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Spam-Lavine

Spam-Abwehr für ein grünes Internet

Es klingt furchtbar plakativ und taugt zur Wahlwerbung oder so. Aber ich habe einen Entschluss gefasst, den ich gern kurz diskutieren möchte. Denn es ist mir irgendwie ein Anliegen, dass hier ein wenig Aufklärung geschaffen wird. Es gibt unzähligen Spam auf der Welt. Und ich habe mir gedacht, dass ich ein wenig mithelfen möchte, darüber aufzuklären. Es gibt immernoch zu viele Leute, die leider darauf reinfallen. Und hier muss ich mal etwas machen.

Mir geht es ja nicht darum, jede mögliche Spam-Email auf den Tisch zu hauen und mit den Wurstfingern darauf zu zeigen. Mir geht es darum, dass es zu viel Spam gibt, den man als solchen gar nicht so ohne weiteres feststellt. So ist der zweit-erfolgreichste Artikel seit dem Bestehen dieses Blogs ein Artikel zu einer Mahnung von einer gewissen Online-Anwaltschaft. Der Artikel hatte seine riesige Zeit und in der Zeit von Mitte November 2013 bis zum Juni 2014 um die 24000 eindeutige Aufrufe.

Auch ein gewisser Manuel Wagner sorgte für ein erhebliches Aufsehen bei mir im Blog. Die Suchbegriffe, die dann meinen Artikel als Ergebnis lieferten, waren „Manuel Wagner“, „bpay AG“ oder „danipuck“. Der Artikel hatte seine große Zeit zwischen Mitte April bis Anfang Mai 2014 um die 19000 Besucher hierher. In der Kürze der Zeit ist das schon erheblich. Das lag aber sicherlich auch an der „Rechnung.exe“, die an die Email angehangen war.

Der erfolgreichste Artikel seit Bestehen des Blogs ist aber ohne Zweifel ein Artikel zu Kettenbriefen über WhatsApp. Für mich auch nichts weiter als Spam. Mit knapp 34000 eindeutigen Aufrufen im Zeitraum Ende Oktober 2013 bis Anfang April 2014 hat dieser Artikel alles in den Schatten gestellt. Ich kann mir vorstellen, dass die Leute Amok gelaufen sind wegen solcher Kettenbriefe, sonst wäre das so nicht passiert, denke ich mir.

Und deshalb werde ich verstärkt über Spam-Wellen und Emails mit gefährlichen Anhängen und Links sowie über Facebook-Spam oder Kettenbriefe über die Messenger erzählen. Das wird nun nicht unbedingt komplett den Blog beschäftigen. Aber ich sehe ja, dass da Bedarf an Aufklärung herrscht. Und warum sollte man nicht die Aufklärung liefern, die dieses Thema verdient?

Und was hat das mit dem grünen Internet zu tun? Ganz einfach: Wir reden uns die Kehle wund, wenn wir uns über „Green IT“ und sowas unterhalten. Stromsparmodus hier, automatische Abschaltung da, stromsparende Apps auf dem Smartphone und dem Computer und so weiter und so fort. Und wir stellen gar nicht fest, wie viele Gigawatt an Strom und wie viele Tonnen CO2 verbraucht werden, um Spam zu erzeugen und zu verbreiten. Mal abgesehen von den ganzen Systemen, die diesen Spam empfangen, verarbeiten und weiter senden. Dagegen muss man doch etwas tun. Finden Sie nicht?

Nein, ich bin kein Don Quijote. Ich kämpfe nicht gegen Windmühlen. Ich will einfach nur ein wenig darüber aufklären und fachsimpeln. Ich will nicht die Welt verbessern. Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass nicht mehr so viele ahnungslose Internetnutzer auf Nepper, Schlepper, Bauernfänger hereinfallen. Wenn mir das ein Stückweit gelingt, ist doch schon etwas gewonnen. Oder was meinen Sie?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „Spam-Abwehr für ein grünes Internet

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