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Smartphones mit FirefoxOS vom Apple-Zulieferer

Es ist ja bekannt, dass Mozilla sein FirefoxOS großflächig unter die Leute bringen will. Vorzugsweise soll dies in strukturschwächeren Regionen als Europa passieren. Und da liegt es nahe, dass man da auf starken Beinen steht, um die Markterwartung zu erfüllen.

Vor Monaten wurde FirefoxOS als mobiles Betriebssystem – vorzugsweise für Smartphones – von Mozilla ins Rennen geschickt. Da man bei Mozilla auf solchen Schnickschnack wie beim Samsung Galaxy S4 verzichtet, ist ein überschaubarer Preis zu erwarten. Und man geht davon aus, dass die Smartphones dann vor allem für so genannte Schwellenländer gedacht sind.

Man konnte als erstes den chinesischen Telekommunikationsausrüster ZTE aus Shenzhen als Partner gewinnen. Der Konzern findet offenbar, dass das vorwiegend auf Webtechnologien fußende FirefoxOS eine spannende Geschichte sei, um die eigene Hardware (sprich: die eigenen Smartphones) in besseres Licht zu stellen. Denn bislang fristet ja ZTE ein derb tristes Nischendasein in der Welt der Handys.

Aber Mozilla genügt das nicht. Offenbar scheint man sich nicht nur auf einen Hersteller verlassen zu wollen. Das ist wie bei Google. Unter der Marke “Nexus” fertigen ja Samsung, LG, ASUS und Motorola Smartphones und Tablets für den Internetgiganten. Und das Prinzip wird wohl auch Mozilla nutzen.

So wurde jetzt bekannt, dass der Firefox-Anbieter eine Partnerschaft mit Foxconn eingegangen ist. Die Tochter des taiwanesischen Konzerns Hon Hai Precision Industry und die Kalifornier haben dazu erste Stellungnahmen abgeliefert. Am kommenden Montag sollen hierzu dann genauere Informationen folgen.

Zwar sieht alles noch ein wenig unfertig aus, wie der Blog TechHive berichtet, aber die ersten Geräte sollen wohl schon in Kürze in den Verkauf gehen. Wie gesagt, man darf nun keine Wunderdinge erwarten. Aber es ist schon spannend, was da auf den Smartphone-Markt zukommt. FirefoxOS wird zwar ein Nischendasein fristen. Aber ich denke, dass man genau deshalb nicht nur ZTE als Hersteller haben wollte.

Was meinen Sie? Ist eine solche Partnerschaft sinnvoll? Oder hätte man es bei einem Partner, nämlich ZTE belassen sollen?

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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