Klappt das Selbstmanagement mit Evernote?

Wie Sie wissen, nutze ich seit einiger Zeit den Notizdienst Evernote, um mich besser zu organisieren und diverse Dinge einfach besser im Griff zu haben. Nach und nach baue ich mein Nutzungsverhalten weiter aus, und deshalb möchte ich gern noch das Eine oder Andere zu Evernote aufschreiben. Nein, das wird keine Werbung. Es ist einfach mal meine Sicht der Dinge. Und das hat auch etwas damit zu tun, weil ich mir eine Plus-Nutzungslizenz gekauft habe. Da gibt es durchaus Leute, die das kritisieren können.

Evernote: Nicht nur Notizen

Ich empfand so etwas wie Evernote immer als unnützen Kram. Man wiegelt ja immer ab. Man ist der Meinung, dass man alles mögliche so behalten kann und sich notfalls Notizen sonstwo macht. Das geht so lange gut, bis man dann doch zwangsläufig den Überblick verliert. Wenn ich ehrlich bin, war das bei mir schon lange der Fall. Ich habe viel ausprobiert. So habe ich auch mal versucht, mit Evernote zu bloggen. Das geht alles. Es ist auch so, dass meine Notizen bei Evernote sammle. Dazu gehören auch Blog-Ideen.

Neben allem, was irgendwie mit dem Bloggen in Verbindung steht, nutze ich seit einer Weile Evernote umfangreicher. So habe ich mir das Tool als pesönliche Wissensdatenbank eingerichtet. Und ich habe angefangen, mich mit der Aufgabenplanung darin zu beschäftigen. Ich dachte, dazu muss man zwingend so ein Tool wie Todoist haben, was ich bisher genutzt habe. Ob sich der Elefant wirklich dazu eignet, muss ich noch sehen. Ich gebe dem Ganzen hier erstmal Zeit. Jedenfalls soll es funktionieren. Wahrscheinlich bedarf es hierzu etwas Übung.

Warum aber bezahle ich dafür Geld?

der Deutsche ist ja gern mal dabei, alles mögliche für lau zu nutzen. Schon eine 2-Euro-App, die sogar etwas taugt und dem Nutzer echten Mehrwert bringt, wird nicht gekauft, da das ja Wucher sei. Zumal man eine mit Werbung überflutete App finden könnte, die gratis ist und vielleicht sogar schlechter funktioniert. So ist das auch mit Evernote. Die Basisversion, die es ja durchaus gibt, reicht oftmals aus. Bis man anfängt, offline seine Notizen benutzen zu wollen oder mehrere Geräte benutzen will und Webseiten, Bilder, PDFs als Notiz verwenden will.

Da mir das Tool Unmengen an Arbeit abnimmt und damit das Gehirn entlastet, kann ich mich besser auf die wirklich zu erledigende Arbeit konzentrieren. Ich habe ja teilweise gesucht wie ein Irrer, bis ich eine Notiz gefunden habe. Das kann man gar nicht alles so richtig organisieren, wenn man keine Hilfsmittel zur Hand nimmt. Nicht umsonst redet alle Welt vom „virtuellen Gedächtnis“, wenn es um Evernote geht.

Nicht falsch verstehen, Evernote muss nicht das Maß aller Dinge sein. Ich nutze es halt seit einer ganzen Weile. Wenn ich mit etwas anderem angefangen hätte, wäre es ein anderes Tool, worüber ich geschrieben hätte. Aber ich weiß nicht so richtig, ob dort alles das gehen würde, was bei Evernote geht. Warum soll ich nicht mit Listen alle meine Verträge, Tools und so weiter verwalten?

Wie könnte die Arbeit mit Evernote weitergehen?

Ich weiß, dass ich mit Evernote trotz längerer Nutzung immernoch ganz am Anfang stehe. Das ist auch nicht schlimm. Aber man muss ja anfangen, sich über die weitere Arbeit Gedanken zu machen. Das habe ich. Und so wird es wohl darum gehen, die Notizen noch besser zu organisieren, weil es eben immer mehr werden. In Evernote habe ich die Möglichkeit, Notizbuch-Stapel zu erstellen. Und das könnte dann wie folgt aussehen:

Notizbuch-StapelNotizbücherBeschreibung
EINGANG-Hier flattern unsortiert alle Gedanken hinein, die mir so unterkommen und um die ich mich kümmern möchte.
ArbeitAufgabenEine Art Aufgabenplanung
DokumenteWissenswertes rund um berufliche Themen
Knowledge BaseEine Wissensdatenbank zu beruflichen Themen
BlogAufgabenAufgabenplanung rund um den Blog
- Neues Layout testen
- Methoden wie Backup testen usw.
Blog-IdeenEine wilde Sammlung von Ideen, auch abseits von Artikeln
Artikel-EntwürfeAus Blog-Ideen entstandene Entwürfe
VerpflichtungenWohnungMiete, Versicherungen, Internet etc.
VerträgeHandy, Verträge zu Tools wie Evernote etc.
PrivatVorhabenEine Ideensammlung, was man so privat alles so vorhaben kann
BuchungenEine Urlaubsreise gebucht? Dann da rein.

Das ist erstmal nur eine Idee. Das wird sicherlich noch weiter vertieft. Das Schöne ist ja, dass man Aufgaben und Listen und all das mit Notizen und allem möglichen intern und extern verlinken kann. So müssen dann bei Aufgaben zum Beispiel nicht erst noch großartige Notizen dabei sein. Wenn man zum Beispiel als Aufgabenpunkt „Wochenend-Einkauf“ sowieso schon hat, kann man doch zum Einkaufszettel verlinken. Und so werde ich mich weiter mit Evernote beschäftigen. Und was nutzen Sie für all diese Dinge?

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