboten werden.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

One thought to “Bin ich Xing nun los?”

  1. Ich würde wetten, dass Du Mails erhälts. So häufig, wie man Mails und Briefe bekommt, dass man doch bitte Premium-Mitglied werden soll. Xing hat eine aggressive Strategie, die aber wohl viele ignorieren. Ich nutze es eigentlich nur, um mich über ehemaligen Kollegen und Klassenkameraden zu informieren. Ich nutze keine Gruppen, aber es kostet ja nichts. Und um darüber Jobs zu bekommen, wohne ich in der falschen Gegend :-)

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