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Webmaster Friday

Webmaster Friday: Auf ein neues mit den WordPress-Plugins

This entry is part 32 of 80 in the series Webmaster Friday

Pünktlich jeden Donnerstag wird ja der Webmaster Friday eingeläutet. Freitags findet dann die Auflistung der Beiträge statt, die an dem Webmaster Friday teilnehmen. Ich hatte den letzten Webmaster Friday verpasst, obwohl mir das Thema liegt. Darum muss ich das heute einmal nachholen.

Es geht im Webmaster Friday um die lieben Plugins innerhalb einer WordPress-Installation. Jeder hat ja so seine eigenen Vorstellungen. Und sicher muss man bei eigenen Installation anders vorgehen als bei einem Blog, der bei wordpress.com läuft. Aber hier möchte ich einfach mal mit meiner eigenen Liste von wichtigen Plugins daher kommen.

Ja, ich hatte das Thema schon hier und da mal. Aber ich denke, dass es wichtig ist, immer wieder auf Plugins hinzuweisen. Denn einerseits werden diese Erweiterungen teilweise nicht weiterentwickelt, und man braucht dann Ersatz. Und außerdem versuchen sich immer mehr an WordPress, sodass man auch mal eine Hilfestellung geben kann.

Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit

Als Blogger lebt man ja in keiner anderen Welt als andere Internetnutzer. Es steht wohl außer Frage, dass man sich nicht ungeschützt im Internet „herumtreiben“ soll. Und wer eine Webseite betreibt, der sollte erst recht auf Sicherheit achten. Bei WordPress kann man dies recht komfortabel mit einem Plugin veranstalten. Diesem stand ich erst recht skeptisch gegenüber. Aber nachdem ich mich mit Daniel Birkhahn eingehend unterhalten habe, funktioniert es blendend.

Ich kann jedem WordPress-Blogger empfehlen, das Plugin „Better WP Security“ zu verwenden. Mit ihm kann man quasi seinen Blog „härten“. Benutzer können ebenso wie Datenbanken und URLs umbenannt werden, Passwortstandards können durchgesetzt werden, Backups können geplant werden, Schreibschutz-Maßnahmen können eingeführt werden usw. Mittlerweile ist das Plugin auf Deutsch verfügbar und recht gut erklärt. Tun Sie sich einen Gefallen und geben Sie Eindringlingen so wenig Spielraum wie möglich.

Mit dem Einsatz dieses Plugins erübrigen sich diverse andere Sicherheitsplugins. Man schafft sich so nach meinem Empfinden ein wenig Last vom Hals. Allerdings darf man nicht unterschätzen, dass dieses Plugin sehr tief ins System eingreift, also gehört VOR dem Einsatz ein vollständiges Backup aller Daten und der Datenbank erstellt.

Nützliche Helferlein

Es ist empfehlenswert, für WordPress Zwischenspeicherungen anzubieten. Das steigert die Leistung des Blogs. Am besten erreicht man dies nach wie vor in meinen Augen mit dem Plugin Cachify von Sergej Müller. Zudem ist es ratsam, dem Kommentarspam vorzubeugen. Dies erreicht man auch durch ein Plugin von Sergej Müller, nämlich mit Antispam Bee.

Ich biete nach wie vor einen Newsletter an, um meine Leser über neue Artikel zu informieren. Hierzu nutze ich MailChimp. Das dazugehörige Plugin sollte eingerichtet sein. MailChimp arbeitet sauber und zuverlässig. Insofern kann ich dieses auch empfehlen.

Mit der Zeit wird die Datenbank langsam. Es sammelt sich allerlei Datenmüll an: Veraltete Revisionen von Artikeln, nicht mehr benötigte Datenbank-Tabellen, leere Einträge usw. Das sollte von Zeit zu Zeit bereinigt werden, um die Leistung zu steigern und die Datenbank nicht unnötig aufzublähen. Ich nutze hierzu Optimize Database after Deleting Revisions.

Und was auch nicht fehlen darf, sind die Links zu den sozialen Netzwerken. Die finden sich bei mir unter den Artikeln. Die Button sind datenschutzkonform. Das zugehörige Plugin stammt von H.-P. Pfeufer und heißt 2 Click Social Media Buttons. Seitdem das Plugin bei mir korrekt läuft, würde ich nicht wieder auf die Idee kommen und irgendwelche „Sexy Buttons“ oder so etwas einzusetzen.

Analyse ist alles. Ich möchte gern wissen, woher meine Besucher stammen und wohin sie gehen. Das hilft mir, auf eventuelle Trends zu reagieren. Erst habe ich lange Zeit mit Google Analytics gearbeitet. Aber ich setze mehr und mehr auf Piwik. Hier steht auch ein Plugin zur Verfügung, das mit der Analyse gut zurechtkommt.

Fazit

Ich habe noch einige weitere Plugins im Einsatz, aber diese sind die wichtigsten. Noch einmal als Liste:

  • Better WP Security
  • Cachify
  • Antispam Bee
  • MailChimp
  • Optimize Database after Deleting Revisions
  • 2 Click Social Media Buttons
  • Piwik

Das sagen andere

Wahrscheinlich am populärsten in der deutschen Bloggerszene sind Plugins wie Antispam Bee. Dieses setzt u.a. auch Tina bei Saphiras World ein. Horst Schulte hat im Netzexil eine Rangliste wichtiger Plugins hinterlegt. Und ihm ist Jetpack am wichtigsten. Und Julian Dziki schreibt bei Pressengers, dass er mit seinem Team ca. 90 Blogs verwaltet. Und dabei hilft ihm „Infinite WP“.

Plugins gibt es wie Sand am Meer. Viele sind hilfreich, viele unnütz. Täglich kommen neue hinzu, täglich werden viele Plugins nicht mehr weiterentwickelt. Es gibt kostenfreie und kostenpflichtige Plugins. Es ist immer wichtig, genau abzuschätzen, was mit einem Plugin erreicht werden soll. Aber wichtig ist es in jedem Fall, die Sicherheit nicht zu kurz kommen zu lassen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

7 Gedanken zu „Webmaster Friday: Auf ein neues mit den WordPress-Plugins

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