Office 365 Skepsis, die ich nicht verstehe - (C) StartupStockPhotos - Pixabay-Lizenz - via Pixabay.com

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Office 365 Skepsis, die ich nicht verstehe

Letzte Aktualisierung am

Da jetzt ja nach wie vor sehr viele Menschen von zuhause aus arbeiten, stellt sich mal wieder die Frage, was diese Office 365 Skepsis eigentlich am Ende soll. Ich habe im Laufe der Zeit immer wieder mitbekommen, dass jede Menge Alternativen zu der Online-Office-Suite des Konzerns aus Redmond genannt werden. Es gibt da Experten, die wedeln mit sonstwas herum. Und ich hocke da in meiner Ecke und frage mich, woher denn diese Skepsis kommt. Was hat denn Microsoft eigentlich verbrochen?

Ausgerechnet Google gegen die Office 365 Skepsis?

Da kommen doch tatsächlich Menschen damit um die Ecke, dass man doch bitte statt Office 365 die Google Suite nutzen sollte. Wie kommen die denn auf die Idee, dass das besser ist? Beides sind amerikanische Anbieter. Und ob es die Google Suite ist oder Office 365, ist eigentlich egal, wenn man mir dann mit der Datenschutz-Keule kommt. Wobei: Ich bin nicht überzeugt davon, dass ausgerechnet Google diesen besser einhält als Microsoft.

Das Google-Argument sticht also bei mir überhaupt nicht. Warum auch? Ich konnte schon Google Docs und GMail und sowas nicht sonderlich gut leiden. Das Einzige, das ich eigentlich ganz gut fand, war Google+. Naja, und YouTube nutze ich natürlich auch. Aber Emails fackle ich über Outlook.com ab. Dort kann ich auch Dokumente nutzen. Und OneDrive ist für mich besser nutzbar als die Alternative von Google. Und das ist ja nur abgespeckt im Vergleich zu Office 365.

Ernsthaft? Zoom und Jitsi statt Teams?

Gerade jetzt, da Unmassen von Menschen von zuhause aus arbeiten, müssen immerzu Konferenzen abgehalten werden. Am besten per Video. Klar, wir können dazu Skype nutzen. Aber reden wir mal vom Büro-Alltag. Da spielt nun einmal Microsoft Teams eine größere Rolle. Aber nicht, wenn man sich mit dieser ominösen Office 365 Skepsis herum schlägt. Dann nämlich nutzt man Zoom. Und das wiederum wies lange Zeit enorme Sicherheitsmängel auf. Scheiß drauf, Hauptsache nicht Microsoft, nicht wahr?

Aber auch die andere Alternative “Jitsi” soll mit Sicherheitslücken geglänzt haben. Das kannst du dir in deinen Slack einbauen. Wie auch Zoom. Damit ist man so supersuper nerdmäßig unterwegs und macht – ja, auch hier – wenigstens nicht mit Microsoft herum. Und es tut mir leid, aber auch hier verstehe ich die ganze Office 365 Skepsis nicht. Wie kommt es denn dazu? Ja, auch der Riese aus dem US-Bundesstaat Washington macht Fehler. Aber solche großen Desaster sind mir da nicht bekannt.

Was macht man denn mit den Skeptikern?

Ich weiß, ich werde jetzt wieder als “Microsoft-Fanboy” hingestellt. Das will ich aber gar nicht sein. Ich weiß aber, dass es tatsächlich Vorzüge von Office 365 gibt. Die einzelnen Dienste lassen sich nunmal miteinander kombinieren und ineinander integrieren. Es funktioniert einfach mal. Was denkt ihr denn, wieso wir so ein enormes Wachstum bei Kunden mit eben dieser Suite haben? Das kommt ja alles nicht von ungefähr.

Die spannende Frage ist dann halt, wie man mit dieser meistens gar nicht angebrachten Office 365 Skepsis umgeht. Niemand will gleich mit dem Aluhut-Totschlagsargument kommen. Aber was bleibt einem denn anderes übrig? Vielleicht hat das Alles einen ganz anderen Ursprung? Liegt es an Microsoft-Gründer Bill Gates, der immer wieder das Zentrum von Verschwörungstheorien ist? Ich habe halt keine Erklärung dafür. Ihr etwa?

Office 365 und Corona

Wir leben in nervtötenden Corona-Zeiten. Mal ganz im Ernst: Wie würden wir denn zusammenarbeiten, wenn es keine Cloud-Dienste gäbe? Jaja, ich höre hier schon wieder OwnCloud und NextCloud und alles ist superduper schön. Stellen wir uns mal die Schulen vor. Da kann ich ein Lied von singen. Die Schule meiner Tochter ist nicht dazu in der Lage, einen sinnvollen Unterricht über Videokonferenzen zu ermöglichen, nutzt aber einen Cloudspeicher – den nennen sie Schulcloud – für die Aufgaben bei vermutlich Google Drive.

Wie gut wäre denn Unterricht möglich, wenn sich Schulen mit Diensten wie Office 365 auseinandersetzten? Eine völlig bekloppte Idee, oder? Wir wollen alle die Digitalisierung voran treiben. Warum sollte man bei einer Schulumgebung damit aufhören? In den Zeiten von Corona wird klar, dass man sich mit zukunftsfähigen Schulkonzepten auseinandersetzen muss. Das geht natürlich mit der allseits beliebten Office 365 Skepsis nicht. Aber deshalb weiß ich immernoch nicht, woher die kommt. Könnt ihr mich aufklären?

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2 Kommentare zu „Office 365 Skepsis, die ich nicht verstehe“

  1. Im Hinblick auf die Herkunft der Alternativen habe ich auch meine Vorbehalte. Egal, ob es Google- oder Microsoft-Produkte sind. Allerdings kann ich aus meiner beruflichen Erfahrung schlicht und ergreifend feststellen: Es gibt keine Alternative zu den Officeprogrammen von Microsoft. Das gilt vor allem für Excel und Access. Bei Word und Powerpoint würde ich mich locker auf Alternativen einlassen, das gilt aber auf keinen Fall für die beiden anderen Programme. Es gibt schlicht nichts, das auch nur halbwegs vergleichbar wäre. Allerdings wird das bei denen, die Microsoft nicht leiden können (und es gibt dafür gute Gründe) nicht durchdringen. Sie werden mit Alternativen kommen (nicht unbedingt Google) und behaupten, dass die jedem Vergleich mit Microsoft standhalten. Aus meiner Sicht ist das reiner Unsinn von Amateuren in die Welt gesetzt :-) Und jetzt duck ich mich ganz schnell weg.

    1. Hallo Horst,

      ich hatte ja versprochen, auf deinen Kommentar zu antworten.

      Das stimmt, zu Microsoft Office gibt es nicht so richtig eine gut gehende Alternative. Der Quatsch mit Libre Office oder Open Office kann da leider nichthalten. Auch die Google Docs nicht.

      Und ja, wer an Microsoft herum nörgelt, wird es egal wobei tun. Deshalb ist ja derzeit Bill Gates der Corona-Verbreiter Nr. 1 unter den Verschwörungstheoretikern. Da muss sich niemand wegducken. Microsoft ist nun einmal Teufelszeug in den Augen mancher. Das ändert aber nichts daran, dass die meisten Produkte von Microsoft eben konkurrenzlos sind und funktionieren.

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