Die sicherste Alternative zu WhatsApp

WhatsApp wird ja aller Voraussicht nach von Facebook geschluckt. Für den Wahnsinnspreis von 19 Milliarden US-Dollar. Plötzlich regt sich alle Welt darüber auf, dass WhatsApp nun unsicher werden würde. Dass das nicht stimmt, weil der Messenger vorher schon eine wahre Plaudertasche war, sei nur einmal erwähnt.

Nun werden die Leute nicht müde, Alternativen zu WhatsApp aufzuführen. Als ob sie schon alle die Listen mit alternativen Messengern fertig hätten, kamen nun alle Medien – ausnahmslos – auf die Idee, ihre Leser über diese Alternativen aufzuklären. Aber dabei gibt es schon lang eine Alternative, die sicherer gar nicht sein könnte.

Ich habe es so oft mitbekommen, dass Paare sich ihre Liebesgeständnisse über WhatsApp übersandten. Warum findet man sich nicht einfach mal wieder zu einem guten Schluck zusammen? Das ist viel romantischer und wird nicht abgehört. Und es können keine Daten an zwielichtige Leute verkauft werden. Außerdem schmeckt Wein besser als Bits und Bytes.

Ernsthaft, über jeden irgendwie verbreiteten Messenger wird gemosert. Der eine soll geschwätzig sein, der andere fragwürdig mit dem Datenschutz umgehen, wieder ein anderer soll keine Open Source sein (warum das auch immer eine Rolle spielen soll, weiß ich nicht) oder, oder, oder. Kein Messenger scheint den Wissenden im Internet wirklich zuzusagen. Und das sind dann eben auch die, die lange Zeit WhatsApp benutzt haben. Ich verstehe es nicht.

Ich bin ja von Haus aus skeptisch WhatsApp gegenüber. Wie ich schon schrieb, werden die Daten der Nutzer weitergereicht. Das hat sich jetzt nicht geändert, weil der Messenger nun zu Facebook gehört. Andere Messenger-Anbieter stellen sicherlich auch fragwürdige Dinge mit den Nutzerdaten an. Und da muss ich – so lang ich nicht andere Dinge definitiv weiß – auch Threema hinzuzählen. Darum würde ich die oben gezeigt Alternative in jedem Fall einem Messenger vorziehen, um meiner Partnerin vertrauliche Dinge zu erzählen.

Wenn dann das Internet genug hyperventiliert hat, können wir uns vielleicht dann wieder wichtigeren Dingen zuwenden. Die gewaltigen Unruhen in der Ukraine zum Beispiel. Und dann fällt uns vielleicht irgendwann ein, wie man noch so kommunizieren kann, wenn einem nun ganz plötzlich WhatsApp suspekt geworden sein sollte. Oder was meinen Sie?

Bildquelle: LoboStudioHamburg CC0 via Pixabay.de

3 Kommentare

  1. Hehe sehr netter und vor allem WAHRER Artikel ;)
    Also ich hab gehört das WhatsApp, Nachrichten etc. direkt an die CIA weiter gibt…
    Selbst wenn das nur ein Gerücht ist. Ein Funken Wahrheit ist immer dabei und ich denke das jeder WhatsApp User schon wissen müsste, das das ganze nicht ganz abhörsicher ist :D

    Grüße Manni

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.