Veränderung ist alles - Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Veränderung ist alles - Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Veränderung ist alles

A change is gonna come – Wie oft droht man denn in seinem Leben mit Veränderung? Ich nehme mich davon nicht aus. Jeder macht das ein großes oder kleines Stück. Aber ich meine halt nur: Ich überdenke gerade so einiges. Und das ist auch gut so. Ich möchte dabei nix hören von wegen „Na, wird ja auch Zeit“ oder „Ist der Groschen auch endlich gefallen“. Ich abenteure gerade so ein wenig vor mich hin. Und das ist echt spannend. Deshalb auch das schräge Bild oben von Gerd Altmann.

Zu oft von Veränderung palavert

Ach, was habe ich alles schon zum Thema Veränderung erzählt! Das geht ja auf keine Kuhhaut mehr. Ich denke, es ist dann auch ein bisschen so, dass man einfach mal anfangen muss. Das habe ich gemacht. Ich denke, wir sollten uns alle ein wenig emanzipieren. Niemand muss am Tropf von irgendwelchen Plattformen hängen. Wie kommen die auf die Idee, uns vorschreiben zu wollen, was uns gefälligst zu interessieren hat? Ich habe keine Antwort darauf.

Ich weiß halt nur, dass ich nicht mehr nur davon rede, irgendeine obskure Veränderung durchzumachen. Nö, keine Lust mehr auf Labern. Ich mache das einfach. Ob es nun das Fediverse statt Twitter und Facebook ist oder ob es RSS über den Thunderbird statt über Feedly ist, ist erstmal vollkommen egal. Die Hauptsache ist doch, dass man erstmal anfängt. Und wer weiß, vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass dann noch mehr kommt, was man Veränderung nennen kann.

Ruhe

Da ich abends nicht weiß, wo ich im Feed war, rufe ich Feedly gar nicht erst auf. Wenn ich da ins Handy glotze, was oft genug passiert, dann eben nicht zu Twitter, das mir einen Haufen Zeit und Nerven geklaut hat, oder zu Feedly. Sondern ich gucke mal kurz zu Mastodon. Aber das geht viel schneller. Das Alles hat zur Folge, dass ich viel mehr Ruhe finde. Seelenfrieden und mentale Gesundheit, wisst ihr? Ich glaube schon, dass ich mich ein großes Stück abgenabelt habe.

Das war aber auch nicht mehr feierlich. Ständig glotzt man zu Twitter, ständig regt man sich über den Quatsch auf, der dort passiert. Das sorgte zumindest bei mir dafür, dass ich innerlich unruhig wurde, weil ich eben dann irgendein Aufreger-Thema weiter verfolgen musste. Leute, das war wie so ein Drang. Oder von mir aus auch sowas wie eine Sucht. Und wie das so ist, wenn man sich von einer Droge befreit: Erst kommt der Schmerz, aber dann merkt man, wie befreit man wird.

Habt ihr es bemerkt?

Ich blogge wieder mehr. Ey, das macht richtig Laune, einfach so drauflos zu tippen. Ich habe hier bei dem Artikel einfach so gar keine Ahnung, was dann am Ende rauskommt. Und es ist mir auch völlig egal. Einfach Gedanken fließen lassen. Ich habe auch bei anderen gesehen, dass die das nun häufiger so machen. Zurück in die Einfach-so-igkeit, wie ich mal schrieb. Das ist es doch, was das Bloggen am Ende ausmacht. Auch wenn der „Maschinist“ etwas anderes behauptet.

Nö, es macht mir Freude, drauflos zu schreiben. Nix gedrechseltes mehr. Geiler Scheiß, das sag ich euch. Ich glaube, das war bei mir die größte Veränderung. Bei euch kann das etwas völlig anderes sein. Und das ist dann ja auch OK. Guckt einfach, dass ihr eurem Leben einfach immer mal einen neuen Impuls gebt. Und macht euch auf keinen Fall irgendeinen Stress. Was nicht ist, ist nicht. Und seid auf eure Weise anders. Wer will es euch denn verbieten?

Ist das nicht eine geile Erkenntnis? So als Wort zum Sonntag oder so. Naja, ich mache mal weiter mit meiner Veränderung. Erzählt mir mal von eurer, wenn ihr Bock habt.

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3 Kommentare zu „Veränderung ist alles“

  1. Hi Henning,

    du sprichst mir zum Teil echt aus der Seele. Dein Beitrag hat nun den Anstoß gegeben, dass ich mein schon lange geplantes Drittblog endlich vom Wartungsmodus auf live geschaltet hab (vorher hatte ich „nur“ mein Peking- und mein Fotoblog am Start). Links schenke ich mir, darum geht es mir gerade nicht – sondern darum, dass ich es richtig und wichtig finde, dass WIR ALLE uns wieder mehr auf eigenem Terrain äußern und nicht (nur) auf kommerziellen Plattformen.

    Mir ist deine erhöhte Blogfrequenz – dank RSS-Feed – aufgefallen und mir gefällt das sehr!

    LG Linni

    1. Hallo Linni, genau das meine ich. Wenn wir uns alle mehr auf unserem eigenen Kram herum treiben und uns darüber dann eben auch austauschen, kann uns niemand was. Gerade auf so vielen Plattformen ist dann doch eher Willkür angesagt. Und das kann uns im eigenen Blog nicht passieren.
      Oh, das freut mich, dass dir das gefällt, dass ich etwas mehr blogge. Ob das so anhält, kann natürlich niemand sagen. Denn wenn ich nix zu sagen habe, werde ich auch zukünftig nix bloggen.

      1. Ja, Henning, das gefällt mir auch sehr! Ich schreibe auf meinem Blog auch viel. Vielleicht hast du es ja gesehen. Austauschen tue ich auch gerne. Das finde ich toll. Private Blogs haben wirklich was.

        Lorenzo

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