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LastPass: Weniger Funktionen für höhere Preise?

Ich halte es nach wie vor für unerlässlich, einen Passwort-Manager einzusetzen. Ob das aber in jedem Fall LastPass sein muss, muss jeder selbst entscheiden. Denn so ganz toll arbeitet der nicht mehr. Und das großartige ist: Das Tool soll nun gleich mal das Doppelte kosten. Künftig bietet der Dienst weniger Funktionen zu höheren Preisen. Und das bei all den Schlagzeilen, die immer wieder über LastPass die Runde machen. Ich weiß nicht, wie gut ich das finden soll.

Was ist der neue Deal bei LastPass?

Künftig kostet die Premium-Version von LastPass nicht mehr 12 Euro, sondern 24 Euro im Jahr. Als Grund nannte LastPass die Zwei-Faktor-Authentifizierung und Verbesserungen innerhalb der App. Es gibt ja auch eine kostenfreie Version, aber bei der gibt es künftig keinen Notfallzugriff mehr. Und die in LastPass abgelegten Dateien kann man als Nutzer nicht mehr mit beliebig vielen Leuten, sondern nur noch mit zweien teilen.

Also ernsthaft, Verbesserungen in der App erwarte ich als Nutzer eigentlich. Vor allem, wenn für die App eine jährliche Gebühr anfällt. Und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ist eigentlich völlig normal. Dafür muss ein Anbieter nicht noch extra Geld verlangen. Sind das alle Argumente für die Preispolitik bei LastPass? Soweit ich sehe, ist das der Fall. Und das reicht mir nicht aus. Da bin ich ehrlich.

LastPass nicht immer verlässlich

Es gibt immer wieder Berichte darüber, dass Passwörter von LastPass in fremde Hände fallen. Gerade bei einem Passwort-Manager will ich mich aber immer auf die Sicherheit der Passwörter verlassen können. Und leider hat der Dienst immer wieder an Verlässlichkeit eingebüßt. Auch größere Probleme werden nicht einfach schnell behoben. So kann ich Zugänge zu Webseiten teilen. Das Passwort sollte dabei aber verborgen bleiben. Allerdings macht ein Fehler in LastPass das Passwort seit Jahren sichtbar.

Wenn man sich auf den Dienst wieder mehr verlassen kann, können wir mal in Ruhe darüber reden, ob ich dafür Geld ausgeben würde. Vorerst muss ich leider sagen, dass die oben genannten neuen Einschränkungen und die zeitweilige fehlende Verlässlichkeit mich nicht ermuntern können, hier Geld auszugeben. Da nützt es auch nicht, dass eine sehr sinnvolle Familien-Version des Passwort-Managers kommen soll. Alles in allem ist das nicht attraktiv genug für mich.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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