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Warnung vor dem Facebook-Trojaner „Febipos“

Es kommt ja immer wieder vor, dass sich über die sozialen Netzwerke – allen voran Klassenprimus Facebook – Schadsoftware verbreitet. Aktuell scheint das wohl auch wieder so zu sein.

Da Facebook trotz nachlassendem Interesse weiterhin die Nummer 1 unter den sozialen Netzwerken ist, muss es einfach mal sein, dass ich auf die mögliche Bedrohung hinweise. Vielleicht liest das Ganze ja der eine oder andere.

Angeblich soll unter dem Namen „Febipos“ eine Browser-Erweiterung für die beliebtesten Browser Google Chrome, Internet Explorer und Mozilla Firefox unterwegs sein. Angeblich sollen damit Profile von kriminellen Dritten bedient werden können. So soll es wohl möglich sein, dass Fremde im Namen eines Profilbesitzers „Gefällt mir“ oder „Teilen“ klicken. Es können wohl auch Nachrichten verschickt werden oder Gruppen verfolgt werden. Also ziemlich das volle Programm.

Da gibt es Beiträge, die über Facebook verteilt werden, die eben diesen schadhaften Code dann mitbringen. Und zwar wird eine Statusmeldung über ein „Bullying-Opfer“ verteilt. Und dazu gibt es einen Link. Und über diesen Link holt man sich dann den Schmutz ins System.

Genau erklärt, was der Schädling so treibt, ist unter anderem bei Check & Secure. Thorsten Kraft bezieht sich in seinem Artikel auf Informationen des bekannten Blogs Mimikama – Zuerst denken, dann klicken. Dabei ist aber festzuhalten, dass der Febipos nichts neues ist. Bereits Mitte Mai – also vor rund 6 Monaten – wies Klaus Ahrens auf die Bedrohung hin. Aber wie es eben so ist: Viele Bedrohungen über Facebook werden alle paar Monate wieder hervor gekramt.

Schützen kann man sich auf viele Arten und Weisen. Das Wichtigste ist aber, dass man nicht stupide auf jeden Blödsinns-Link klickt, der in der Facebook Meldungstapete aufkreuzt. Wenn dem Nutzer von Facebook bei irgendeiner Status-Nachricht eines Kontakts dort irgendetwas komisch vorkommt (z.B. der Kontakt versteht kein Englisch, es handelt sich aber um eine englische Status-Meldung), dann sollte man schon ein wenig hellhörig werden.

Aber was schreibe ich hier überhaupt? Die meisten der Facebook-Kontakte von vielen Nutzern lesen überhaupt nicht, was man einfach mal so wissen darf. Wahrscheinlich klicken solche Nutzer auch auf angebliche Porno-Videos bei Facebook und handeln sich dann genau so etwas wie den Febipos ein.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

One thought to “Warnung vor dem Facebook-Trojaner „Febipos“”

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