Günther Oettinger so: Verlage haben Online-Journalisten nicht im Griff

Günther Oettinger auf dem 28. Parteitag der CDU Deutschlands am 14. Dezember 2015 in Karlsruhe - von Olaf Kosinsky / Skillshare.eu (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

EU-Kommissar Günther Oettinger findet, dass Zeitungverlage ihre überflüssigen Online-Redaktionen in Sachen Leistungsschutzrecht nicht im Griff haben. Man könnte fast denken, dass der Digital-Kommissar tatsächlich denkt, dass explizite Online-Redaktionen überflüssig seien. Wie ein Eiterpickel. Oder besser gesagt: Online-Redaktionen sind für ihn so etwas wie der aufmüpfige Teenager, dem mit harter Hand Manieren

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Das Leistungsschutzrecht und viel Unsinn

Google Suchmaschine - (C) Simon CC0 via Pixabay.de

Wie ist das eigentlich? Ein Leistungsschutzrecht wurde implementiert, das regelt, das Textschnipsel für Aggregatoren kostenpflichtig sind. Suchmaschinen sollen dafür zahlen, dass sie auf Artikel von Medien verlinken und dabei einen Anrisstext und ein Vorschaubild zeigen. Und wenn sie dann nur noch die Überschriften als Link anzeigen und daraufhin eine Gratisnutzung eingeräumt bekommen, heißt es, dass sie den Verlagen diese abgenötigt hätten. Nötigung: Ein schwerer Vorwurf gegen Google und Co.

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