30 Jahre „I won’t back down“ von Tom Petty

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30 Jahre ist es nun schon wieder alt: „I won’t back down“ von Tom Petty & The Heartbreakers. Heartland Rock in Reinkultur, würde ich sagen. Über die Musik schrieb ich ja bereits einmal, als ich die „Badlands“ von Bruce Springsteen am Wickel hatte. Tom Petty und Jeff Lynne – die Autoren von „I won’t back down“ – gelten als zentrale Figuren des Musikstils. Und dazu gab es dieses Lied.

Well, I won’t back down

Also, ich werde nicht klein beigeben. Du könntest mich am Tor zur Hölle abstellen, ich werde einfach nicht klein beigeben. Nein, ich werde meine Stellung verteidigen und werde mich nicht verbiegen lassen. Und ich werde diese Welt davon abhalten, mich herunter zu ziehen. Ich werde meine Stellung verteidigen und nicht klein beigeben.

Also, ich weiß, was richtig ist. Ich habe nur ein Leben in einer Welt, die mich immer nur herum stößt. Aber ich werde meine Stellung verteidigen und werde nicht klein beigeben. Hey, Baby, es gibt keinen einfachen Ausweg. Ich werde meine Stellung verteidigen und nicht klein beigeben.

Verschnupfter Rocker

Als „I won’t back down“ aufgenommen wurde, war Tom Petty stark erkältet. Er saß mit George Harrison, Jeff Lynne und der ganzen Band im Studio. Letztlich kaufte Harrison eine Ingwer-Wurzel, kochte sie und steckte Petty Kopf über das Dampfbad. Danach konnte die Nummer aufgenommen werden. Aber was steckt denn hinter dem Lied?

Unbekannte Kräfte üben irgendeine Macht aus, und Tom Petty grummelt, dass er sich nicht unterkriegen lassen wird. Vielleicht geht es um Unterdrückung, vielleicht ums Auslachen. So richtig klar wird das nicht. Dennoch wird „I won’t back down“ sehr häufig bei politischen Kampagnen oder Sportveranstaltungen verwendet.

Es gibt in Erinnerung an den 11. September 2001 ein Tribute-Album, auf dem eine spezielle und extra leise Version des Liedes enthalten ist. Denn auch nach den Terror-Anschlägen galt, dass man sich nie unterkriegen lassen sollte. Insofern ist „I won’t back down“ ein omnipräsentes Mutmach-Liedchen. Denn auch die Arbeiter in den Heartlands hatten es nie einfach.

Deshalb war das Lied auch ein großer Knaller in den USA. In den Billboard-Charts ging es bis auf die 12. Deutsche können mit dem Stil offenbar nicht allzu viel anfangen, da es Tom Petty mit dem Lied nur bis auf die 66 geschafft hat. Ein Klassiker ist es allemal. Und mir gefällt’s. So ist das eben mit dem Geschmack.

Das Lied

Natürlich gibt es ein offizielles Video. In diesem spielt der frühere Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr die Drums. Aber nur dort. Eigentlich war es Phil Jones. Tom Petty ist 2017 gestorben. Also hatte er dann doch klein beigegeben. Und zwar verschiedenen Erkrankungen, weshalb er viele Medikamente nahm. Seine Musik bleibt aber unvergesslich.

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