Blog-Ideen: Was ist davon zu halten?

Wie ich es hasse, wenn der hundertste Blogger mit seinen drölfzig Blog-Ideen um die Ecke kommt. Aber was ist denn eigentlich davon zu halten? Menschen mögen diese Tipps und Ideen, andere können sie nicht ausstehen. Meine Meinung dazu schreibe ich in den Abwasch der Woche.

Kann man mit Blog-Ideen etwas lernen?

Das ist immer so die Gretchen-Frage. Es gibt unheimlich viele Artikel mit Blog-Ideen, dass man fast denken könnte: Wer will das denn noch lesen? Zumal sich viele dieser Ideensammlungen mehr oder weniger überschneiden.

Es stellt sich also die Frage, was man denn damit lernen kann. Im Frühling wird mein Blog 10 Jahre alt. Wer ein Gewinnspiel sponsern will, kann sich da gern melden. Aber worauf ich hinaus will, ist die Tatsache, dass auch ich immer dazu lerne.

Nein, der beste Blogger der Welt will und kann ich nicht werden. Aber ab und an nimmt man sich dann doch etwas zu Herzen. Und bei manchem nickt man zustimmend, weil man so einen Blödsinn auch mal gemacht hat. Und so will ich auch mal auf solche Blog-Ideen eingehen.

Was habe ich denn inzwischen abgestellt?

Wer hier seit Jahren mitliest, weiß von meiner langen Obsession, alles mögliche zu kommentieren. Wie viel ich dazu wirklich sagen konnte, war uninteressant. Hauptsache, ich habe mitgeredet.

Das habe ich genau so sein lassen, wie ich mich nicht mehr so sehr ablenken lasse. Wieso man Unmengen an Browser-Fenstern offen haben muss, weiß ich nicht mehr. Und man muss auch nicht überall aktiv sein.

Wer wie ich nebenbei zum Job bloggt, muss sich entscheiden, was wichtig ist. Und bei mir sind es Arbeit, Privatleben und Blog. Soziale Medien gehören nicht (mehr) dazu. Erkennen wir also, was wirklich wichtig ist. Wie sonst im Leben auch.

Woran muss ich denn arbeiten?

Ich habe hier in dem Artikel einiges gefunden, was man sich so vornehmen kann. Na klar, nicht alles trifft zu und nicht alles muss ich nun unbedingt machen. Wenn man so will, sind da ein paar gute Blog-Ideen dabei, die ich bisher gar nicht weiter ernst genommen hatte.

  • E-Mails haben Zeit. Darum muss das E-Mail-Postfach nicht offen sein.
  • Nur das wichtigste offen haben. Es müssen keine zig Browser-Fenster, Social Media Kanäle und Programme offen sein. Nur die, die man braucht.
  • Die Arbeit einteilen. Nichts ist schlimmer, als wenn man kein Ende sieht. Dann lieber die Arbeit einteilen für einen besseren Überblick.
  • Ein Redaktionsplan. Jaja, ich weiß, ich hab das vor der Brust. Da ist sie wieder, die Aufschieberitis.
  • Mut zur Lücke. Niemand muss perfekt sein. Fehler machen menschlich.
  • Single-Tasking ist besser als Multitasking. Man kann sich nur auf eine Sache konzentrieren. Vor allem auch bei der Kreativität.
  • Notizen, Notizen, Notizen. Ich hab damit zwar angefangen. Und ich weiß, wie richtig das ist. Aber ich mache das nicht konsequent genug.
  • Aufgaben bündeln. Gleiche Aufgaben für verschiedene Tätigkeiten kann man bündeln. Zum Beispiel gleich eine ganze Latte an Fotos schießen. Man kann sie ja irgendwann verwenden.

Ja, alles schon gehört

Das ist alles nicht neu. Das hat man irgendwie schon überall gehört oder gelesen. Und ich will auch nicht so eine Liste machen wie die anderen unzähligen Blogger mit ihren Blog-Ideen.

Aber ab und an muss man sich in Erinnerung rufen, wieso man mit seinem Blog gefühlt nicht zufrieden ist. Ich weiß, dass das Eine oder Andere verbessert werden kann. Und es würde mich nicht wundern, wenn es mit den Punkten oben zusammenhängt.

Ich habe ja oben gefragt, was man bei solchen Blog-Ideen lernen kann. Vielleicht findet man in solchen Listen ja etwas für sich. Wenn man aber gar nichts für sich erkennt, sollte mann nochmal darüber nachdenken. Denn vielleicht helfen solche Artikel ja, sich wieder zu fokussieren.

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