Lösung für Android-Sicherheitsleck in Sicht

Vor ein paar Tagen habe ich darüber geschrieben, dass bis auf das Samsung Galaxy S4 praktisch jedes Android-Handy eine riesige Sicherheitslücke aufweist. Und zwar alle Smartphones mit dem Betriebssystem, die seit 2009 erschienen sind. Jetzt heißt es, dass hierfür eine Lösung in Sicht ist. Die Android-Welt kann sozusagen aufatmen.

Das ist der Fakt

Mittels manipulierter Apps aus unsicheren Quellen könnte theoretisch fast jedes Smartphones mittels dieser Software komplett ausgelesen und gesteuert werden. Fast jedes Smartphone deshalb, weil es eben das Hype-Stück Samsung Galaxy S4 nicht betreffen soll.

Ein solches riesiges Sicherheitsloch muss gestopft werden. Ich glaube, darüber brauche ich mich nicht groß auszulassen. Schließlich kann man dadurch Adressbuch, Apps, Surfverhalten, Telefonate etc. auslesen. Und das vor dem Hintergrund, dass Google mit der NSA zusammenarbeitet. Hier muss etwas passieren.

Die Lösung aus unglaublicher Ecke

Ausgerechnet der – nun ja – Partner des Zentrums des derzeitigen Abhörskandals, Google, will die Lücke schließen. Der Internet-Gigant hat inzwischen nachgebessert. Zum Schließen des Lochs hat Google jetzt einen Patch an die Handyhersteller ausgeliefert.

Der Patch muss dann an die jeweilige Hardware und die Firmware des jeweiligen Gerätes angepasst werden, keine Frage. Es ist ganz stark davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen über die einzelnen Hersteller wie Samsung, HTC, Sony, Motorola etc. entsprechende Updates ausgerollt werden.

Hinweise

Zunächst einmal ist es wohl so, dass die Lücke keine Apps betrifft, die durch Google zertifiziert und im Play Store verfügbar sind. Wurden Apps über andere Quellen bezogen, besteht wohl die Gefahr, dass ein Auslesen erfolgen kann.

Die Informationen in diesem Artikel stammen vom Portal 24 Mobile. Dort wurde in den letzten Tagen recht offensiv von dem Thema berichtet.

Achten Sie also demnächst darauf, ob Sie eine wichtige Aktualisierung erhalten. Wenn es ein Firmware-Update ist, sollten Sie nicht zögern, dieses zu installieren. Der Kreis der Betroffenen ist zwar recht klein, aber sicher ist sicher.

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